Karnevalsnacht mit Spitzen, Pointen und Rosenkavalieren
Zwischen Spahnsinn und Bachelor

Sendenhorst -

In der Aula der Realschule kochte bei der 2020er Auflage von „Jupp-Stift Helau!“ die Karnevalsparty von St.-Josef-Stift, Reha-Zentrum und Perfekt Dienstleistungen. Musik an, und die Tanzfläche bebt, dazu ein Programm mit Beiträgen aus den eigenen Reihen – die Mischung stimmte.

Sonntag, 16.02.2020, 16:38 Uhr
Siegerkür: Ewald Gaßmöller (l.) erhielt unter Applaus die letzte Rose aus der Hand von Bachelorette Gabi Eilert. .
Siegerkür: Ewald Gaßmöller (l.) erhielt unter Applaus die letzte Rose aus der Hand von Bachelorette Gabi Eilert. .

Ein Abend voller „Glitzer & Glamour“, Galastimmung und galanter Rosenkavaliere – die Aula der Realschule kochte bei der 2020er Auflage von „Jupp-Stift Helau!“ Die Karnevalsparty von St.-Josef-Stift, Reha-Zentrum und Perfekt Dienstleistungen ist ein Selbstläufer: Musik an, und die Tanzfläche bebt, dazu ein Programm mit Beiträgen aus den eigenen Reihen – die Mischung stimmte!

Es war Valentinstag und mit der Hymne „All you need is love“ zog das Organisationsteam der Mitarbeitervertretung ein, überreichte Moderatorin Gabi Eilert jeweils eine Rose. „Ich bin heute Eure Bachelorette senior“ rief sie dem johlenden Publikum zu, und das Eis war gebrochen.

Ich bin heute Eure Bachelorette senior.

Gabi Eilert

Ganz in Diva-Manier ließ sie mit Live-Gesang „rote Rosen regnen“, und die Ersten, die sich ihr zu Füßen warfen, waren zwei wüst-wilde Metal-Gitarristen, die im echten Leben ganz seriös als Kinderrheumatologe und Kinderkrankenpfleger daher kommen. Der Spannungsbogen hielt aber bis zum großen Finale, denn am Ende konnte nur einer von fünf Rosenkavalieren das Herz der Bachelorette erobern… So viel sei vorweg genommen: Ewald Gaßmöller erhielt unter großem Applaus die Siegerrose. Im Frack auf dem Tanzparkett machte er im Walzertakt die beste Figur.

Und Ewald Gaßmöller erhielt die Siegerrose

Die Bühnen- und Büttbeiträge waren gespickt mit liebevollen Seitenhieben auf den Krankenhausalltag. Aus dem Ruhestand meldete sich „Gitti aus dem OP“ zurück. Als „Senioren-, Enkel- und Ehemannbetreuerin“ ist sie nun so eingespannt, dass sie sich fragt, „wie ich es früher geschafft habe, noch im St.- Josef-Stift zu arbeiten“. Und dennoch: „Es war eine super geile Zeit mit Euch im Stift!“

Richtig einstecken musste der Bundesgesundheitsminister, dessen gesetzgeberischer „Spahnsinn“ manch einem nächtliche Alpträume beschert, wieder andere zu sportlichen Höchstleistungen im „Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ antreibt, um die Folgen der Paragrafenproduktion auszuhalten. Mit einem fulminanten Showtanz wirbelte die Tanzgruppe „Fanatics“ über das Parkett, und das Handwerkerteam ließ mit technischer Raffinesse, Kellen und Topfdeckeln die „Glocken von Rom“ erklingen.

Wahre Show- und Schauspieltalente zeigten sich, aber auch ganz viel Kreativität und Teamspirit bei den fantasievollen und lustigen Kostümen vieler Abteilungen. Entsprechend dem glamourösen Festmotto mischten sich glitzernde Charleston-Girls und mondäne Dandys unters Partyvolk, aber auch Dalmatiner, viele fleißige Bienen, Engel mit Heiligenschein und rettende (Telefon-)Joker. Junge, langjährige und ehemalige Mitarbeiter, alle Berufsgruppen feierten – mit 1000 Glücksgefühlen atemlos durch die Nacht.

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