Dankeschön-Frühstück für die Sendenhorster Elternlotsen
Sicher zur Schule und wieder zurück

Sendenhorst -

Ein sicherer Schulweg ist für viele Eltern ein großes Anliegen. Seit 1953 gibt es den Lotsendienst in Deutschland, und auch in Sendenhorst lotsen schon seit 33 Jahren ehrenamtliche Helfer Kinder sicher über die Straßen. Zum Dank dafür wurden die aktuellen Verkehrshelfer zu einem Frühstück eingeladen.

Freitag, 05.07.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 14:40 Uhr
Lotsendienstkoordinator Rudi Terberl (ganz rechts), der Geschäftsführer der Verkehrswacht, Werner Schweck (ganz links), und die Schulleiterin der KvG Grundschule, Christel Hille (3. von rechts), freuen sich über das Engagement der Sendenhorster Elternlotsen.
Lotsendienstkoordinator Rudi Terberl (ganz rechts), der Geschäftsführer der Verkehrswacht, Werner Schweck (ganz links), und die Schulleiterin der KvG Grundschule, Christel Hille (3. von rechts), freuen sich über das Engagement der Sendenhorster Elternlotsen. Foto: Henning Karkoska

Ein sicherer Schulweg ist für viele Eltern ein großes Anliegen. Seit 1953 gibt es den Lotsendienst in Deutschland, und auch in Sendenhorst lotsen schon seit 33 Jahren ehrenamtliche Helfer Kinder sicher über die Straßen.

In Sendenhorst wird an drei Stellen im Stadtgebiet gelotst. Am Ententeich/Nordtor, Schleiten/Im Kühl und an der Schluse/Südstraße. Die Situationen an diesen Stellen seien oft so komplex, dass Verkehrshelfer zwingend erforderlich seien, so Lotsendienstkoordinator Rudi Terberl . Gelotst werden nicht nur Grundschüler, sondern auch Kindergartenkinder und Schüler der beiden weiterführenden Schulen.

Im Moment gibt es dafür 17 Eltern und Großeltern, die jeweils einmal wöchentlich an einer der genannten Lotsenstellen im Einsatz sind. Unterstützt werden sie von rund 30 Schülerlotsen der beiden weiterführenden Schulen. „Die älteren Schülerinnen und Schüler werden schon bald als Autofahrer geschult und sind dann später vielleicht umsichtiger im Straßenverkehr“, so die Schulleiterin der KvG-Grundschule, Christel Hille.

Bei Wind und Wetter stehen Sie draußen und passen auf, dass nichts passiert.

Werner Schweck

Am Donnerstag bedankten sich Rudi Terberl und Christel Hille mit einem Dankeschön-Frühstück im Haus Siekmann für das große Engagement der Verkehrshelfer.

Zu Gast waren außerdem Bürgermeister Berthold Streffing, der Geschäftsführer der Verkehrswacht, Werner Schweck , sowie Bodo Kowatz und Ralf Dahlmann von der örtlichen Polizei.

Berthold Streffing unterstützt die Arbeit der Lotsen mit großer Freude. In seiner Dankesrede erwähnte Werner Schweck: „Bei Wind und Wetter stehen Sie draußen und passen auf, dass nichts passiert“, und unterstrich damit einen Punkt, der an diesem Morgen des Öfteren zur Sprache kam. „Tatsächlich ist an Stellen, die von Lotsen geregelt werden, noch nie ein Kind zu Tode gekommen“, erklärte Schweck.

„Lotsenarbeit ist nicht ungefährlich. Man muss immer mit der Rücksichtslosigkeit der anderen rechnen“, erklärte Bodo Kowatz, der bei der Polizei in der Verkehrsprävention tätig ist. Lotsin Uschi Puke, die schon viele Jahre dabei ist, sagte außerdem: „Wir sind keine Gegner, sondern Verkehrsteilnehmer wie alle anderen auch.“ Alle müssten somit Rücksicht nehmen.

Viele der Lotsen, wie Uschi Puke, sind schon viele Jahre dabei. Rudi Terberl freute sich aber, dass er derzeit nicht über mangelnden Nachwuchs klagen muss. „Wir sind dieses Jahr das erste Mal in der Lage, alle Stellen zu besetzen“, betonte der ehemalige Sendenhorster „Dorfsheriff“ Terberl. Ständig kämen neue Anfragen.

Neue Lotsen werden auf jeden Fall immer gebraucht und seien in jedem Fall willkommen, so Terberl. Deswegen solle weiterhin fleißig Werbung gemacht werden, stimmten auch die anderen Beteiligten zu.

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