Thronausflug der Martinus-Schützen
Hauptbahnhof! Bitte einsteigen

Sendenhorst -

Zu einem Thronausflug der ganz anderen Art, hatte das Königspaar der Sendenhorster Martinus-Schützen, Christian Hölscher und Mechthild Erdenberger, am Wochenende eingeladen. Bereits am frühen Samstagmorgen trafen sich die Ausflugsteilnehmer am alten Sendenhorster Bahnhof, um dann mit der Dampflok nach Warstein zu fahren.

Montag, 06.01.2020, 16:13 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 15:22 Uhr
Thomas Glatzel, Christian Hölscher und Christof Hülsmann nahmen die alte Dampflok aus nächster Nähe unter die Lupe.So funktioniert also „ene Dampfmaschin‘“. In der „Feuerzangenbowle“ von Heinrich Spörl hätte man seine Freude an so einem Anschauungsobjekt gehabt.Bitte Einsteigen! Die zahlreichen Zusteiger in Sendenhorst mussten den Zug erst einmal erklimmen.
Thomas Glatzel, Christian Hölscher und Christof Hülsmann nahmen die alte Dampflok aus nächster Nähe unter die Lupe.So funktioniert also „ene Dampfmaschin‘“. In der „Feuerzangenbowle“ von Heinrich Spörl hätte man seine Freude an so einem Anschauungsobjekt gehabt.Bitte Einsteigen! Die zahlreichen Zusteiger in Sendenhorst mussten den Zug erst einmal erklimmen. Foto: Bernd Gassner

Zu einem Thronausflug der ganz anderen Art, lud das Königspaar der Sendenhorster Martinus-Schützen, Christian Hölscher und Mechthild Erdenberger , am Wochenende ein. Bereits am frühen Samstagmorgen trafen sich die Ausflugsteilnehmer am alten Sendenhorster Bahnhof, um dann mit der Dampflok nach Warstein zu fahren. Traditionell findet die Dampfzugfahrt immer am ersten Samstag des neuen Jahres statt.

113 Freunde, darunter Mitglieder der Johannesbruderschaft und des Bürgerschützen-Vereins Albersloh mit ihrem König Christof Hülsmann, waren der Einladung des Königspaares gefolgt, und somit war der Zug mit über 250 Personen voll besetzt. Der Haltepunkt am Bahnhof in Sendenhorst muss aber wohl doch erst noch gebaut werden. Schon das Aufsitzen auf den Zug beanspruchte etwas Zeit.

Bis Neubeckum ging die Fahrt dann noch im Schneckentempo. Mehr gaben die Gleise auf dem Abschnitt nicht her. Aber dann zeigte die rüstige Dampflok, was in ihr steckt und mit 100 Sachen ging es dem Sauerland entgegen.

Auf dem Weg dorthin gab es natürlich noch einen Fotostopp und eine „Scheineinfahrt“, damit auch Videos erstellt werden konnten. Bereits bei der Ankunft in Warstein erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. So hatten dort die Eisenbahnfreunde im alten Bahnhof eine deftige Erbsensuppe gekocht, Waffeln gebacken, und sogar ein Bratwurststand stand bereit, um die zahlreichen Passagiere mit warmen Speisen zu verköstigen.

Nach der ausgiebigen Pause ging es dann frisch gestärkt wieder zurück ins Münsterland. Und auf der Rückfahrt ging noch manches „Sendenhorster Wasser“, aber auch Gerstenkaltschale über den Tresen. Die Stimmung im Tanzwagen blieb heiß, bis dann um halb neun die Durchsage ertönte: „Sendenhorst Hauptbahnhof, aussteigen bitte!“

Das Schützenvolk und die Sendenhorster Freunde waren sich einig: „So macht Bahnfahren Spaß!“

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