Ingrid Hagen sucht noch Paten aus Drensteinfurt und Sendenhorst
Ein Projekt für den Frieden

Drensteinfurt/Sendenhorst -

Inspiration hat sich Ingrid Hagen bei der „Blauen Friedensherde“ der Künstler Bertamaria Reetz und Rainer Bonk geholt. Ihre „Junge Münsterländer Friedensherde“ soll alle Orte in der Region erreichen. Nun fehlen ihr noch Paten aus Drensteinfurt und Sendenhorst.

Sonntag, 09.02.2020, 09:00 Uhr
Die Lämmer von Ingrid Hagen lehnen sich an das Kunstprojekt der „Blauen Friedensherde“ an.
Die Lämmer von Ingrid Hagen lehnen sich an das Kunstprojekt der „Blauen Friedensherde“ an. Foto: Hagen

Ingrid Hagen aus Metelen verfolgt ein ganz bestimmtes Ziel. Mit ihrem Projekt „Junge Münsterländer Friedensherde“ möchte sie die gesamte Region erreichen. Dabei hat sie sich vom Projekt der „Blauen Friedensherde“ aus dem Jahr 2009 inspirieren lassen.

Anfang 2017 sei die Idee entstanden, so Hagen, als Fortschreibung der „Blauen Friedensherde“ ein lokales Friedensprojekt mit der zweiten Generation der Schafe, den Lämmern, zu kreieren, stellvertretend für die Generation der Kinder. „Die Lämmer stehen für ein tolerantes und friedfertiges Miteinander. Ihre Botschaft lautet: Alle sind gleich – jeder ist wichtig.“

Das Projekt sollte einen sozialen Charakter haben und getragen werden von den Menschen im Münsterland, um sie miteinander zu verbinden. So habe sie zuerst im Kreis Steinfurt für jedes Lamm einen Paten gesucht. Sehr schnell hätten sich 150 Menschen gefunden.

„Die Lämmer, lackiert in den Kölner Sozialwerkstätten, fanden einen ersten Weideplatz in Metelen auf der Wiese einer Wohnanlage für Menschen mit Behinderungen. Dort standen sie von Frühlingsbeginn bis Ostermontag und verbreiteten ihre Botschaft“, erklärt Ingrid Hagen.

Zu treuen Händen übergeben

Beim morgendlichen Rausbringen und abendlichen Reinholen seien Helfer jederzeit willkommen gewesen. Das Projekt habe dadurch eine besondere Dynamik bekommen. Am Ostermontag wurden die Lämmer beim ‚Blaupatenfest‘ ihren Paten samt Ohrmarke und Papieren zu treuen Händen übergeben. „So verteilten sie sich zunächst im ganzen Kreis Steinfurt.“

Nach so viel Zuspruch erfolgte 2018 die Erweiterung der Herde. Im Kreis Coesfeld fanden sich Paten für weitere 100 Lämmer. Wieder standen diese von Frühlingsbeginn bis Ostermontag als Herde, dieses Mal in Rosendahl auf einer Wiese neben dem Altenwohnheim. 2019 standen 150 Lämmer im Kreis Borken am Jugendheim in Schöppingen.

Mein Ziel ist, aus jeder Gemeinde und jeder Stadt mindestens einen Paten zu gewinnen, um auch tatsächlich das gesamte Münsterland in dieses Friedensprojekt einzubeziehen.

Ingrid Hagen

2020 ist nun der Kreis Warendorf an der Reihe. Ingrid Hagen hat dort bereits 100 Paten gefunden. „Mein Ziel ist, aus jeder Gemeinde und jeder Stadt mindestens einen Paten zu gewinnen, um auch tatsächlich das gesamte Münsterland in dieses Friedensprojekt einzubeziehen.“ Nun fehlen der Initiatorin aber noch Paten aus Drensteinfurt und Sendenhorst. Die Übernahme einer Patenschaft kostet einmalig 89 Euro. „Damit werden die Lämmer, ihre Ohrmarken, ihre Papiere und das ‚Blaupatenfest‘ finanziert“, erklärt die Metelenerin. Ostermontag werden die Lämmer an ihrem diesjährigen Standort in Ostbevern ihren Paten übergeben. So tragen sie ihre Botschaft „Alle sind gleich – jeder ist wichtig“ in das gesamte Münsterland.

Wer sich für eine Patenschaft interessiert, der kann sich an Ingrid Hagen wenden: kloster-metelen@t-online.de, Tel. 0 25 56 / 9 02 74 37.

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