St.-Josef-Stift begrüßt neuen Krankenhausseelsorger Gerold Gesing
Ein offenes Ohr für jeden

Sendenhorst -

Gerold Gesing gibt der Krankenhausseelsorge im St.-Josef-Stift seit dem 1. Oktober ein neues Gesicht. Am Dienstag wurde er mit einem Gottesdienst und einer offiziellen Begrüßung willkommen geheißen.

Donnerstag, 17.10.2019, 06:00 Uhr
Gerold Gesing (Mitte) wurde als neuer Krankenhausseelsorger im St.-Josef-Stift willkommen geheißen: Vertreter des Krankenhausvorstands, des Kuratoriums sowie Ordensschwestern und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zeigten, dass die Seelsorge im Stift viel Rückhalt hat.
Gerold Gesing (Mitte) wurde als neuer Krankenhausseelsorger im St.-Josef-Stift willkommen geheißen: Vertreter des Krankenhausvorstands, des Kuratoriums sowie Ordensschwestern und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zeigten, dass die Seelsorge im Stift viel Rückhalt hat. Foto: St.-Josef-Stift

Gerold Gesing gibt der Krankenhausseelsorge im St.-Josef-Stift seit dem 1. Oktober ein neues Gesicht. Am Dienstag wurde er mit einem Gottesdienst und einer offiziellen Begrüßung willkommen geheißen. Allein das Gruppenfoto mit den Ordensschwestern, dem Krankenhausgeistlichen Pastor Fritz Hesselmann und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Seelsorge machte deutlich: Die Krankenhausseelsorge im St.-Josef-Stift hat ein breites Fundament, hinter Gerold Gesing steht ein starkes Team.

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann kennt und schätzt Gesing bereits aus einer gemeinsamen Zeit im St.-Franziskus-Hospital in Münster. Der Seelsorge im St.-Josef-Stift weist Klemann eine wichtige und bedeutende Rolle zu: „Das christliche Profil sichtbar machen, die Werteorientierung stärken, präsent und ansprechbar sein für Patienten, Angehörige und die Sorgen der Mitarbeiter – so habe ich Sie bislang erlebt.“ Und: „Die Seelsorge wirkt auch am guten Klima im Haus mit und lebt von der guten Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern aller Berufsgruppen.“

Ich spüre viel Wertschätzung für die Seelsorge, die gut verortet ist und ein starkes Ehrenamt hat.

Gerold Gesing

Daran knüpfte Gerold Gesing an: „Ich bin hier auf viele freundliche Mitarbeiter gestoßen und spüre viel Wertschätzung für die Seelsorge, die gut verortet ist und ein starkes Ehrenamt hat.“ Ein weiterer Eindruck: „Bei meinen vielen Hospitationen habe ich eine große Mitarbeiterzufriedenheit wahrgenommen und sehe, dass die Mitarbeiter in Planungsprozesse stark einbezogen werden.“ Seine neue Aufgabe gehe er mit Respekt und großer Freude an.

Der 47-jährige Münsteraner ist Diplom-Religionspädagoge und war viele Jahre als Pastoralreferent in Gemeinden tätig sowie seit 2011 in der Krankenhausseelsorge des St.-Franziskus-Hospitals. Darüber hinaus war er in seinem ersten Berufsleben Krankenpfleger, so dass ihm das „System Krankenhaus“ aus zwei Perspektiven vertraut ist. Zurzeit hospitiert er in vielen Bereichen des Stifts, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie in der Klinik gearbeitet wird und was der Aufenthalt für Patienten bedeutet.

Krankenhausseelsorge versteht er als Teamwork: „Es geht nur im kollegialen Miteinander, dass Seelsorge im Krankenhaus verortet ist, erkennbar ist und wahrgenommen wird.“ In Zeiten, in denen die Präsenz der Ordensschwestern zurückgeht, sieht er es als Aufgabe, die christliche Prägung in der Kultur des Krankenhauses lebendig zu halten, etwa durch geistig-spirituelle Angebote und durch wertschätzenden Umgang untereinander und mit anderen.

Zwischen Krankenhausseelsorge und Kirchengemeinde gibt es ein gewachsenes Netzwerk, eine gute Kooperation und gegenseitige Unterstützung. So wurde Pfarrer Clemens Lübbers, der zurzeit in Israel weilt, im Gottesdienst von Pastor Fritz Hesselmann vertreten.

Gesings Vorgängerin Birgit Hollenhorst hatte sich im September verabschiedet. Sie wechselte in die Krankenhausseelsorge der Klinik Maria Frieden in Telgte.

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