VEKA-Mitarbeiter spenden für ambulanten Kinder- und Hospizdienst Hamm
„Rest-Cents“ für die Ehrenamtlichen

Sendenhorst -

Die VEKA-Mitarbeiter setzen ihre „Rest-Cent“-Aktion fort. Diesmal profitiert der ambulante Kinder- und Hospizdienst Hamm.

Donnerstag, 11.07.2019, 06:00 Uhr
Marco Wehrmacher, Lagermitarbeiter bei VEKA (li.), und Christian Angsmann aus der Elektrotechnik (re.) freuten sich ebenso wie ihr Kollege aus dem „Rest-Cent-Team“, David Beckers, die Spende der VEKA-Mitarbeiter an Nicole Muesmann (2.v.li.) und Vera Kramer zu übergeben.
Marco Wehrmacher, Lagermitarbeiter bei VEKA (li.), und Christian Angsmann aus der Elektrotechnik (re.) freuten sich ebenso wie ihr Kollege aus dem „Rest-Cent-Team“, David Beckers, die Spende der VEKA-Mitarbeiter an Nicole Muesmann (2.v.li.) und Vera Kramer zu übergeben. Foto: VEKA AG

490 Euro haben die VEKA-Mitarbeiter dem ambulanten Kinder- und Hospizdienst Hamm gespendet. Die Arbeit des Hammer Teams, das fast ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern besteht, wird nur über Spenden finanziert, heißt es im Bericht der VEKA AG. Dieses für betroffene Familien so wertvolle Engagement mit der Aktion „Rest-Cent“ zu unterstützen, bei der sich die Mitarbeiter ihren ausbezahlten Lohn auf den nächsten vollen Euro abrunden lassen und die restlichen Cents spenden, hätten unabhängig voneinander gleich zwei VEKA-Kollegen vorgeschlagen.

Mehr als 50 000 Kinder und Jugendliche haben in Deutschland eine Erkrankung, an der sie frühzeitig sterben werden. Mit der Diagnose werden all ihre Zukunftsvorstellungen und die ihrer Eltern zerschlagen. Seit 1990 gibt es den Deutschen Kinderhospizverein, der diese Familien begleitet und unterstützt. Er wurde von betroffenen Familien für betroffene Familien gegründet, so VEKA. So können die Angebote ganz nah an den Bedürfnissen der Menschen sein, denen geholfen werden soll. Eine ambulante Einrichtung des Kinder- und Hospizdienstes befindet sich in Hamm, von wo aus auch Familien im Kreis Warendorf betreut werden.

Als Hospiz-Mitarbeiterin Nicole Muesmann im Radio davon hörte, war das Interesse der jungen Frau, die sich ehrenamtlich engagieren wollte, geweckt. Seit zweieinhalb Jahren gehört sie zu dem Team von 40 ausgebildeten, ehrenamtlich Mitarbeitenden. Ihre Aufgabe empfindet sie entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht als schwer oder belastend: „Es ist einfach schön, dazu beizutragen, dass auch todkranke Kinder unbeschwert lachen und sich freuen können.“ Davon konnte sie auch ihre Freundin Vera Kramer überzeugen. Neben der Begleitung von Familien gehört zu den Aufgaben der beiden auch die Öffentlichkeitsarbeit.

Um noch näher bei den Betroffenen zu sein, würden sich die Freundinnen über eine weitere Vertretung des Kinderhospizdienstes im Kreis Warendorf freuen.

► Der Kinder- und Hospizdienst freut sich über Unterstützung in jeder Form. Weitere Informationen gibt es unter www.akhd-hamm.de.

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