K33-Sperrung wird Albersloh belasten
BfA regen Alternative Regelung an

Albersloh -

„Die Westerbach-Brücke wird abgerissen. Das bedeutet“, so der Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Aktive Kommunalpolitik“ (BfA), Hans Ulrich Menke, in einem Schreiben an Bürgermeister Berthold Streffing, „dass Lkw aus beziehungsweise zu den Gewerbegebieten in Albersloh mehr als ein halbes Jahr wieder über die Alverskirchener Straße durch das Dorf fahren müssen.“ Daher regen die BfA an, die K33 nicht komplett zu sperren.

Donnerstag, 16.04.2020, 06:07 Uhr aktualisiert: 17.04.2020, 14:26 Uhr

„Die Westerbach-Brücke wird abgerissen, und deshalb ist die K33 (Alverskirchener Straße) ab sofort bis zum 15. November gesperrt“, hieß es am Dienstag in einem Artikel dieser Zeitung. „Das bedeutet“, so der Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Aktive Kommunalpolitik“ (BfA), Hans Ulrich Menke , in einem Schreiben an Bürgermeister Berthold Streffing , „dass Lkw aus beziehungsweise zu den Gewerbegebieten in Albersloh mehr als ein halbes Jahr wieder über die Alverskirchener Straße durch das Dorf fahren müssen.“

Die Verwaltung habe dazu in der jüngsten Ältestenratsitzung am 6. April erklärt, dass die Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowohl für die Straße L 520 als auch für die Brücke (K 33) etwa drei bis vier Monate in Anspruch nehmen würden, teilt die BfA mit. In dieser Zeit werde der Transit-Lkw-Verkehr weiträumig über die L 793 beziehungsweise die L 811 über Alverskirchen von und nach Sendenhorst geleitet und nur die Pkw sollten die L 585 oder L 586 nutzen. Dies führe zu einer erheblichen Belastung von Albersloh.

„Das sehen wir auch so“, meint Hans Ulrich Menke im Namen seiner Ratsfraktion. Trotzdem mache es aus Sicht der BfA absolut Sinn, für die Dauer der Instandsetzungsmaßnahmen auf der Landesstraße 520 die K 33 zu sperren.

Die nun in der Pressemitteilung des Kreises avisierte „längere Dauer der Bauarbeiten an der Westerbachbrücke“, so der BfA-Fraktionsvorsitzende, „lassen es aber aus unserer Sicht sinnvoll erscheinen, noch einmal über die Sperrung der K33 nachzudenken“.

Analog zur vor einigen Jahren erfolgten Instandsetzung der Emmerbachbrücke auf der L 586 schlagen die BfA der Verwaltung vor, sich mit dem Kreis Warendorf, gegebenenfalls auch mit Straßen.NRW kurz zu schließen, „um einen jeweils halbseitigen Ausbau der Westerbachbrücke unter Einsatz einer Ampelanlage zumindest für die Zeiten außerhalb der Instandsetzung der L 520 zu prüfen“.

Außerdem sei es sinnvoll, finden die BfA, wenn die Ausschilderung der Lkw-Umleitung bereits auf dem Albersloher Weg (L585) in Münster vor der Kreuzung Hiltruper Straße/Osttor auch auf den gelben großen Tabellenhinweisschildern erfolgen würde. Die Dauer der Belastung der Anwohner der Alverskirchener Straße könne so reduziert werden. Und die Lkw könnten aus den Gewerbegebieten frühzeitiger wieder Richtung Sendenhorst fahren. Außerdem würde der Lkw-Verkehr erheblich deutlicher auf die Lkw-Sperrung von Albersloh hingewiesen, begründen die BfA ihren Vorschlag.

Hans Ulrich Menke unterstreicht: „Trotz der Belastung der öffentlichen Verwaltungen im Rahmen der Corona-Pandemie sowie der Antragstellung ‚auf den letzten Drücker‘, wäre ich dankbar, wenn das Anliegen der BfA zeitnah mit dem Kreis Warendorf noch einmal besprochen würde.“

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