Drei Künstlerinnen präsentieren ihre Arbeiten im Sozial-Zentrum „Fels“
Vom Sehen und Finden in der Natur

Albersloh -

Maike Denker, Silke Metze Lördemann und Brigitte Denker präsentieren an drei Sonntagen ihre Werke im Sozial-Zentrum „Fels“. Ob Objektcollagen, Aquarelle oder Installationen – ganz unterschiedlich werden Dinge aus der Natur in Szene gesetzt.

Mittwoch, 08.01.2020, 05:00 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 15:22 Uhr
Vom Sehen und Finden in der Natur handelt die Ausstellung mit dem Titel „Wilde Karde“ in der Brigitte Denker, Silke Metze Lördemann und Maike Denker (v.l.) ab Sonntag ihre Werke im Sozial-Zentrum „Fels“ präsentieren.
Vom Sehen und Finden in der Natur handelt die Ausstellung mit dem Titel „Wilde Karde“ in der Brigitte Denker, Silke Metze Lördemann und Maike Denker (v.l.) ab Sonntag ihre Werke im Sozial-Zentrum „Fels“ präsentieren. Foto: Christiane Husmann

„Das hat auch was mit der Wertschätzung der Natur zu tun“, sind sich die drei Frauen einig, die sich zur Ausstellung „Wilde Karde“ zusammengefunden habe. Maike Denker , Silke Metze Lördemann und Brigitte Denker präsentieren an drei Sonntagen ihre Werke im Sozial-Zentrum „Fels“. Ob Objektcollagen, Aquarelle oder Installationen – ganz unterschiedlich werden Dinge aus der Natur in Szene gesetzt.

Maike Denker entwirft Objektcollagen mit Pflanzenmaterial wie Blättern oder Samen. „Da steckt eine ganze Welt drin“, beschreibt die Künstlerin ihren Blick auf die Dinge der Natur, in denen sie Schönheit und Vollkommenheit sieht.

Das kann Silke Metze Lördemann nur unterstreichen. „Ich male alles, was mich in der Natur umgibt“, erklärt die ehemalige Albersloherin, die mittlerweile in Hoetmar lebt. „Ich habe 15 Jahre am Computer gemalt“, erzählt die Grafik-Designerin, die sich mittlerweile auf Aquarellmalerei spezialisiert hat und das Leben in der Natur genießt. Auch wenn Menschen und Tiere – „gerne Hühner“ – zu ihren Motiven zählen, stellt sie anlässlich dieser Ausstellung mit ihren aktuellen Arbeiten die Natur in den Fokus.

„Ich gehöre ja eher zu den Sammlern“, erklärt Brigitte Denker, die bei Spaziergängen gefundenes Werse- und Strandgut in Objekte verwandelt. „Diesmal arbeite ich mit Licht und Schatten“, verrät die Albersloherin, die ihre Fundsachen kunstvoll in Szene setzt. „Wir möchten mit der Ausstellung auch dazu anregen, den Blick für die heimische Natur zu schärfen“, sind sich die drei Künstlerinnen einig, die auch der „dunklen“ Jahreszeit Reize und Schönheit abgewinnen können. „Das hat was mit Vergänglichkeit und Platz für Neues zu tun“, finden sie.

Die Ausstellung „Wilde Karde“ wird am kommenden Sonntag, 12. Januar, um 11 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Auch am 19. und 26. Januar werden die Arbeiten jeweils von 11 bis 17 Uhr im Sozial-Zentrum „Fels“ gezeigt. Kaffee und Kuchen werden angeboten. Der Eintritt ist frei. „Wir möchten unsere Erlebnisse mit der Natur teilen“, sagen die Künstlerinnen und laden zum runden Sonntagsprogramm ein: „Im Anschluss an die Ausstellung könnte ja vielleicht beim Spaziergang entlang der Werse das gerade Gesehene wiederentdeckt werden.“

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