Mach Mit!-Management
Immer mehr nutzen diese Form des „kurzen Dienstwegs“

Sendenhorst -

148 Mal haben sich im vergangenen Jahr Bürger über das Mach Mit!-Management an die Mitarbeiter im Rathaus gewandt haben. Es wurden 108 Anregungen und Hinweise, 28 Beschwerden und zehn Mal Kritik vorgetragen.

Freitag, 07.02.2020, 14:38 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 14:20 Uhr
Kleinschrott, der keiner ist oder wo er nicht hingehört: Das ist eines der Anliegen, das auch dem Mach Mit!-Management vorgetragen wurde.
Kleinschrott, der keiner ist oder wo er nicht hingehört: Das ist eines der Anliegen, das auch dem Mach Mit!-Management vorgetragen wurde. Foto: Dirk Vollenkemper

„Mach Mit!-Management“ heißt ein Angebot, das die Verwaltung den Bürgern in Sendenhorst und Albersloh als Möglichkeit anbietet, auf dem „kurzen Dienstweg“ Anregungen, Anliegen oder auch Beschwerden anzubringen. Im Hauptausschuss legte die Verwaltung am Donnerstag eine Auswertung dieses Angebotes für das Jahr 2019 vor und konnte berichten, dass sich Bürger 148 Mal auf diesem Weg an die Mitarbeiter im Rathaus gewandt haben.

Insgesamt wurden 108 Anregungen und Hinweise, 28 Beschwerden und zehn Mal Kritik vorgetragen. Überwiegend nahmen die Anliegen das „allgemeine Erscheinungsbild“ in Sendenhorst und Albersloh in den Fokus. So ging es um Verunreinigungen, Müllablagerungen oder Vandalismus sowie um Abfallbeseitigung. Aber auch Verkehrsangelegenheiten wurden thematisiert. Dabei ging es vor allem um den ruhenden Verkehr, Geschwindigkeitsniveau oder Sichtbehinderungen. Es wurden defekte Straßenlaternen gemeldet oder Bäume, die vom Eichenprozessionsspinner befallen waren.

Im Durchschnitt habe die Bearbeitung dieser Anliegen vom Eingang bis zu Erledigung 6,77 Tage gedauert, hat die Verwaltung ausgerechnet. Es waren aber Fälle dabei (34 Prozent), die innerhalb eines Tages abschließend durch Beschäftigte der Verwaltung oder des Baubetriebshofes erledigt werden konnten, und weitere 27 Prozent wurden innerhalb von drei Tagen erledigt.

In 39 Angelegenheiten habe man aber auch externe Stellen hinzuziehen müssen, berichtete die Verwaltung und nannte damit einen Grund, der mitunter auch dafür gesorgt hatte, dass Meldungen oder Anregungen mit deutlich verlängerter Bearbeitungszeit erledigt werden konnten.

Für die allermeisten Anfragen (133 Anfragen, 90 Prozent) nutzten die Bürger das Kontaktformular auf der Internetseite der Stadt oder die dort angegebene E-Mail-Adresse. Nur 15 Mal wurden Anliegen telefonisch oder schriftlich eingereicht.

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