Ordnungsamt kontrolliert Kontaktverbot
„Wir werden Präsenz zeigen“

Sendenhorst -

Seit Montag gibt es ein so genanntes „Kontaktverbot“ – mehr als zwei Personen dürfen sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe zueinander in Öffentlichkeit aufhalten. Die Umsetzung wurde den Ordnungsbehörden vor Ort übertragen. Das heißt auch, dass die Mitarbeiter der Sendenhorster Verwaltung darauf zu achten haben, dass dieses Verbot eingehalten wird. „Wir werden Präsenz zeigen“, erklärt Ordnungsamtsleiter Wolfgang Huth.

Dienstag, 24.03.2020, 16:36 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 15:10 Uhr

Seit Montag gibt es ein so genanntes „Kontaktverbot“ – mehr als zwei Personen dürfen sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe zueinander in der Öffentlichkeit aufhalten. Die Umsetzung wurde den Ordnungsbehörden vor Ort übertragen. Das heißt auch, dass die Mitarbeiter der Sendenhorster Verwaltung darauf zu achten haben, dass dieses Verbot eingehalten wird. „Wir werden Präsenz zeigen“, erklärt Ordnungsamtsleiter Wolfgang Huth und macht damit deutlich, dass auch in Sendenhorst auf die Umsetzung geachtet wird.

Am gestrigen Montag war die Verwaltung dabei, entsprechende Kontroll-Teams zusammenzustellen, während ein Mitarbeiter schon mal in der Stadt unterwegs war, um erste Einschätzungen zu sammeln. „Wir müssen jetzt außerdem überlegen, wo wir gezielt auch größere Plätze oder Sportanlagen kontrollieren müssen“, erklärt Wolfgang Huth. Dazu gehöre sicherlich auch der Hof Schmetkamp. Dort hatte ein städtischer Mitarbeiter am Sonntag noch drei Leute mit lauter Musik angetroffen, die er nach Hause schicken musste. So wolle die Stadt das zunächst auch weiter halten. „Wir werden, wenn nötig, die Leute ansprechen. Weiterhin erklären wir, wie wichtig es ist, Abstand zu halten und das Verbot einzuhalten. Erst im Wiederholungsfall werden Bußgelder verhangen“, führt Huth weiter aus. Damit fährt Sendenhorst einen etwas anderen Kurs als etwa die Nachbarstadt Ahlen. „Trifft der Ordnungsdienst auf Straßen oder in Parks mehr als zwei Personen an, die dazu nicht befugt sind, notieren wir deren Personalien“, sagte Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger dazu. Die Folge seien Bußgeldbescheide, die mindestens 200 Euro betragen und nach wenigen Tagen zugestellt werden. „Das geht ganz schnell, der Innendienst ist darauf vorbereitet.“

Ich habe den Eindruck, dass es gut läuft und sich die Sendenhorster und Albersloher an die verordnete Distanz halten.

Wolfgang Huth

In Sendenhorst werden die Teams bei ihren Gängen durch die Stadt sicher auch die angeordneten Geschäftsschließungen kontrollieren, erklärt Ordnungsamtsleiter Huth weiter. „Ich habe aber den Eindruck, dass es gut läuft und sich die Sendenhorster und Albersloher an die verordnete Distanz halten“, gibt Huth als Einschätzung wieder. Und sollte es doch Schwierigkeiten mit Uneinsichtigen geben, dann könne natürlich die Polizei hinzugerufen werden, so Huth abschließend.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7341508?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F
Nachrichten-Ticker