„Biberburg“ ist erste „Faire Kita“ im Kreis Warendorf
Viel Bio und fair gehandelte Produkte

Albersloh -

Die „Biberburg“ ist als erste „faire Kita“ im Kreis Warendorf zertifiziert. Darauf sind das Team und die Kinder sehr stolz.

Samstag, 07.12.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 11.12.2019, 14:20 Uhr
Die „Biberburg“ darf sich nun „Faire Kita“ nennen. Allen Grund zu feiern, finden nicht nur die Kinder, sondern auch Annette Görlich, Jana Heermann, Irmela Höfener und Ulla Brinkschulte.
Die „Biberburg“ darf sich nun „Faire Kita“ nennen. Allen Grund zu feiern, finden nicht nur die Kinder, sondern auch Annette Görlich, Jana Heermann, Irmela Höfener und Ulla Brinkschulte. Foto: Christiane Husmann

Auf Bio setzt die Kita sowieso. Möglichst regional sollen die Lebensmittel auch sein. Und wenn schon mal aus fernen Ländern, dann bitte „fair“. Für dieses und weiteres Engagement mit Blick auf Gerechtigkeit in der Welt ist die Kita „Biberburg“ nun als erste „Faire Kita“ im Kreis Warendorf zertifiziert worden. „Herzlichen Glückwunsch“, sagten Annette Görlich von der Stadt und Jana Heermann von der Projektgruppe „Faire Kita“, die mit vielen anderen der „Biberburg“ zur Zertifizierung gratulieren.

Glückwünsche und ein Obstbaum von der Stadt

„Die Biberburg ist die erste ‚Faire Kita‘ im Kreis Warendorf – und zwar in Albersloh, ist das nicht toll?“ freute sich Annette Görlich. Als Wirtschaftsförderin der Stadt gehört sie zur Steuerungsgruppe, die die Stadt auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ unterstützt. „Beim Handwerker- und Bauernmarkt hat uns Annete Görlich auf das Projekt aufmerksam gemacht“, erinnerten sich Irmela Höfener und Ulla Brinkschulte an die ersten Schritte zur fairen Kita. Die Leiterinnen der Biberburg meinen: „Wir fanden den Ansatz toll und haben uns beim Projekt ‚Faire Kita‘ beworben.“ Voraussetzung: Mindestens zwei fair gehandelte Produkte müssen verwendet werden. In der „Biberburg“ sind es Bananen und Kaffee. Doch dabei will es die Einrichtung nicht belassen. Sie widmet sich mit verschiedenen Projekten dem fairen Handel. „Das macht die Kinder doch bestimmt auch stolz“, vermutete Annette Görlich. „Stimmt. Und sie bringen das Thema auch in die Familien“, freute sich Ulla Brinkschulte. „Wir wollen aber nicht missionieren“, fügte Irmela Höfener an.

Wir wollen aber nicht missionieren.

Irmela Höfener

Eine Zertifizierung will natürlich auch gefeiert werden. Die „Maxis“ haben Bananenmilch aus fair gehandelten Bananen produziert. Die „Maxis“ sind es auch, die sich in der Kita besonders intensiv mit dem Thema „fairer Handel“ befassen. Sie erfahren, wie, wo und unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert werden und was man selber machen kann, um gerechter und umweltbewusster zu handeln.

Fairer Handel znd regionale Produkte

Während Jana Heermann das Zertifikat überreichte, hatte Annette Görlich ein Geschenk der Stadt im Gepäck: einen Gutschein „für einen Obstbaum nach Absprache“. Auf die Frage, welches Obst denn demnächst im „Bibergarten“ wachsen soll, haben die Kinder Ideen: „Birnen, Kirschen, Äpfel, Rote Beete.“

Und der Bürgermeister gratulierte schriftlich: „Mit Ihrer Initiative schaffen Sie es bereits bei Kindergartenkindern, über Projektarbeit Bewusstsein und Interesse für das Thema ,fairer Handel’ in kindgerechter Art und Weise zu fördern, und unterstützen zudem die Aktivitäten der Stadt auf dem Weg zur ,Fairtrade-Town’.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7114744?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F
Nachrichten-Ticker