Info-Abend des Imkervereins
„Faszination Honigbiene“

Drensteinfurt -

Durch einen befreundeten Imker hat Dirk Nettebrock vor rund zehn Jahren seine Begeisterung entdeckt. Unter dem Titel „Faszination Honigbiene“ möchte er die Freude an seinem Hobby nun am kommenden Dienstag bei einem Informationsabend in der Alten Post weitergeben.

Freitag, 10.01.2020, 23:00 Uhr
Gerne bringt Imker Dirk Nettebrock sein Hobby auch Kindern näher, wie hier bei einem Besuch der Kita St. Marien. Der Info-Abend am Dienstag richtet sich nun an alle Interessierten.
Gerne bringt Imker Dirk Nettebrock sein Hobby auch Kindern näher, wie hier bei einem Besuch der Kita St. Marien. Der Info-Abend am Dienstag richtet sich nun an alle Interessierten. Foto: Brigitte Wessel

Wenn Dirk Nettebrock über seine Bienen spricht, dann ist Begeisterung im Spiel. „Am Anfang, da hat man eben Bienen. Aber schon nach kurzer Zeit, da haben die Bienen einen“, sagt er lachend. Den Spaß an seinem Hobby möchte er bei einem Informationsabend mit dem Titel „Faszination Honigbiene“ vermitteln, der, organisiert vom Imkerverein, am Dienstag, 14. Januar, um 19 Uhr in der Alten Post stattfindet.

Dirk Nettebrock ist vor rund zehn Jahren durch einen befreundeten Imker zu diesem Hobby gekommen. „Erst habe ich ihm nur über die Schulter geschaut, bis er meinte: ‚Du kannst doch nicht immer nur gucken, du musst das selbst machen.‘“ Mittlerweile betreut der 52-Jährige zehn Bienenvölker, deren Stöcke auf einem Grundstück in den Feller Gärten stehen. Nettebrock betont ausdrücklich: „Im Prinzip kann das jeder machen.“ Weder eine Prüfung noch ein Zertifikat sei nötig. Und niemand brauche einen riesigen Garten, um mit der Hobby-Imkerei beginnen zu können. Bei Bedarf sei der Verein bei der Vermittlung eines Standortes behilflich. Diesbezügliche Angebote, gerade auch von Landwirten, gebe es viele, sagt Nettebrock.

Es ist das erste Mal, dass der Imkerverein, der schon seit 1897 existiert, einen solchen öffentlichen Info-Abend anbietet. Der passt thematisch gerade perfekt ins von der Stadt ausgerufene „Jahr der Artenvielfalt“. „Das Bienensterben ist in aller Munde“, erklärt Nettebrock. Dies betreffe in erster Linie die Wildbiene. „Honig kann man notfalls auch importieren.“ Aber um die nötige Bestäubungsleistung für die Natur auch in Zukunft zu erbringen, müssten weitere Imker gewonnen werden, die Bienen züchten. „Mehr als 90 Prozent der Imker in Deutschland sind Hobbyimker“, weiß Nettebrock und ergänzt: „Außerdem schmeckt der eigene Honig immer noch am besten.“

Er will am Dienstag über die Biologie der Biene und ihre Bedeutung für die Umwelt sprechen. Darüber hinaus wird die Imkerei näher beleuchtet: Welche Ausrüstung braucht man? Wie viel Arbeit hat man? Und was kostet das alles? „Durch den Verkauf des Honigs trägt sich das Hobby mehr oder weniger von alleine“, sagt Nettebrock, der eine Power-Point-Präsentation vorbereitet hat und Anschauungsmaterial wie Körbe, Smoker und Schleier mitbringen wird. „Es soll um einen ersten Einblick für Interessierte gehen.“ Wenn anschließend weitergehender Beratungsbedarf bestehe, stehe der Verein natürlich gerne unterstützend zur Seite.

Der Referent sieht in seinem Vortrag nicht nur einen Nutzen für Freunde von Tier und Natur, sondern auch für Lehrer oder Kita-Mitarbeiter, denn das Thema „Bienen“ sei eines, das gerade auch Kinder und Jugendliche begeistern kann. Das weiß Dirk Nettebrock aus eigener Erfahrung, hatte er doch schon mehrfach den Nachwuchs bei sich zu Gast, um ihm die Insekten anschaulich näher zu bringen. Denn: „Bienen sind einfach faszinierend.“

Zum Thema

Auskunft zur Veranstaltung erteilt Dirk Nettebrock, ' 0 15 77 / 5 42 59 34. Weitere Infos zum Verein sind unter www.imker-verein-drensteinfurt.de zu finden.

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