Nach festlicher Altarweihe bedanken sich viele bei vielen
Geschafft: Alle haben gute Laune

Albersloh -

Mit einem Empfang nach dem Festgottesdienst feierte die Kirchengemeinde die Altarweihe und die Renovierung der Ludgeruskirche.

Dienstag, 26.11.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 15:08 Uhr
Beim Empfang im Ludgerushaus herrschte gute Laune. Dabei wechselten zwischen Bischof Dr. Felix Genn, Pfarrer Clemens Lübbers, Maria Strohbücker und Pfarrer Antony Kottackal (v.li.) auch schon mal die Kopfbedeckungen.
Beim Empfang im Ludgerushaus herrschte gute Laune. Dabei wechselten zwischen Bischof Dr. Felix Genn, Pfarrer Clemens Lübbers, Maria Strohbücker und Pfarrer Antony Kottackal (v.li.) auch schon mal die Kopfbedeckungen. Foto: Christiane Husmann

Die Reihe derer, denen man nach dem gelungenen Umbau der Ludgeruskirche lobend auf die Schulter klopfen könnte, ist lang. Deshalb blieb es am Sonntag nach der feierlichen Altarweihe ( WN berichteten) erst einmal beim verbalen „Dankeschön“, das an diejenigen gerichtet wurde, die vorder- und hintergründig viel geleistet hatten, um die Räume der Albersloher Kirche wieder hell und einladend erstrahlen zu lassen.

Zum Ende ein bisschen nervös

Das Wort „Nervosität“ war mit Blick auf den Umbau der Kirche in den vergangenen Tagen häufig gefallen. Die Frage: „Wird die Baustelle pünktlich fertig?“, stand im Raum. Am Sonntag konnten sich die Gottesdienstbesucher davon überzeugen, dass die Arbeiten im geplanten Zeitrahmen hatten gestemmt werden können. „Es gilt, Danke zu sagen“, befand Pfarrer Clemens Lübbers im Anschluss an die Altarweihe. Angefangen bei Bischof Dr. Felix Genn „für die Zelebration dieser Messe mit den inspirierenden Gedanken in Ihrer Predigt“, über „alle musikalisch Mitwirkenden“ bis hin zu „allen Helferinnen und Helfern, die mit angepackt haben, beispielsweise beim Heraustragen der Bänke, Abreißen der alten Beichtstühle oder Putzen der Fenster – ohne Sie und Euch wäre das Projekt schlichtweg teuer geworden“, versicherte der Pfarrer und kam damit auch zum Dank an die Spender: „Ohne die vielen kleinen und großen Spenden seitens der Gemeinde wären diese Renovierung und dieser Umbau nicht möglich gewesen. Es sind bereits mehr als 95 000 Euro gesammelt worden.“

Das KBO spielte ein Konzert.

Das KBO spielte ein Konzert. Foto: Christiane Husmann

Dank an den Arbeitskreis

Ein ganz besonderes Dankeschön galt aber dem Arbeitskreis, der sich seit 2006 mit der Renovierung und dem Umbau der Ludgeruskirche befasst: „Es hat mich sehr bewegt, wie diese 14 Personen so konzeptionell, ideenreich und engagiert – das heißt dann auch zeitintensiv und ehrenamtlich – gearbeitet haben.“ Im gleichen Zug lobte Clemens Lübbers die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Architekten Volker Lembken, der sich seinerseits mit einigen Worten zur Baustelle an die Gottesdienstbesucher wenden wollte: „Das Besondere an St. Ludgerus in Albersloh ist, dass die bauliche Entwicklung seit den Ursprüngen der Kirche ablesbar blieb und jeder neue Bauabschnitt Teil eines Ganzen wurde.“ Die Klarheit der Architektur sei in den vergangenen Jahren verschwunden – leer bleibende Kirchenbänke hätten den Raum zu groß und unsortiert erscheinen lassen. Mit Blick auf die neugestalteten Räume fasste der Architekt zusammen: „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis unserer Arbeit. Sie zählt zu den wichtigsten Dingen, an denen ich mitwirken durfte, und dafür bin ich sehr dankbar.“

Es gibt so viele Menschen, die im Hintergrund tätig sind.

Bischof Felix Genn

Den Danksagungen wollte sich auch Bischof Dr. Felix Genn anschließen. Mit Schulterblick auf seinen Kaplan, der ihm während der Zeremonie zur Hand gegangen war, sagte er: „Es gibt so viele Menschen, die im Hintergrund tätig sind – hier auch ein herzliches Dankeschön an alle Küsterinnen und Küster.“

In feierlicher Stimmung verließen die Gottesdienstbesucher die Kirche, um sich auf den Weg zum Ludgerushaus zu machen. Bevor dort warme Suppe und kalte Getränke serviert wurden, präsentierte das Kolping-Blasorchester ein Platzkonzert, dem auch die Geistlichkeiten lauschten. Unter ihnen ein zufriedener Wilhelm Buddenkotte, der zur umfangreichen Kirchenrenovierung sagte: „Sowas muss man mit Blick auf Generationen sehen. Da darf man nicht klein denken.“ Dass bei der Renovierung der Kirche nicht klein gedacht wurde, sieht man dem Bauwerk wohl auch in Zukunft an.

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