Wolfgang Pein sorgt mit seinen Büchern für einige Aufmerksamkeit
Einladung ins Schloss Bellevue

Albersloh -

Der Albersloher Hobbyautor Wolfgang Pein hat ein neues Buch geschrieben. Damit hat er einige Aufmerksamkeit erregt. „Liebe in Zeiten des Todesstreifens“ hat ihm eine Einladung ins Schloss Bellevue eingebracht, das in Berlin Amtssitz des Bundespräsidenten ist.

Mittwoch, 06.11.2019, 12:00 Uhr
Wolfgang Pein hat bereits eine ganze Reihe von Büchern geschrieben. Dieses hat den Titel „Liebe in Zeiten des Todesstreifens“.
Wolfgang Pein hat bereits eine ganze Reihe von Büchern geschrieben. Dieses hat den Titel „Liebe in Zeiten des Todesstreifens“. Foto: Christiane Husmann

Da staunte selbst der Postzusteller nicht schlecht: „Man, was bekommst du immer für ungewöhnliche Post“, meinte er zu Wolfgang Pein , der als begeisterter Hobbyschreiber schon mehr als 20 Bücher veröffentlicht und damit bei verschiedenen Adressen für Aufsehen gesorgt hat. Umschläge mit Absendern wie „Buckingham Palace“ oder „Kensington Palace“ sind bereits in seinem Briefkasten gelandet. Und jetzt auch ein Schreiben des Bundespräsidialamtes, in dem die Einladung des Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue steckte.

Angefangen hatte alles mit Tiergeschichten, in denen die Schafböcke „Bunglass“ und „Mc Gregor“ spannende Abenteuer erleben und Kriminalfälle aufklären. Eine wachsende Fangemeinde und der nötige Spaß am Schreiben animierten Wolfgang Pein, weitere Bücher zu verfassen.

Geschichten über Land und Leute

Darunter sind auch Reiseführer, die nicht nur Landschaften beschreiben, sondern auch von persönlichen Erlebnissen mit Land und Leuten berichten. Auch die Teilnahme an dem Buchprojekt „Der letzte Satz“ des Kinderhospizes „Löwenherz“ forderte sein Schreibtalent. Außerdem beteiligte er sich an einem Projekt, in dem ein Autor gemeinsam mit Neuautoren ein Buch mit Kurzgeschichten aufgelegt hat. Einige der Neuautoren sind Schüler – einer davon aus Albersloh.

Wolfgang Pein ist also vielschichtig unterwegs. Sein 21. Buch mit dem Titel „Liebe in Zeiten des Todesstreifens“ spielt in den 1970-er Jahren und handelt von einem Paar aus Ost und West, das versucht, trotz des Todesstreifens zueinander zu finden.

Ein autobiografischer Ansatz

Es ist eine autobiografische Geschichte, in der auch eine Stasi-Akte eine tragende Rolle spielt. „Dieses Buch hat bereits der Beauftragten für Kultur und Medien in Bonn vorgelegen“, erzählt Wolfgang Pein. Es habe großes Interesse hinsichtlich der Aufarbeitung von geschichtlichen Ereignissen erzeugt. Im gleichen Zug sei er animiert worden, für das „Koordinierende Zeitzeugenbüro“ in Berlin tätig zu werden und einen Beitrag zur politischen Bildung junger Menschen zu leisten.

Als einen echten Höhepunkt seiner noch jungen Autorenkarriere bezeichnet Pein die Einladung ins Schloss Bellevue. „Ich erhielt eine offizielle Einladungskarte des Bundespräsidialamtes mit goldenem Bundesadler“, erzählt der Albersloher stolz. „Der Bundespräsident bittet Wolfgang Pein im Rahmen der Reihe ,Geteilte Geschichte(n)’ zur Veranstaltung ,Vom Weggehen und Heimkehren’ zu kommen“, steht in der Einladung.

Das ist eine besondere Ehre.

Wolfgang Pein

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Gespräch zwischen Stephanie Auras-Lehmann und Jana Simon, moderiert von Marco Sieffert im Schloss Bellevue. „Das ist schon eine besondere Ehre“, findet der Hobbyautor, der mit weiteren Gästen zu dem Gespräch eingeladen worden war. Hingefahren ist er aber nicht, aus „familiär-gesundheitlichen Gründen“, erklärt er.

Ein weiteres Buch hat er bereits in Arbeit. „Am Ende siegt (vielleicht) der Mensch“, lautet der Titel des Werks, das sich mit Künstlicher Intelligenz befasst.

► Wer sich für die Bücher von Wolfgang Pein interessiert, wird im Internet unter bod.de/buchshop fündig.

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