Ortsumgehung für Albersloh
BfA: Teilstück ist schneller umsetzbar

Albersloh -

Die BfA schlagen vor, schnell ein Teilstück für die Albersloher Ortsumgehung zu bauen. Das sollte von der Landesstraße 586 – aus Richtung Sendenhorst – am Gewerbegebiet vorbei zur Alverskirchener Straße führen.

Donnerstag, 25.07.2019, 11:00 Uhr
Von der Landesstraße 586 könnte nach den Vorstellungen der BfA bald ein erstes Teilstück der Ortsumgehung am Gewerbegebiet vorbei zur Alverskirchener Straße führen.
Von der Landesstraße 586 könnte nach den Vorstellungen der BfA bald ein erstes Teilstück der Ortsumgehung am Gewerbegebiet vorbei zur Alverskirchener Straße führen. Foto: Josef Thesing

Die Politik im Rat der Stadt und in dessen Fachausschüssen macht Sommerpause. Aber nach den Ferien geht es natürlich weiter, zum Beispiel am 17. September im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, der unter der Leitung von Josef Schmedding stets prall gefüllte Tagesordnungen seriös abarbeitet. Und schon jetzt steht fest, dass in der ersten Sitzung nach den Ferien eine Ortsumgehung für Albersloh auf der Tagesordnung steht. Das hat die Fraktion der BfA beantragt. Sie erwartet, dass der Ausschuss die Stadtverwaltung beauftragt, bei den zuständigen Behörden den Bau eines ersten „Teilabschnittes der geplanten Umgehungsstraße zwischen der Sendenhorster und Alverskirchener Straße“ zu beantragen.

Geringerer Planungsaufwand

Aufgrund der engen Kurvensituation entlang der Landesstraße 586, so BfA-Fraktionssprecher Hans-Ulrich Menke , sei allgemein anerkannt, dass in beiden Ortsteilen nur mit Ortsumgehungen Abhilfe geschaffen werden könne, um den Lkw-Verkehr weitgehend aus den Ortskernen verbannen zu können. „Durch den Bau dieses Teilabschnitts könnte bereits ein erheblicher Teil des Fernverkehrs von und zur Umgehungsstraße in Wolbeck abgeleitet werden“, meint Menke. Das gelte insbesondere auch für den Ziel- und Quellverkehr ins Albersloher Gewerbegebiet, der ja von einem generellen Durchfahrtverbot für Brummis im Dorf nicht betroffen sei.

Durch den Bau dieses Teilabschnitts könnte bereits ein erheblicher Teil des Fernverkehrs von und zur Umgehungsstraße in Wolbeck abgeleitet werden.

Hans-Ulrich Menke

Die BfA gehen davon aus, dass der Planungsaufwand für diese Variante „mit nur einer Brücke über die WLE-Trasse“ geringer sei, als der für die bislang angedachte große Lösung. Für letztere gebe es zudem derzeit noch keine Planungsfreigabe durch das NRW-Verkehrsministerium. Auch seien die Kosten für diesen Teilabschnitt geringer, und der Kreis und die Stadt könnten sich – wie unlängst vereinbart – an den Planungen beteiligen, was das Verfahren beschleunigen würde.

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