Zukunftsplan für Hof Schmetkamp
Für die alte Scheune ist neuer Glanz in Sicht

Sendenhorst -

Der Hof Schmetkamp soll aufgewertet und zu einen außerschulischen Lernstandort entwickelt werden. Dafür wird auch die alte Scheine benötigt, die auf Vordermann gebracht werden muss.

Mittwoch, 29.01.2020, 12:30 Uhr
Die alte Scheune auf dem Gelände des Hofes Schmetkamp soll nutzbar gemachecht werden. Damit würde ein seit vielen Jahren bestehender Wunsch umgesetzt.
Die alte Scheune auf dem Gelände des Hofes Schmetkamp soll nutzbar gemachecht werden. Damit würde ein seit vielen Jahren bestehender Wunsch umgesetzt. Foto: Josef Thesing

Die alte Scheune ist der Rest, der von den Gebäuden des ehemaligen Hofes Schmetkamp übrig geblieben ist. Sie ist noch relativ gut in Schuss und wird von der Stadt in erster Linie als Lagerstätte genutzt. Das Gelände drumherum, das vielfältig genutzt wird, ist immerhin 17,5 Hektar groß. Es wird als Naherholungsgebiet der Stadt bezeichnet, in dem sich unter anderem der Schützen- und Bürgerwald befindet. Auch die Johannisbruderschaft hat dort eine Allee angelegt. Im Laufe der vergangenen Jahre sind dort von Privatpersonen weit über 1000 Bäume gepflanzt worden. Die Montessori-Gesamtschule bewirtschaftet den alten Bauerngarten, und ein Bienenhaus gibt es auch.

Vielfältige Nutzung

Bereits im Jahr 1993 war zudem unter anderem beschlossen worden, naturnahe Wiesen- und Weideflächen zu entwickeln, den Ostheidebach zu renaturieren, Hecken anzulegen, einen Naturlehrpfad aufzubauen, alte Getreidesorten auszuprobieren und neue Tümpel zu schaffen.

Das alles ist inzwischen im Großen und Ganzen umgesetzt worden. Die Naturfördergesellschaft engagiert sich seit vielen Jahren auf dem Gelände. In diesem Jahr wird das dritte Apfelfest gefeiert. Die Martinus-Schützen haben eine Schutzhütte errichtet und nutzen das Gelände für kleinere Veranstaltungen – ebenso wie der DAF im Rahmen der Flüchtlingsarbeit und Kitas für „Waldwochen“.

Die Naturfördergesellschaft engagiert sich stark auf dem Gelände.

Die Naturfördergesellschaft engagiert sich stark auf dem Gelände. Foto: Josef Thesing

Nun soll der nächste Schritt folgen, bei dem auch die alte Scheune eine wichtige Rolle spiel. Der Hof Schmetkamp soll über den Bauerngarten hinaus zu einem sogenannten „außerschulischen Lernstandort“ ausgebaut werden. Wie das im Einzelnen aussehen könnte, wurde am Dienstabend in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es unter anderem darum, bei jungen Menschen „Nachhaltigkeit durch den Aufenthalt und das Lernen in der Natur“ in den Blick zu rücken.

Naturschutzbund bietet Unterstützung an

Dafür wird auch die Scheune benötigt. Sie soll – gemeinsam mit dem Umfeld – zu einem „Ort für Umweltbildung und nachhaltige Umweltentwicklung“ werden. Hierfür muss gemeinsam mit der Naturfördergesellschaft, dem Naturschutzbund und den bisherigen Nutzergruppen ein Konzept entwickelt werden. Alle Beteiligten werden an einen Tisch – und natürlich auch in den Wald – gebracht. Anschließend soll ermittelt werden, was das alles kostet und wo Fördermittel akquiriert werden können. Der Naturschutzbund hat seine Unterstützung bereits zugesagt.

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