Auswirkungen der Lkw-Sperrung auf Umgehungsstraßen-Planung
Rehbaum rechnet nicht mit Verzögerungen

Albersloh -

Der Kreis Warendorf will in enger Abstimmung mit der Stadt Sendenhorst die sofortige Sperrung der Ortsdurchfahrt für Lkw anordnen, nachdem die Arbeiten an der Straße abgeschlossen sein werden. Zwei Punkte, die in Hinblick auch auf die Planungen für die Umgehungsstraße in Sendenhorst wichtig zu wissen seien, hat der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum bei beteiligten Behörden abgefragt.

Montag, 18.11.2019, 18:16 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 18:20 Uhr
Hat die Sperrung der Ortsdurchfahrt für Lkw Auswirkungen auf die Planung der Umgehungsstraße in Sendenhorst. Danach hat sich Henning Rehbaum erkundigt. 
Hat die Sperrung der Ortsdurchfahrt für Lkw Auswirkungen auf die Planung der Umgehungsstraße in Sendenhorst. Danach hat sich Henning Rehbaum erkundigt.  Foto: Christiane Husmann

Der Kreis Warendorf will in enger Abstimmung mit der Stadt Sendenhorst die sofortige Sperrung der Ortsdurchfahrt für Lkw anordnen, nachdem die Arbeiten an der Straße abgeschlossen sein werden.

Zwei Punkte, die in Hinblick auf Sendenhorst nun wichtig zu wissen seien, hat der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum bei beteiligten Behörden abgefragt:

Im Rahmen des Landesprogramms „Stadtverträgliche Lkw-Navigation“ sollen gemeinsam mit den Kreisgemeinden und der Kreisverwaltung sinnvolle Routenempfehlungen für überörtlich verkehrende Lkw entwickelt werden, die nun nicht mehr durch Albersloh fahren dürfen. Bei diesen Empfehlungen soll auch die Sendenhorster Innenstadt eine Rolle spielen, teilt Rehbaum mit.

Die Sperrung des Albersloher Dorfkerns für Lkw und die Reaktivierung der WLE möglicherweise bis Neubeckum hätten auch Auswirkungen auf die Planungsgrundlagen der Ortsumgehung Sendenhorst, die eingearbeitet werden müssen. „Ich habe daher Straßen.NRW um den aktuellen Stand der Planungen und des Startzeitpunkts der abschließenden Genehmigungsphase, dem so genannten ,Planfeststellungsverfahren‘ gebeten.“ Die Aussagen von Straßen.NRW aus dieser Woche zum sehr weit fortgeschrittenen Planungsverfahren ließen sich wie folgt zusammenfassen:

„Die technischen Pläne für den sogenannten RE-Vorentwurf, also den Entwurf nach bundeseinheitlichen Richtlinien zum Planungsprozess und für die einheitliche Gestaltung von Entwurfsunterlagen im Straßenbau, für die etwa 6,2 Kilometer lange Strecke sind nahezu fertiggestellt. Der Landschaftspflegerische Begleitplan (LBP) zur Maßnahme wird zurzeit auf der Grundlage der vorhandenen Daten erarbeitet.

Im Verkehrsgutachten sind noch Maßnahmen zur innerstädtischen Verkehrsentwicklung in Abstimmung mit der Stadt Sendenhorst zu berücksichtigen.“

Die WLE plane die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens zur Reaktivierung der Bahnverbindung Münster-Neubeckum. Die möglichen Auswirkungen auf das westliche Überführungsbauwerk, also die Brücke über die WLE im Zuge der Landesstraße 586, seien im Entwurf bereits erfasst.

„Die Vorlage des RE-Vorentwurfes zur Genehmigung erfolgt nach heutigem Stand voraussichtlich noch in 2020“, teilt Rehbaum mit.

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