Helferteam um Alfons Bock baut Krippe in St. Ludgerus-Kirche auf
Der erste König ist schon da

Albersloh -

Abgeschirmt von der vielerorts kursierenden Weihnachtshektik wird in der Ludgerus-Kirche fleißig gewerkelt. Alfons Book und seine Helfer bauen die Krippe auf, die in der Weihnachtszeit der Heiligen Familie Obdach bieten und bei den Kirchenbesuchern für Besinnlichkeit sorgen soll.

Sonntag, 22.12.2019, 16:29 Uhr aktualisiert: 23.12.2019, 12:50 Uhr
Beim alljährlichen Krippenbau kommen die Helfer, zu denen Sebastian Sievers, Christof „Hülse“ Hülsmann, Jens Bruland, Alfons Book und Lukas Pälmke (v.li.) gehören, arbeitend in Weihnachtsstimmung.
Beim alljährlichen Krippenbau kommen die Helfer, zu denen Sebastian Sievers, Christof „Hülse“ Hülsmann, Jens Bruland, Alfons Book und Lukas Pälmke (v.li.) gehören, arbeitend in Weihnachtsstimmung. Foto: Christiane Husmann

Abgeschirmt von der vielerorts kursierenden Weihnachtshektik wird in der Ludgerus-Kirche fleißig gewerkelt. Bretter werden verschraubt, Kabel verlegt und Tannen in Szene gesetzt. Alfons Book und seine Helfer bauen die Krippe auf, die in der Weihnachtszeit der Heiligen Familie Obdach bieten und bei den Kirchenbesuchern für Besinnlichkeit sorgen soll.

Es sind rund zehn Helfer, die gemeinsam mit Alfons Book ihre Feierabende beim Krippenbau verbringen. „Statt aufs Sofa in die Kirche“, lautet das Motto der Männer, zu denen auch Sebastian Sievers gehört. „Hier bringen wir uns in Weihnachtsstimmung“, sagt der Albersloher, der regelmäßig beim Krippenbau dabei ist. „Mit Alfons zu arbeiten, macht außerdem Spaß“, ist man sich einig. Der seinerseits nimmt’s mit der ihm typischen Bescheidenheit: „Ach, lasst doch.“

Damit es die Heilige Familie auch schön hat, wird die Krippe mit Tannengrün geschmückt. „Der Sportverein hat uns den Restbestand seines Tannenverkaufs geschenkt“, erzählt Jens Bruland. Eine große Tanne stammt von Markus Uhlenbrock. „Der hat sich beim Kauf mit der Höhe vertan“, freut’s die Krippenbauer. Wieder andere kommen aus dem Garten von Elisabeth Haves und dienten schon als Schmuck beim Fest der Feuerwehr. „Na, wenn das nicht nachhaltig ist“, finden die Krippenbauer.

Ein König ist auch schon da. Es ist Schützenkönig Christof „Hülse“ Hülsmann. Statt Weihrauch, Myrrhe oder Gold hat er Bier dabei. Eine willkommene Erfrischung, die sich die Helfer nach getaner Arbeit gerne schmecken lassen.

Dann wird weiter gewerkelt. Schließlich soll die Krippe doch pünktlich zum Heiligen Abend in voller Pracht bestaunt werden können.

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