Bauarbeiten in Albersloh beendet – Sperrung ausgeschildert
Es ist geschafft

Albersloh -

Die letzte Sperrbarke ist abgeräumt, und Albersloh kann wieder durchfahren werden. Nicht ab für Lkw über 3,5 Tonnen. Für die gilt ab sofort eine Sperrung des Dorfkerns. Die Arbeiten an Kanälen und an der Straße wurden schneller abgeschlossen als ursprünglich geplant.

Freitag, 06.12.2019, 15:16 Uhr
Gemeinsam machten sich die Beteiligten symbolisch daran, die letzte Straßensperrung zu entfernen. Auch einige Albersloher waren gekommen.
Gemeinsam machten sich die Beteiligten symbolisch daran, die letzte Straßensperrung zu entfernen. Auch einige Albersloher waren gekommen. Foto: Josef Thesing

Es ist vollbracht: Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt von Albersloh sind beendet, und das Dorf ist seit Freitag um 13 Uhr auf der Landesstraße 586 wieder komplett durchfahrbar. Zugleich wurde die Straße für Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Letzteres wird für die Brummifahrer weiträumig auf neuen Schildern deutlich gemacht.

Sieben Monate Bauzeit

Sieben Monate haben die Bauarbeiten, die wegen der Enge im Dorf und der großen Hitze im Sommer nicht immer einfach waren, gedauert – weit weniger Zeit, als ursprünglich veranschlagt. Für die Geschäftsleute und die direkten Anlieger waren die Sperrung und die Arbeiten ebenfalls kein Pappenstiel, betonte Bürgermeister Berthold Streffing gestern in der kleinen Feierstunde. Er bedankte sich ausdrücklich bei Markus Uhlenbrock, Sprecher der IG Kaufleute, und dessen Mitstreitern für das Verständnis und die kooperative Zusammenarbeit mit der Stadt.

Die kleine Feier musste bei echtem Schmuddelwetter über die Bühne gehen, weshalb sich die Runde nach Beseitigung der letzten Sperrbarken zügig für einen warmen Kaffee ins Sozial-Zentrum aufmachte.

Letztes Treffen auf der Straße: Trotz Schmuddelwetters war das Interesse beträchtlich.

Letztes Treffen auf der Straße: Trotz Schmuddelwetters war das Interesse beträchtlich.

Die Zusammenarbeit aller Beteiligten habe sehr gut geklappt, hoben Klaus Neuhaus , in der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich, und Hubertus Ebbes­kotte von Straßen.NRW hervor. Beide würdigten in diesem Zusammenhang auch die „hervorragende Leistung“ der bauausführenden Firma und, im Vorfeld, die der Planer. „Das war zum Teil echt strapaziös“, blickte Neuhaus auf die warmen Sommermonate zurück. Die Albersloher hätten während der Bauphase „einiges durchleiden“ müssen.

Das war zum Teil echt strapaziös.

Klaus Neuhaus

Nicht nur auf, sondern auch unter der Straße ist nun vieles neu: Die Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie einige andere Leitungen wurden erneuert.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstagabend war die Sperrung eben falls kurz Thema. Bürgermeister Berthold Streffing teilte mit, dass es in Sachen Lkw-Verbot eine ganze Reihe von Anregungen und Zustimmung, aber auch Bedenken gebe – wozu auch die Idee einer „Baustraße“ der Initiative „Stoppt den Lkw-Verkehr in Albersloh“ gehöre. Das werde nun sortiert, und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt werde sich im Januar mit der Thematik beschäftigen.

Lkw-Sperrung wird erneut Thema

Möglicherweise werde sich der Kreis Warendorf – auch wegen der Handwerker aus dem Dorf – nochmal mit der nun geltenden strikten 3,5-Tonnen-Grenze beschäftigen. Auch über die Zulassung von Futtermittel-Lkw werde womöglich noch einmal gesprochen.

Klar sei dabei aber eines: Die grundsätzliche Sperrung für alle Lkw stehe nicht zur Disposition. Das bekräftigte Berthold Streffing gestern noch einmal vor Ort.

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