Feuerwehrleute aus Sendenhorst und Kirchberg besichtigen Dortmunder Wache
Hafenrundfahrt auf dem Löschboot

Sendenhorst -

Die Sendenhorster Feuerwehr hatte am Wochenende Besuch von einer Abordnung der Feuerwehr aus der Partnerstadt Kirchberg. Ein besonderes Highlight hatten die Gastgeber für ihre Gäste vorbereitet. Zusammen ging es nach Dortmund, wo die Möglichkeit bestand, das Löschboot der ortigen Berufsfeuerwehr zu besichtigen.

Dienstag, 07.01.2020, 05:16 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 15:22 Uhr
Feuerwehr-Angehörige aus Kirchberg und Sendenhorst besuchten die Berufsfeuerwehr in Dortmund. In Begleitung des Alberslohers Frank Rüdiger (2.v.l) bekamen die Besucher tiefe Einblicke in die Arbeit der Dortmunder Kollegen.Mit dem Löschboot der Dortmunder Feuerwehr ging es auf eine kleine Hafenrundfahrt. 50 Meter in die Höhe wurden die Gäste aus Sendenhorst und Kirchberg mit der Drehleiter befördert (li.). Und natürlich wurde über die Gerätschaften auch ausführlich gefachsimpelt (re.).
Feuerwehr-Angehörige aus Kirchberg und Sendenhorst besuchten die Berufsfeuerwehr in Dortmund. In Begleitung des Alberslohers Frank Rüdiger (2.v.l) bekamen die Besucher tiefe Einblicke in die Arbeit der Dortmunder Kollegen.Mit dem Löschboot der Dortmunder Feuerwehr ging es auf eine kleine Hafenrundfahrt. 50 Meter in die Höhe wurden die Gäste aus Sendenhorst und Kirchberg mit der Drehleiter befördert (li.). Und natürlich wurde über die Gerätschaften auch ausführlich gefachsimpelt (re.). Foto: Dirk Vollenkemper

Das traditionelle Winterfest der Sendenhorster Feuerwehr nutzte eine Abordnung der Feuerwehr aus der Partnerstadt Kirchberg zu einem Besuch in der Martinusstadt. Ein besonderes Highlight hatten die Sendenhorster Wehrleute für ihre Gäste vorbereitet. Zusammen mit dem Besuch ging es nach Dortmund, wo die Möglichkeit bestand, das Löschboot der ortigen Berufsfeuerwehr zu besichtigen. Über den Albersloher Frank Rüdiger , Wachabteilungsleiter der Berufsfeuerwehr Dortmund, entstand der Kontakt. Frank Rüdiger begleitete die Besucher dann auch, um alle Fragen der Kollegen zu beantworten.

Zur Abwehr von Gefahren und zur Erhaltung der Sicherheit auf dem Dortmund-Ems-Kanal und im Hafen betreibt die Berufsfeuerwehr ein leistungsstarkes Feuerlöschboot, erfuhren die Gäste. Das Löschboot wird im größten Kanalhafen Europas primär zur Rettung von Menschen und Tieren, sowie zur Brandbekämpfung eingesetzt. Aber auch die technische Hilfeleistung und Abwendung von Umweltgefahren zählen zu den regelmäßigen Einsätzen in dem großen Hafen.

Nach einer kleinen Wartezeit – das Löschboot war zu einem Einsatz gerufen worden – ging es dann auch auf den Kanal hinaus. Die Dortmunder präsentierten dem Besuch einen Teil des Hafenbeckens. Anschließend ging es noch weiter zur Wache 1 der Berufsfeuerwehr. Neben dem Einsatzdienst mit einem Löschzug, der Spezialeinheit Bergung, dem Fernmeldezug, den Führungsdiensten der Feuerwehr (A-Dienst, B-Dienst) und drei Rettungswagen ist dort auch die Einsatzleitstelle untergebracht. Täglich werden dort etwa 2200 Anrufe bearbeitet, darunter etwa 600 Notrufe, aus denen mehr als 300 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst resultieren. Für größere Einsatzlagen, bei denen ein erhöhter Koordinierungsaufwand besteht, befindet sich ein Stabsraum auf der Wache an der Steinstraße, von dem aus ein Führungsstab sämtliche Maßnahmen koordiniert, erfuhr der Besuch.

Bei einem Rundgang durch die gesamte Wache, bekamen die Sendenhorster und Kirchberger einen tiefen Einblick in die Arbeit ihrer hauptamtlichen Kameraden. Natürlich durfte das Fachsimpeln über die verschiedenen Gerätschaften, die im Notfall zum Einsatz kommen können, nicht fehlen. Ebenso gehörte ein Ausflug mit der Drehleiter zum Programm. Auch wenn die Sicht über der Stadt an dem Tag nicht so klar war, war die Fahrt in knapp über 50 Meter Höhe für alle etwas ganz Besonderes.

Ein kurzer Stopp am Ausbildungszentrum rundete den Ausflug schließlich ab. Im Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund findet die Aus- und Fortbildung der etwa 1500 Angehörigen von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie der Mitarbeiter der Hilfsorganisationen statt. Aber auch benachbarte Feuerwehren oder die Bundeswehr nutzen die Übungsmöglichkeiten des Ausbildungszentrums, wurde erklärt.

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