Feuerwehr-Delegation zu Gast in der Partnerstadt
Herzliches Wiedersehen

Sendenhorst -

Sieben Feuerwehrleute haben ihre Kollegen in der Partnerstadt Kirchberg besucht. Im Vereinsheim wurden die Kontakte gepflegt, vertieft und viele Fachgespräche geführt. Kräftig gefeiert wurde auch.

Dienstag, 04.02.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 16:46 Uhr
Auf Einladung der Rödelbachschützen stellten die Besucher aus dem Münsterland ihre Treffsicherheit am Schießstand unter Beweis.
Auf Einladung der Rödelbachschützen stellten die Besucher aus dem Münsterland ihre Treffsicherheit am Schießstand unter Beweis. Foto: Werner Keppler

Es ist schon ein Termin mit Tradition: Wenn die Kirchberger Feuerwehr ihre Kameraden zur Jahreshauptversammlung einlädt, dann sind stets auch Wehrleute aus der Sendenhorster Partnerstadt mit von der Partie. Und so machten sich auch in diesem Jahr sieben Kameraden der aktiven Wehr und zwei Mitglieder der Ehrenabteilung auf den Weg in Richtung Sachsen.

Nach einem Zwischenstopp in einer bekannten Süßwarenfabrik und der herzlichen Begrüßung in der Partnerstadt ging es für die Sendenhorster Delegation zunächst zum Schießstand der Rödelbachschützen, wo die Kameraden ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten. „Im Vereinsheim wurden die Kontakte gepflegt, vertieft und viele Fachgespräche geführt, bevor es zum Abendessen und Kameradschaftstreff in die Waldpension Giegengrün, zu ,Mario Flechsüüch‘ ging“, heißt es im Bericht der Wehr. „Die dortige Wiedersehensfeier mit vielen Freunden und Kameraden wurde mit Gesang und kühlen Getränken bis spät in die Nacht ordentlich begangen.“

Die Sendenhorster Kameraden wurden von Kirchbergs Bürgermeisterin und der neuen Wehrführung wie gewohnt herzlich empfangen.

Die Sendenhorster Kameraden wurden von Kirchbergs Bürgermeisterin und der neuen Wehrführung wie gewohnt herzlich empfangen. Foto: Werner Keppler

Die Wiedersehensfeier mit vielen Freunden und Kameraden wurde mit Gesang und kühlen Getränken bis spät in die Nacht ordentlich begangen.

Werner Keppler

Nach einem opulenten „Kirchberger Feuerwehrfrühstück“ stand am Samstag ein Besuch der zwischen 1846 bis 1851 aus 26 Millionen Ziegelsteinen erbauten, 78 Meter hohen Göltzschtalbrücke an, die als größte Ziegelbrücke der Welt gilt. Nach einer kurzen Fahrt durch Sachsen ging es weiter zur Drachenhöhle Syrau, wo die Gäste 81 Stufen tief in die um 1920 entdeckte Höhle hinabstiegen. „Die Strapazen wurden durch glasklare Seen, bizarre Sintervorhänge, alte Tropfsteine und durch eine dezente Ausleuchtung belohnt“, heißt es weiter. „Der Drache ,Justus‘ begrüßte die Wehrleute zum Abschluss noch persönlich.“

Jahreshauptversammlung in der Partnerstadt

Am Abend fand dann die Jahreshauptversammlung der Kirchberger Wehr im großen Saal des Rathauses statt. Dort wurden nach den Berichten aller Abteilungen und den Grußworten des Kreisbrandmeisters etliche Kameraden für absolvierte Lehrgänge und ihre langjährige Treue zur Feuerwehr geehrt. Außerdem wurde der neugewählte Leiter der Kirchberger Feuerwehr, Christan Kaul, in sein Amt eingeführt. Werner Keppler, Sprecher der Ehrenabteilung der Feuerwehr Sendenhorst-Albersloh, bedankte sich in seiner Rede in Reimform für die Einladung und hob das freundschaftliche Verhältnis zur Feuerwehr Kirchberg besonders hervor. Zum Amtsantritt von Christian Kaul überreichte Keppler dazu noch einen besonderen Tropfen. „Anschließend erklangen noch des Öfteren mehrere Strophen des Feuerwehr-Evergreens ,Die Getränke sind frei‘ durch den Rathaussaal“, schreibt die Feuerwehr. Am Sonntagmorgen dann traten die Kameraden aus dem Münsterland nach einem ereignisreichen Wochenende die Heimreise an.

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