Neujahrsempfang in der Friedenskirche
Gemeinde ist gut für die Zukunft aufgestellt

Sendenhorst -

Die evangelische Gemeinde Sendenhorst/Vorhelm ist derzeit für die Zukunft gut aufgestellt. Das wurde beim Neujahrsempfang im Sendenhorster Gemeindehaus deutlich. Die Gemeinde zählt 2262 Gemeindegliedern – mehr als beispielsweise noch vor fünf Jahren. Pfarrer Manfred Böning bewertet auch den Gottesdienstbesuch als gut.

Dienstag, 14.01.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 14:54 Uhr
Die Pfarrer und Presbyter feierten gemeinsam mit der Gemeinde den Neujahrsempfang: Gisela Ferrarotto, Manfred und Ute Böning, Detlef Ommen, Jutta Fliß und Gerlinde vom Werth
Die Pfarrer und Presbyter feierten gemeinsam mit der Gemeinde den Neujahrsempfang: Gisela Ferrarotto, Manfred und Ute Böning, Detlef Ommen, Jutta Fliß und Gerlinde vom Werth Foto: Peter Schniederjürgen

Einen nur leichten Gesamtrückgang der Gemeindeglieder der Sendenhorster und Vorhelmer evangelischen Gemeinde vermeldete Pfarrer Manfred Böning beim Neujahrsempfang im Gemeindehaus an der Friedenskirche am Südtor. „Wir hatten im vergangenen Jahr mehr Mitglieder als vor fünf Jahren“, sagte der Pfarrer zum Auftakt des Empfangs. Er gab eine Vorschau auf das gerade begonnene Jahr und hielt einen Rückblick auf ein zurückliegendes Jahrzehnt.

Wir hatten im vergangenen Jahr mehr Mitglieder als vor fünf Jahren.

Pfarrer Manfred Böning

Organisatorisch hat sich in der Gemeinde einiges geändert. „In unserer Kirche hat das neue Finanzmanagement Einzug gehalten“, erklärte Böning. Zwar komme damit ein ansehnlicher Verwaltungsaufwand auf ihn zu, doch soll das neue Management insgesamt einen besseren Umgang mit den Ressourcen bringen. „Das geht vom Papierverbrauch bis zur Sanierung der Kirchenbeleuchtung und hört beim Wechsel vom Auto auf das Fahrrad noch nicht auf“, führte der Pfarrer aus.

Veranstaltungen im neuen Jahr

Zudem stellte er eine erste Planung für Veranstaltungen im Laufe des Jahres vor. So findet am Aschermittwoch das Heringsstipessen im Gemeindehaus statt. „Am 17. März wird die Autorin Ulla Lachauer im Haus Siekmann lesen“, lud Böning zum Besuch der Veranstaltung ein. Die scheidenden Presbyter werden am 22. März verabschiedet und die Nachfolger ins Amt eingeführt. In den Osterferien findet im Gemeindehaus die traditionelle Kinderbibelwoche statt. Die Gold- und anderen Jubelkonfirmationen werden am 24. Mai vorgenommen. Schließlich erwarten die angehenden Konfirmanden das „Konficamp“ und der Kletterturm im September.

„Wir haben im Vergleich mit 2010 weniger Gottesdienste“, verglich der Pfarrer den derzeitigen Status mit dem vor zehn Jahren. Doch dank der Unterstützung durch Pfarrer im Ruhestand konnten Gottesdienstausfälle vermieden werden. „Immerhin besuchen in Sendenhorst jeweils rund 50, in Vorhelm jeweils 40 Menschen die Gottesdienste“, zählte Böning auf.

27 Taufen und vier Trauungen

Zwar verzeichne die Doppelgemeinde insgesamt einen leichten Rückgang an Mitgliedern, doch auf relativ niedrigem Niveau. „Denn die Gottesdienstbesucherzahl ist recht stabil“, freute sich der Pfarrer.

Auch erfreuten sich die monatlichen Gemeindefrühstücke in beiden Orten großer Beliebtheit mit jeweils mehr als 40 Gästen. Zudem werden des Pfarrers Amtshandlungen – wie die etwa 27 Taufen, 20 Konfirmationen, vier Trauungen und 20 Bestattungen – nach wie vor von den insgesamt 2262 Gemeindegliedern in Anspruch genommen.

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