Grün-Weiß Albersloh setzt auf Anschaffung eines Defibrillators
„Das liegt uns am Herzen“

Sendenhorst -

Es kann jeden treffen – ein plötzlicher Herzstillstand. GW Albersloh möchte für solch einen Akutfall gerüstet sein, um bestenfalls Leben von Sportlern oder Besuchern retten zu können. „Durch jeden von uns – schnell – vor Ort“, wie es der Vorstand des Vereins auf den Punkt bringt. Deshalb setzt der Sportverein auf ein Projekt, mit dem die Finanzierung eines Defibrillators möglich gemacht werden soll.

Mittwoch, 05.02.2020, 14:26 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 14:20 Uhr
Mit der Anschaffung eines AED-Defibrillators, der für alle zugänglich ist, möchte GW Albersloh für Notfälle gerüstet sein.
Mit der Anschaffung eines AED-Defibrillators, der für alle zugänglich ist, möchte GW Albersloh für Notfälle gerüstet sein. Foto: Dietmar Jeschke

Es kann jeden treffen – ein plötzlicher Herzstillstand. Der Sportverein DJK Grün-Weiß Albersloh möchte für solch einen Akutfall gerüstet sein, um bestenfalls Leben von Sportlern oder Besuchern retten zu können. „Durch jeden von uns – schnell – vor Ort“, wie es der Vorstand des Vereins auf den Punkt bringt.

Deshalb setzt der Sportverein auf ein Projekt, mit dem die Finanzierung eines Defibrillators möglich gemacht werden soll. Das Gerät, ein AED „Automatisierter Externer Defibrillator“, auch bekannt als „Laien-Defi“, soll auf dem Gelände der Sportanlage an der Adolfshöhe installiert werden. „Ein Defibrillator kann Leben retten. Im Falle eines ansonsten tödlichen Kammerflimmerns hilft er, das aus dem Tritt geratene Herz durch einen Stromstoß wieder in einen normalen Zustand zu versetzen“, wird auf der Homepage des Vereins erklärt.

Der Kostenaufwand für das Gerät beträgt 3375 Euro.

Die Volksbank Münster bietet uns mit der Crowdfunding-Initiative ein hervorragendes Finanzierungsmodell.

GW Albersloh

„Dieser hohe Betrag resultiert auch aus dem speziellen Montageort im Freien“, erklärt der Vorstand und setzt auf Spenden, die von der Volksbank Münsterland eG jeweils mit zehn Euro unterstützt werden. „Bereits eine Spende von zehn Euro wird von der Volksbank mit dem gleichen Betrag unterstützt“, erklärt der Sportverein und weist darauf hin, dass die Finanzierung bis zum 9. März stehen müsse, damit auf diesem Weg eine Anschaffung realisiert werden kann. „Sollte die Finanzierung des Defibrillators bis dahin nicht auf die Beine gestellt werden, erhalten die Spender ihr Geld zurück“, erklärt der Verein und wirbt: „Die Vereinigte Volksbank Münster bietet uns mit der Crowdfunding-Initiative ein hervorragendes Finanzierungs- und Spendenmodell, bei dem eine Vielzahl von Menschen gemeinsam unser Projekt unterstützen kann und so erst eine Umsetzung ermöglicht.“ Der aktuelle Spendenstand liegt bei 1503 Euro.

Bei Herzrhythmusstörungen kann eine Sofortmaßnahme mittels eines Defibrillators Leben retten. „Zusätzlich möchten wir mit entsprechenden Schulungen relevanter Personen für das Thema ‚Leben retten durch den Einsatz eines Defis‘ sensibilisieren“, so der Sportverein. Zielgruppe des Projekts seien alle Sportler, Besucher und Gäste der gesamten Sportanlage, aber auch die Dorfgemeinschaft Albersloh selbst. „Uns liegt das am Herzen“, sagt Ralf Stötzel als Vorsitzender des Sportvereins, der auf die Spendenbereitschaft vieler setzt.

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