Zertifizierung des Wirbelsäulenspezialzentrums
Gute Noten für das Klinik-Team

Sendenhorst -

Das St.-Josef-Stift ist erneut ausgezeichnet worden. Es ist das erste Wirbelsäulenspezialzentrum im Kreis Warendorf. Das Zertifikat attestiert der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie „eine hervorragende multiprofessionelle Versorgung ihrer Patienten hinsichtlich der Strukturen, Prozesse und Behandlungsqualität“.

Mittwoch, 04.12.2019, 08:00 Uhr
Strahlende Gesichter nach der erfolgreichen Zertifizierung zum Wirbelsäulenspezialzentrum: Auditor Dr. Michael Sarbandi, stellvertretende Pflegedienstleiterin Christiane Schwering, Oberarzt Dr. Stefan Krefeld, Chefarzt Dr. Christian Brinkmann, Oberarzt Kolja Schulz, QM-Beauftragte Martina Stangl und stellvertretender Geschäftsführer Ralf Heese (v.li.).
Strahlende Gesichter nach der erfolgreichen Zertifizierung zum Wirbelsäulenspezialzentrum: Auditor Dr. Michael Sarbandi, stellvertretende Pflegedienstleiterin Christiane Schwering, Oberarzt Dr. Stefan Krefeld, Chefarzt Dr. Christian Brinkmann, Oberarzt Kolja Schulz, QM-Beauftragte Martina Stangl und stellvertretender Geschäftsführer Ralf Heese (v.li.). Foto: St.-Josef-Stift

Das St.-Josef-Stift ist jetzt als erstes Krankenhaus im Kreis Warendorf zertifiziertes Wirbelsäulenspezialzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Das Zertifikat attestiert der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie „eine hervorragende multiprofessionelle Versorgung ihrer Patienten hinsichtlich der Strukturen, Prozesse und Behandlungsqualität“, heißt es im Bericht des Stifts.

Sicherung und Steigerung der Behandlungsqualität

Mit der Zertifizierung sei eine Mitgliedschaft im DWG-Wirbelsäulenregister verbunden, dem die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie aber bereits seit Januar 2018 als freiwilliges Mitglied angehöre. In dem Register würden pseudonymisiert die Behandlungsdaten aller operierten Patienten dokumentiert und zur kontinuierlichen Sicherung und Steigerung der Behandlungsqualität ausgewertet.

Es gibt nichts, was ich als Hausaufgabe da lassen müsste.

Dr. Michael Sarbandi

Das Urteil von Auditor Dr. Michael Sarbandi sei eindeutig gewesen: „Es gibt nichts, was ich als Hausaufgabe da lassen müsste: Sie sind sehr gut organisiert, Pflege, Therapeuten und Ärzte arbeiten für den Patienten auf Augenhöhe zusammen, und es gibt ein hohes Commitment zum Unternehmen.“ Einige Stunden sei Sarbandi mit der Qualitätsmanagementbeauftragten, Martina Stangl, und Chefarzt Dr. Christian Brinkmann entlang des Patientenpfades im Haus unterwegs gewesen. Um einen objektiven Eindruck zu gewinnen, sei er mit Spontanbesuchen vom Auditplan abgewichen. Gespräche führte er mit Mitarbeitern des Patientenmanagements, der Ambulanz, des Diagnostikzentrums, der Anästhesiepflege, Pflege, Physiotherapie und Medizin.

Lob für die Berufsgruppen

In der Abschlussbesprechung sei Sarbandi voll des Lobes über das „reibungslose Zusammenspiel der Berufsgruppen“ gewesen. Besonders hob er den niedrigschwelligen Zugang für Patienten in die Versorgung hervor. Auch das „Casemanagement“ – das Einzelfallmanagement – habe er als zukunftsweisendes Modell bewertet. Bemerkenswert sei aus seiner Sicht auch der Standard im Umgang mit resistenten Keimen: Das Screening zur Infektionsvermeidung mit multiresistenten Keimen komme im St.-Josef-Stift bereits in der Ambulanzsprechstunde in Gang. Die Ausstattung der bildgebenden Diagnostik unter anderem mit dem Niedrigfeld-MRT habe ebenso Eindruck hinterlassen wie die Qualifikation der Mitarbeiterinnen.

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