Johannisbruderschaft sagt Veranstaltungen ab
Kein Schützenfest, aber Hilfsaktion

Sendenhorst -

Die Johannesbruderschaft hat das für den Juni geplante Schützenfest abgesagt. Auch sie beugt sich damit der derzeit nicht abschätzbaren Ausbreitung des Coronavirus.

Donnerstag, 26.03.2020, 12:05 Uhr aktualisiert: 26.03.2020, 13:00 Uhr
Der Vorstand hat das Schützenfest gestrichen, aber eine Hilfsaktion für Mitglieder ins Leben gerufen.
Der Vorstand hat das Schützenfest gestrichen, aber eine Hilfsaktion für Mitglieder ins Leben gerufen. Foto: Johannisbruderschaft Sendenhorst

Die für den Samstag, 28. März, im Landhotel Bartmann geplante Frühjahrsversammlung der Johannisbruderschaft ist natürlich gestrichen. Gleichzeitig hat die Bruderschaft auch das Schützenfest für dieses Jahr abgesagt. „Durch das Coronavirus ist das öffentliche und gesellschaftliche Miteinander zurzeit sehr stark beeinträchtigt. Aus Verantwortung gegenüber den Schutzinteressen diverser Risikogruppen und -personen in der Gesellschaft und natürlich auch gegenüber unseren Mitgliedern werden die Versammlungen abgesagt“, schreiben Geschäftsführer Dietmar Specht und Oberst Helmut Puke in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Zu dieser Entscheidung hat die prognostizierte Entwicklung der Weiterverbreitung des Coronavirus in den nächsten Monaten in Deutschland geführt.

Der Vorstand

Eigentlich sollte das traditionsreiche Schützenfest vom 20. bis zum 22. Juni wieder in fröhlicher Runde in der „Waldmutter“ stattfinden. „Zu dieser Entscheidung hat die prognostizierte Entwicklung der Weiterverbreitung des Coronavirus in den nächsten Monaten in Deutschland geführt“, so die Verantwortlichen der Bruderschaft. Beide Beschlüsse seien in der Vorstandssitzung einstimmig gefällt worden.

Darüber hinaus habe der amtierende Vorstand einen Einkaufsservice für die Mitglieder der Johannisbruderschaft und deren Familien ins Leben gerufen. „Unsere Bruderschaft wurde vor mehr als 400 Jahren aus der Not heraus gegründet. Heute erleben wir, im klassischen Sinne, keine materielle Not. Aber Hilfe wird doch benötigt“, so Helmut Puke, der sich mit seiner Frau Uschi besonders um die Organisation dieser Aktion kümmern will.

Bruderschaft bietet Hilfe für Bewältigung des Alltags an

Wer Unterstützung bei den Dingen des täglichen Bedarfs benötigt und keine Hilfe aus dem privaten Umfeld findet, kann sich bei Helmut Puke unter0 25 26/701, 01 57/ 79  67 92 13 und 01 57/ 79 67 92 12 melden, teilt die Bruderschaft mit.

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