Wirtschaftsweg: Arbeiten müssen neu geplant werden
So klappt die Sanierung wohl nicht

Sendenhorst -

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte sich im vergangenen Jahrs mit dem Ausbau der Wirtschaftswege rund um Sendenhorst beschäftigt und beschlossen, dass die Ringstraße in diesem Jahr im Teilstück zwischen der L 851 und der L 520 auf einer Länge von rund 2,2 Kilometer saniert werden soll. Doch daraus wird nun kurzfristig wohl nichts.

Mittwoch, 25.03.2020, 05:29 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 15:10 Uhr
Neue Untersuchungen haben ergeben, dass die bisher angepeilte Sanierung angesichts der tiefgründigen Schäden nicht ausreichen würde. Die Maßnahme muss neu geplant werden.
Neue Untersuchungen haben ergeben, dass die bisher angepeilte Sanierung angesichts der tiefgründigen Schäden nicht ausreichen würde. Die Maßnahme muss neu geplant werden. Foto: Annette Metz

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte sich in seinen Sitzungen im Juni und Juli des vergangenen Jahres mit dem Ausbau der Wirtschaftswege rund um Sendenhorst beschäftigt und beschlossen, dass die Ringstraße in diesem Jahr im Teilstück zwischen der L 851 und der L 520 auf einer Länge von rund 2,2 Kilometer saniert werden soll. Doch daraus wird nun kurzfristig wohl nichts.

Insgesamt war die komplette Verbindung in vier Bauabschnitte aufgeteilt worden, von der Hoetmarer Straße bis zur Telgter Straße, dann weiter zur L520 in Richtung Wolbeck und schließlich bis L586 in Richtung Drensteinfurt. Um dem Strukturwandel und den damit verbundenen Veränderungen nachhaltig zu begegnen, war eine Konzeption zur Bewirtschaftung von kommunalen Wirtschaftswegen (das so genannte Wirtschaftswegekonzept) entworfen worden. In diesem Konzept war die genannte Verbindung als Hauptwirtschaftsweg eingestuft worden, der zukünftig landwirtschaftliche (Schwer-) Lastfahrzeuge aufnehmen soll, hieß es damals in dem Konzept. Dabei wurde ein Sanierungsverfahren vorgeschlagen, das nun aber wohl wieder verworfen werden muss.

Im Bauamt wird dieses Sanierungsverfahren inzwischen kritisch bewertet, da augenscheinlich die Straße und ihr Unterbau in einem nicht guten Zustand sind und bezweifelt wird, ob das ursprünglich vorgesehene Sanierungskonzept nachhaltig ist. Das teilte die Verwaltung den Vertretern des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses in der vergangenen Woche mit. Die Sitzung war zwar wegen der schon da geltenden Kontakteinschränkungen abgesagt worden, doch die Vertreter der politischen Fraktionen waren digital über die für ihren Zuständigkeitsbereich wichtigsten Eingänge informiert worden.

Eine Untersuchung, die Ende Februar durch ein Ingenieurbüro für Baustoffprüfung durchgeführt worden war, unterstütze diese Einschätzung, teilte die Verwaltung mit. Nach Auswertung des Abschlussberichts des Ingenieurbüros werde die Verwaltung einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreiten, heißt es daher abschließend.

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