Projektwoche zu Klima und Nachhaltigkeit im Sozial-Zentrum
Im „Café“ wird künftig repariert

Albersloh -

Die Klima-Projektwoche im Sozial-Zentrum hat viel Beachtung gefunden. Dabei spielte auch das Thema „Nachhaltigkeit“ eine große Rolle. Ob beim Restefrühstück, bei einem Workshop, bei dem Seifen selbst produziert werden konnten, oder beim „Klamottentausch“: Es wurde deutlich gemacht, dass mit wenigen, weniger oder gebrauchten Mitteln etwas für die Umwelt getan werden kann.

Dienstag, 03.09.2019, 08:00 Uhr
Unter anderem fiel die Eröffnung des Reparatur-Cafés in der „Roten Schule“ in die Projektwoche des Sozial-Zentrums. Dessen Team hatte verschiedene Angebote zum Thema „Klima“ organisiert und freute sich über eine große Teilnahme.
Unter anderem fiel die Eröffnung des Reparatur-Cafés in der „Roten Schule“ in die Projektwoche des Sozial-Zentrums. Dessen Team hatte verschiedene Angebote zum Thema „Klima“ organisiert und freute sich über eine große Teilnahme. Foto: Christiane Husmann

„Man muss sich angesichts erschreckender Klimanachrichten nicht ohnmächtig fühlen“, meinen die Organisatoren der Projektwoche, die im Sozial-Zentrum ( SZ ) organisiert worden war. „Jeder kann etwas tun“, war das Motto, unter dem an mehreren Tagen ganz unterschiedliche Aktionen, Vorträge und Veranstaltungen im SZ angeboten wurden.

Dass das Thema „Klima“ auch vielen Alberslohern und Sendenhorstern unter den Nägeln brennt, wurde bereits beim Auftakt der Projektwoche deutlich, zu der das Sozial-Zentrum auf die Wiemhove eingeladen hatte. Kinder waren mit ihren Eltern und Großeltern gekommen, um sich mit der Klimabewegung „ Fridays for Future “ zu solidarisieren – mit Gesang und einem gemeinsamen Marsch durchs Dorf.

Doch während der Projektwoche ging es nicht nur darum, Stellung zu beziehen, sondern selbst aktiv zu werden. Deshalb wurden Vorschläge unterbreitet und Informationen gegeben, wie jeder Einzelne etwas tun kann, um der Klimakrise zu begegnen.

„Nachhaltigkeit“ spielt eine große Rolle

Dabei spielte das Thema „Nachhaltigkeit“ eine große Rolle. Ob beim Restefrühstück, bei einem Workshop, bei dem Seifen selbst produziert werden konnten, oder beim „Klamottentausch“: Es wurde deutlich gemacht, dass mit wenigen, weniger oder gebrauchten Mitteln etwas für die Umwelt getan werden kann.

Nachhaltigkeit spielt auch im „Reparatur-Café“ eine große Rolle, das in der „Roten Schule“ eröffnet wurde. Wen ärgert es nicht, wenn gut erhaltene Gegenstände auf dem Müll landen, obwohl ihre „Lebensdauer“ noch gar nicht abgelaufen ist. Im Reparatur-Café soll solchen Dingen eine zweite Chance eingeräumt werden. „Oft ist es ja nur mangelndes Werkzeug oder der letzte Handgriff, der darüber entscheidet, ob Sachen entsorgt werden“, finden die Initiatoren.

„Reparatur-Café“ öffnet freitags

Im Reparatur-Café, das freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet ist, soll deshalb Hilfe zur Selbsthilfe geboten werden. Dabei werden auch Tipps und Hilfestellungen bei der Reparatur von Fahrrädern gegeben, die vielleicht noch nicht ihre letzte Fahrt antreten müssten.

Das sei eine von vielen Möglichkeiten, die dazu beitragen könnten, umweltschonender und damit klimafreundlicher zu handeln, finden die Organisatoren der Projektwoche, die auch die Ausstellung „Wie der Klimawandel die Welt verändert“ präsentiert hatten.

Am Sonntag endete die Projektwoche mit einer Matinee, bei der der Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ gezeigt wurde. Enden soll damit aber nicht die Beschäftigung mit dem Thema „Klima“, zu dem auch in Zukunft verschiedene Veranstaltungen im SZ angeboten werden sollen.

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