Erste Bachpatenschaft in der Stadt
Die Angel ist in guten Händen

Sendenhorst -

Rita Keweloh und Bernd Goroncy kümmern sich nun um einen Teil der Angel. Sie sind die ersten Bachpaten in der Stadt.

Donnerstag, 05.12.2019, 09:00 Uhr
Die neuen Bachpaten Rita Keweloh (3.v.li.) und Bernd Goroncy (2.v.l.) bei der Übergabe der Bachpatenurkunden durch Dr. Berit Philipp, Projektleiterin beim NABU (re.), und Jana Uphoff, Regionalmanagerin der „8Plus-VITAL.NRW“-Projekte.
Die neuen Bachpaten Rita Keweloh (3.v.li.) und Bernd Goroncy (2.v.l.) bei der Übergabe der Bachpatenurkunden durch Dr. Berit Philipp, Projektleiterin beim NABU (re.), und Jana Uphoff, Regionalmanagerin der „8Plus-VITAL.NRW“-Projekte. Foto: Nabu

Bei Wind und regnerischem Wetter trafen sich die neuen Bachpaten Rita Keweloh und Bernd Goroncy mit Dr. Berit Philipp von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland, um die Patenschaft für einen Abschnitt der Angel zu übernehmen. Dabei haben sich die neuen Bachpaten einen Bereich des Baches nordöstlich von Sendenhorst ausgesucht, den sie nun bei regelmäßigen Rundgängen im Auge behalten möchten, heißt es im Bericht des Nabu .

Vergeben wurde die Patenschaft im Rahmen des neuen „VITAL.NRW“-Projektes „Bachpatenschaften in der 8Plus-Region im Kreis Warendorf“, das die NABU-Naturschutzstation betreut. Auch Jana Uphoff, Regionalmanagerin der „8Plus-VITAL.NRW“-Projekte im Kreis Warendorf, war beim Start der Bachpatenschaft dabei und freute sich mit den neuen Paten Rita Keweloh und Bernd Goroncy über die feierliche Übergabe der Urkunden, berichtet der Nabu.

Regelmäßige Beobachtung des Gewässers

Zu den Aufgaben der neuen Bachpaten gehört neben der regelmäßigen Beobachtung des Gewässers auch die Weiterleitung von Auffälligkeiten wie Verschmutzungen am und im Gewässer. „So übernehmen die beiden Sendenhorster durch ihr ehrenamtliches Engagement Verantwortung für einen gefährdeten Lebensraum und setzen sich aktiv für ,ihre’ Umwelt vor Ort ein“, freut sich der Naturschutzbund. Die Nabu-Naturschutzstation unterstütze und berate die Bachpaten bei der Umsetzung ihres Engagements. Dabei bestehe die Möglichkeit, gemeinsame Exkursionen an das Gewässer zu unternehmen und den Lebensraum mit seiner Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken.

Seit dem Start des „VITAL.NRW“-Projektes gebe es nun drei Patenschaften für Gewässer im Kreis Warendorf: neben der neuen Bachpatenschaft für die Angel, hat die Lambertus-Grundschule in Stromberg eine Patenschaft für den Gassbach übernommen und die Dechant-Wessing-Grundschule in Hoetmar für den Wieninger Bach.

Nabu sucht Interessenten

► Eine Bachpatenschaft übernehmen könnten alle interessierten Bürger, Familien, Vereine, Kindergärten oder Schulen aus der „8Plus-Region“ – und das nicht nur für einen Bachabschnitt, sondern auch für Teiche oder andere Gewässerformen, so der Nabu. Wer Interesse daran habe, vor Ort für den Schutz eines Gewässers aktiv zu werden und eine Bachpatenschaft zu übernehmen, kann sich bei Dr. Berit Philipp von der Nabu-Naturschutzstation, ✆  0 25 01/9 71 94 33 oder b.philipp@nabu-station.de, melden. Dort gibt es weitere Informationen zum Projekt.

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