Reha-Zentrum freut sich über großen Zuspruch
15 000. Patientin sagt „Danke“

Sendenhorst -

Barbara Petri aus Münster ist die 15 000. Patientin im Reha-Zentrum am St. Josef Stift. Seit der Erweiterung des Reha-Zentrums auf die doppelte Größe stehen 180 stationäre und 20 ambulante Plätze für Patienten zur Verfügung, die mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk versorgt wurden beziehungsweise eine komplexe Wirbelsäulenoperation oder Hand-OP hatten.

Montag, 16.12.2019, 10:00 Uhr
Barbara Petri ist die 15 000. Patientin im Reha-Zentrum. Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann (2.v.li.) überreichte ihr Blumen und zog mit Chefarzt Dr. Hartmut Bork, Pflegeleiterin Ursula Coerdt-Binke (li.) und Therapieleitung Dr. Heike Horst ein positives Resümee.
Barbara Petri ist die 15 000. Patientin im Reha-Zentrum. Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann (2.v.li.) überreichte ihr Blumen und zog mit Chefarzt Dr. Hartmut Bork, Pflegeleiterin Ursula Coerdt-Binke (li.) und Therapieleitung Dr. Heike Horst ein positives Resümee. Foto: Bettina Goczol

Das Reha-Zentrum am St.-Josef-Stift ist weiter auf Erfolgskurs. Durchschnittlich drei Viertel aller Patienten, die operativ im Sendenhorster Krankenhaus versorgt werden und eine Anschlussheilbehandlung machen, entscheiden sich für die angegliederte Reha-Klinik, heißt es im Bericht des St.-Josef-Stiftes. Als 15 000. Reha-Patientin seit dem Eröffnungsjahr 2012 erhielt Barbara Petri Blumen aus der Hand von Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann . „Die Reha-Klinik hat sich dank der guten Arbeit aller Teams sehr gut entwickelt. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich die Erwartungen zu 100 Prozent und darüber hinaus erfüllt haben“, erklärte Klemann.

Ich habe mit Freunden gesprochen, Ärzte gefragt und mich im Internet informiert.

Barbara Petri

Seit der Erweiterung des Reha-Zentrums auf die doppelte Größe stehen 180 stationäre und 20 ambulante Plätze für Patienten zur Verfügung, die mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk versorgt wurden beziehungsweise eine komplexe Wirbelsäulenoperation oder Hand-OP hatten. Barbara Petri aus Münster hatte sich vor ihrer Knie-Operation sehr intensiv informiert: „Ich habe mit Freunden gesprochen, Ärzte gefragt und mich im Internet informiert.“ Letztlich habe den Ausschlag gegeben, dass im St.-Josef-Stift sehr viele Operationen gemacht würden und das Haus einen guten Ruf habe. „Ich freue mich sehr, dass alles gut gelaufen ist und ich dank der Mitarbeiter hier schon wieder so fit bin“, dankte sie stellvertretend Dr. Heike Horst (Therapieleiterin), Ursula Coerdt-Binke (Pflegeleiterin) und Chefarzt Dr. Hartmut Bork.

Das Reha-Zentrum am St.-Josef-Stift wird sehr gut angenommen.

Das Reha-Zentrum am St.-Josef-Stift wird sehr gut angenommen. Foto: Josef Thesing

Seit Ende 2017 können im erweiterten Reha-Zentrum zusätzliche ambulante Nachsorgeprogramme angeboten werden.

Täglich 200 stationäre und ambulante Patienten

Zusätzlich zu den täglich 200 stationären und ambulanten Patienten würden pro Woche weitere rund 60 bis 70 Patienten in den ambulanten Nachsorgeprogrammen „Trena“ und „Irena“ behandelt, berichtet das Team. Mit „Trena“ trainierten je zwölf Patienten zwei Mal in der Woche je eine Stunde, um den erreichten Reha-Erfolg zu festigen. Dieses Angebot könnten sie über einen Zeitraum von 26 Wochen in Anspruch nehmen.

Zusätzlich zu den Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherung werde für die Wahlleistungspatienten mit Chefarztbehandlung dieses Nachsorgeprogramm etabliert.

Beim Programm „Irena“ trainierten in zwei Gruppen je zehn Patienten ein Mal in der Woche je eineinhalb Stunden über einen Zeitraum von 24 Wochen. „An beiden Programmen nehmen auch Patienten teil, die ihre Anschlussheilbehandlung in anderen Reha-Kliniken absolviert haben“, freut sich Dr. Heike Horst über den Zuspruch. Die Patienten arbeiteten auch in den Nachsorgeprogrammen mit ihrem Bezugstherapeuten.

Diese positive Entwicklung spiegele sich auch in der aktuellsten Patientenbefragung wider, die 2019 vom Picker-Institut durchgeführt worden sei. Demnach würden 99 Prozent der Patienten das Reha-Zentrum weiterempfehlen – im Durchschnitt der befragten Reha-Kliniken habe die Zufriedenheit bei lediglich 85 Prozent gelegen.

99 Prozent Zufriedenheit

99 Prozent Zufriedenheit gebe es im Reha-Zentrum auch bei der Zimmerausstattung, und 95 Prozent der Patienten seien mit der Betreuung durch die Pflegenden uneingeschränkt zufrieden gewesen. „Die Freundlichkeit aller Mitarbeiter und das schöne Ambiente – alles top“, unterstreicht auch Barbara Petri.

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