NABU-Vortrag
Lebensräume für Wildbiene & Co.

Sendenhorst -

Zu einem Vortrag über die Bedeutung und Förderungsmöglichkeiten der Insekten lädt die Stadt Sendenhorst am Mittwoch, 18. September ein. Die Referentin Dr. Berit Philipp von der NABU-Naturschutzstation Münsterland gibt dabei zahlreiche Tipps, wie jeder selbst einen insektenfreundlichen Garten oder Balkon gestalten kann.

Freitag, 06.09.2019, 13:36 Uhr
Eine der Ursachen des Rückgangs ist der Verlust geeigneter Lebensräume. Insekten finden kaum noch geeignete Nahrungsplätze und Nistmöglichkeiten, wie in diesem Naturgarten.
Eine der Ursachen des Rückgangs ist der Verlust geeigneter Lebensräume. Insekten finden kaum noch geeignete Nahrungsplätze und Nistmöglichkeiten, wie in diesem Naturgarten. Foto: NABU/E.Neuling

Zu einem Vortrag über die Bedeutung und Förderungsmöglichkeiten der Insekten lädt die Stadt Sendenhorst am Mittwoch, 18. September, um 19 Uhr in das Kommunalforum an der Weststraße 9-11 (Eingang vom Kühl) ein. Die Referentin Dr. Berit Philipp von der NABU-Naturschutzstation Münsterland gibt dabei zahlreiche Tipps, wie jeder selbst dem Insektensterben entgegenwirken und einen insektenfreundlichen Garten oder Balkon gestalten kann.

Darüber hinaus stellt sie zwei neue Projekte aus dem Förderprogramm VITAL.­NRW vor, die in den nächsten drei Jahren in der Stadt Sendenhorst zum Schutz der Artenvielfalt durchgeführt werden. Die beiden Projekte wurden bereits bei der Naturfördergesellschaft Sendenhorst vorgestellt und als wichtiger Beitrag zum Artenschutz begrüßt.

Im ersten Projekt „8Plus summt auf“ soll die Insektenvielfalt in den acht Vitalkommunen des Kreises Warendorf gefördert werden. Mit der Einsaat von Blühflächen und dem Anpflanzen von heimischen Wildkräutern und Sträuchern sollen die Lebensräume der Insekten auch in Sendenhorst verbessert werden. Des Weiteren sind Beratungen von privaten Gartenbesitzern zur insektenfreundlichen Gestaltung ihrer Gärten und öffentliche Führungen zum Thema „Insektenvielfalt“ Inhalt des Projektes.

Das zweite Vital.NRW-Projekt, das vorgestellt wird, nennt sich „Bachpatenschaften in der 8Plus-Region“. Dabei können interessierte Bürger, Schulen, Kindergärten oder Vereine eine Patenschaft für ein Gewässer übernehmen und als Bachpaten einen Gewässerabschnitt betreuen. Dadurch schützen die Bachpaten aktiv die Artenvielfalt in den Gewässern und tragen auch zur Förderung der Insektenvielfalt bei, teilt die Stadt mit. Die Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation Münsterland unterstützen die Bachpaten und führen Exkursionen zum Kennenlernen der Fauna und Flora der Gewässer durch.

► Der Eintritt zum Vortrag am 18. September ist kostenfrei. Alle Interessierten, die gerne auch an den zwei Projekten aktiv teilnehmen möchten, sind dazu eingeladen.

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