Sommerlager der Sendenhorster Pfadfinder
Den Rittern auf der Spur

Sendenhorst -

Auf tolle und erlebnisreiche Tage können die beiden Sendenhorster Pfadfinderstämme, die PSG und die DPSG, zurückblicken. 40 Pfadis und zwölf Leiterinnen und Leiter verbrachten elf Tage an der Burg Ludwigstein in Witzenhausen.

Dienstag, 27.08.2019, 18:00 Uhr
40 Pfadis und zwölf Leiter der beiden Sendenhorster Pfadfinderstämme verbrachten tolle und aufregende Tage im Sommerlager an der Burg Ludwigstein in Witzenhausen.  Foto: Pfadfindert
40 Pfadis und zwölf Leiter der beiden Sendenhorster Pfadfinderstämme verbrachten tolle und aufregende Tage im Sommerlager an der Burg Ludwigstein in Witzenhausen.  Foto: Pfadfindert

Auf tolle und erlebnisreiche Tage können die beiden Sendenhorster Pfadfinderstämme, die PSG und die DPSG, zurückblicken. 40 Pfadis und zwölf Leiterinnen und Leiter verbrachten elf Tage an der Burg Ludwigstein in Witzenhausen. Die Burg Ludwig­stein ist eine spätmittelalterliche Burg und heutige Jugendburg, ein beliebtes Ausflugsziel für Jugendgruppen, Schulklassen und auch Familien.

Die Verantwortlichen der Ferienfreizeit hatten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Wie es nicht anders zu erwarten war, passte das Thema Ritter mehr als perfekt zu den Gegebenheiten vor Ort. Den Anreisetag verbrachten die Teilnehmer zunächst damit, ihr Lager aufzubauen und einzurichten. Natürlich durfte gegen Ende des ersten Tages dann eine Erkundung der Gegend inklusive der großen Burg nicht fehlen. Spannend, was es da alles zu erkunden gab. Schnell wurde das burgeigene Schwimmbad entdeckt. Für die nächsten Tage wurde dies dann regelmäßig von den Sendenhorstern in Beschlag genommen. Die Erfrischung nach einem erlebnisreichen Tag kam allen immer sehr gelegen.

Der zweite Tag stand dann unter dem Motto „Workshop-Tag“. Perlen filzen, Ytongsteine bearbeiten, Wachstücher als Frischhaltefolien-Ersatz zum einwickeln von Lebensmitteln herstellen, Briefe mit Federn schreiben und natürlich dementsprechend versiegeln, eigene Ritter-Wappen entwerfen, Knetseife herstellen und eigene Schwerter basteln – die Auswahl an Workshops war groß. Einige nutzten auch die Gelegenheit und besuchten die nahe gelegene Farm eines Bio-Hühnerbauernhofes.

Eine große Herausforderung war dann der Hajk. Das Wort „Hajk“ kommt aus dem Schwedischen und bedeutet, in der Wildnis unterwegs zu sein und zu versuchen, allein auf sich gestellt zu überleben. Drei Tage, die Wichtel und Wölflinge zwei Tage, nahmen die Sendenhorster die Herausforderung an.

Ausgiebig gefeiert wurde einen Tag nach der Rückkehr ins Lager das Bergfest. Zunächst berichteten die verschiedenen Gruppen über ihren Hajk, bevor die Vorbereitungen für das Bergfest starteten. Gemeinsam wurde ein tolles Buffet, überwiegend regional und biologisch, auf die Beine gestellt. Während der letzten Tage wartete dann auf die Sendenhorster Pfadfinder noch ein ausgiebiges Programm zum Thema „Mittelalter“.

Auch wenn das Wetter nicht an allen Tagen mitgespielt hat, tat das der guten Laune aller Teilnehmer keinen Abbruch. Zufrieden waren auch die Verantwortlichen der beiden Sendenhorster Stämme: „Es hat allen viel Spaß gemacht. Das ist für uns immer das Wichtigste. Zudem wird in so einem längeren Lager auch die Gemeinschaft immer sehr in den Vordergrund gestellt. Alle Altersgruppen zusammen für ein Ziel – ein tolles Lager zu erleben.“

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