Statistik der Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus
60 Austritte sind neuer Rekord

Sendenhorst/Albersloh -

Die Kirchengemeinde hat ihre Statistik für 2019 vorgelegt. Auf der einen Seite gibt es einen Rekord an Kirchenaustritten, auf der anderen aber auch mehr Gottesdienstbesucher.

Donnerstag, 09.01.2020, 12:00 Uhr
60 Menschen haben der katholischen Kirchengemeinde im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt.
60 Menschen haben der katholischen Kirchengemeinde im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt. Foto: Josef Thesing

2019 haben weit mehr Menschen in Sendenhorst und Albersloh der katholischen Kirchengemeinde den Rücken gekehrt als in den Jahren zuvor. 60 Gemeindemitglieder sind aus der Kirche ausgetreten. Im Jahr davor waren es 41 und 2017 noch 38. Dem stand in 2019 eine Neuaufnahme in die Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus gegenüber. Das geht aus der Statistik hervor, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat.

8420 Katholiken

Die Kirchengemeinde hatte Ende des vergangenen Jahres 8402 Mitglieder. Ein Jahr zuvor waren es 8576 und Ende 2017 noch 8682. Neben den Aus- und Eintritten fließen auch die verstorbenen Gemeindemitglieder in die Statistik ein. 80 waren das im vergangenen Jahr, 99 im Jahr 2018 und 74 in 2017.

Mehr Taufen

Erfreulich angestiegen ist aus Sicht der Gemeinde die Zahl der Taufen im vergangenen Jahr auf 74 gegenüber 56 jeweils in den Jahren 2018 und 2017.

Zugenommen hat auch die Zahl der Kinder, die zum ersten Mal an den Tisch des Herrn gegangen sind. 85 Kommunionkinder verzeichnet die Gemeindestatistik für 2019 – gegenüber 61 im Jahr 2018 und 72 (2017).

Zahl der Gottesdienstbesucher ist gestiegen

Nach einem Tiefpunkt mit 619 Gottesdienstbesuchern in beiden Kirchen bei der Frühjahrszählung im Jahr 2018 ist die Zahl der Menschen, die an Gottesdiensten teilgenommen haben, im vergangenen Jahr wieder auf 711 gestiegen. Allerdings waren es im Frühjahr 2017 noch 891. Die Zählung im Herbst brachte hingegen eine etwas andere Entwicklung. 710 Menschen besuchten 2019 die Gottesdienste in beiden Kirchen – gegenüber 745 in 2018. Die Zahl der Firmungen ist in den vergangenen Jahren rückläufig auf zuletzt 68. Die Trauungen blieben mit sechs etwa auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Jahre.

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