Netzwerk bietet 2020 wieder ein vielfältiges Programm an
Trotz Demenz mittendrin

Sendenhorst -

Das „Demenz-Netz“ startet mit einem abwechslungsreichen Programm ins neue Jahr. Dazu gehören neben Bewegungsangeboten auch viele Informationen.

Donnerstag, 13.02.2020, 14:59 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 15:28 Uhr
Das Demenz-Netz Sendenhorst-Albersloh traf sich zur Programmplanung im Haus Siekmann. Mit dabei war auch Stiftungsgründerin Rita Laumann (vorne Mitte) von der „Heinrich und Rita Laumann-Stiftung“. Die Koordination Netzwerkes liegt in den Händen von Angelika Reimers (l.) von der Seniorenberatung.
Das Demenz-Netz Sendenhorst-Albersloh traf sich zur Programmplanung im Haus Siekmann. Mit dabei war auch Stiftungsgründerin Rita Laumann (vorne Mitte) von der „Heinrich und Rita Laumann-Stiftung“. Die Koordination Netzwerkes liegt in den Händen von Angelika Reimers (l.) von der Seniorenberatung. Foto: Josef-Stift

Das Demenz-Netz Sendenhorst-Albersloh hat für 2020 wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. „Demenz ist ein Thema, das nicht nur die Betroffenen angeht, sondern auch deren Angehörige, Freunde und Nachbarn“, heißt es in der Mitteilung des Netzwerkes. „Noch immer ist diese im höheren Alter häufiger auftretende Erkrankung mit Tabus belegt. Umso wichtiger ist es, über Demenz zu informieren, Berührungsängste abzubauen und den Umgang mit Demenz selbstverständlich werden zu lassen.“ Einige ausgesuchte Programmpunkte im Überblick:

Der Verein „Beweggründe“ bietet am Samstag, 4. April, einen Bewegungstag an. Von 14 bis 17 Uhr können ältere Menschen verschiedene Bewegungsangebote nutzen, die von Mitgliedern des Demenznetzwerks vorgestellt und angeleitet werden.

Bewegung steht auch im Mittelpunkt des Maigangs, den die Wandergruppe des Deutschen Roten Kreuzes am Montag, 4. Mai, um 15 Uhr anbietet. Der gemeinsame Spaziergang klingt mit einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Maibowle aus. Anmeldungen sind über das Seniorenbüro möglich.

Ein ökumenisches Gottesdienstangebot in einfacher Sprache und Symbolik findet am Donnerstag, 4. Juni, sowie am Dienstag, 15. Dezember, jeweils von 16.30 bis 17 Uhr im St.-Elisabeth-Stift statt. Das offene Angebot wird von Pfarrerin Ute Böning und dem Krankenhausgeistlichen Fritz Hesselmann gestaltet.

Zum Weltalzheimertag Ende September organisiert Annette Wernke vom „Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz“ einen Vortrag über die „frontotemporale Demenz“, eine neurodegenerative Erkrankung, die meist schon vor dem 60. Lebensjahr auftritt. Weitere Infos werden noch bekanntgegeben.

Die Stadt Sendenhorst beteiligt sich am Mittwoch 28. Oktober um 19 Uhr im Haus Siekmann mit einer Lesung am Programm. Die Autorin Gabi Schotte-Lange liest aus ihrem Buch „Das Herz wird nicht dement“. Darin beschreibt sie, wie Demenz das (Er) Leben und Fühlen der Betroffenen verändert und wie es Angehörigen oder professionell Pflegenden gelingen kann, in Kontakt zu bleiben. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachkräfte und Angehörige.

„Sing mit uns alte Kirchenlieder“ ist ein Angebot in der Adventszeit überschrieben, zu dem Pfarrer Clemens Lübbers mit Pfarrerin Ute Böning einlädt. Der Nachmittag wird mit einem Kaffeetrinken im Pfarrheim ausklingen. Das Datum wird noch mitgeteilt.

Ebenfalls noch ohne genauen Termin ist eine Kursreihe für pflegende Angehörige, die im letzten Quartal 2020 stattfinden soll. Dazu werden das „Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz“ und die Seniorenberatung rechtzeitig einladen.

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