Ladesäule am Parkplatz vor der Feuerwache ist in Betrieb
Neue „Tankstelle“ für Elektroautos

Albersloh -

Am Parkplatz vor der Albersloher Feuerwache gibt es eine weitere Ladestation für E-Autos. Sie wurde von der Stadt gemeinsam mit dem Energieversorger „Innogy“ eingerichtet und vom Bund gefördert. Sie soll ein weiterer Baustein im Klimakonzept der Kommune sein.

Mittwoch, 27.11.2019, 07:00 Uhr
Übergaben die neue Ladesäule in Albersloh ihrer Bestimmung: Manfred Rickhoff („Innogy“) sowie Bürgermeister Berthold Streffing und Wolfgang Huth von der Stadt (v.li.).
Übergaben die neue Ladesäule in Albersloh ihrer Bestimmung: Manfred Rickhoff („Innogy“) sowie Bürgermeister Berthold Streffing und Wolfgang Huth von der Stadt (v.li.). Foto: Josef Thesing

Alle Fragen sind damit natürlich noch nicht beantwortet. Und alle Probleme sind damit noch längst nicht gelöst. „Es ist ein Anfang“, sagte deshalb auch Bürgermeister Berthold Streffing am Dienstag an der neuen Ladesäule für E-Autos auf dem Parkplatz an der Feuerwache. Sie ist das Ergebnis einer Kooperation der Stadt mit dem Energieversorger „Innogy“ und wurde vom Bund über das neue „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ gefördert, das das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aufgelegt hat. Die Säule liefere 100 Prozent Ökostrom, versichtete Manfred Rickhoff von „Innogy“.

Ein Baustein im Klimakonzept

Für die Stadt ist die neue Zapfstation, an der jeweils zwei Autos zeitgleich aufgeladen werden können, ein weiterer Baustein im Klimakonzept, erklärte Streffing. Sie beteiligt sich mit 1200 Euro pro Jahr am Betrieb und werde weiter am Ausbau der Ladeinfrastruktur arbeiten – zum Beispiel auch an den zu errichtenden Haltepunkten für die WLE. „Daran kommt heute niemand mehr vorbei“, so der Bürgermeister.

Ungelöste Probleme

Gleichwohl gebe es ungelöste Probleme. Dazu gehörten der schwierige Umgang der Feuerwehr mit brennenden E-Autos ebenso wie die Frage nach der Entsorgung der ausgedienten großen Batterien, die in den Autos stecken. Eine Hoffnung sei deshalb auch, dass sich die Wasserstoff-Technologie schneller entwickele.

Bezahlt wird der Strom von den Kunden, der laut Rickhoff 30 Cent pro Kilowattstunde kostet, mit den gängigen bargeldlosen Bezahlsystemen oder über ein spezielles Ladekabel, das allerdings zusätzlich zum neuen E-Auto erworben werden muss.

Daran kommt heute niemand mehr vorbei.

Bürgermeister Berthold Streffing

Die neue Säule hat einen eigenen Hausanschluss und einen eigenen Stromzähler. Über das Handynetz ist sie zum Abrechnen mit „Innogy“ verbunden. Ein Ladevorgang dauert bei leerem Akku je nach Kfz-Modell etwa 2,5 Stunden, schätzte der „Innogy“-Fachmann.

Und wenn kein Netz vorhaben ist? Macht nix: Dann stellt der Stromlieferant den „Saft“ per besonderer Elektronik kostenlos zur Verfügung. „Wir wollen ja niemanden in eine Notsituation bringen“, meint Manfred Rickhoff.

Der Vertrag der Stadt mit dem Stromlieferanten läuft über acht Jahre.

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