Gestaltung der nördlichen Teigelkampwiese
Wegeverbindung soll erhalten bleiben

Sendenhorst -

Was soll mit der restlichen „Teigelkampwiese“ beziehungsweise den darüber verlaufenden Wegeverbindungen von West nach Ost und zurück geschehen? Darüber haben sich auch Verwaltung und Politik Gedanken gemacht und darüber in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses beraten.

Samstag, 02.05.2020, 05:15 Uhr aktualisiert: 03.05.2020, 12:54 Uhr
Durch den Neubau der Kita St. Johannes auf dem südlichen Teil der Teigelkampwiese, die eine private Grünfläche ist, wird sich das Gelände enorm verändern. Allerdings soll die Wegeverbindung im nördlichen Bereich für die Öffentlichkeit erhalten bleiben und neu gestaltet werden.
Durch den Neubau der Kita St. Johannes auf dem südlichen Teil der Teigelkampwiese, die eine private Grünfläche ist, wird sich das Gelände enorm verändern. Allerdings soll die Wegeverbindung im nördlichen Bereich für die Öffentlichkeit erhalten bleiben und neu gestaltet werden. Foto: Stadt Sedenhorst

Wenn in den nächsten Tagen die Arbeiten für den Neubau der Kita St. Johannes auf der Teigelkampwiese beginnen, wird sich schnell bei jedem Sendenhorster die Frage auftun, was mit der restlichen „Wiese“ beziehungsweise den darüber verlaufenden Wegeverbindungen von West nach Ost und zurück geschieht. Darüber haben sich auch Verwaltung und Politik Gedanken gemacht und darüber in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses beraten. Demnach wird nach Abschluss der Bauarbeiten der nördliche, nicht benötigte Teil des Areals wieder mit Wegeverbindungen hergestellt.

Für die Neugestaltung der nördlichen Fläche wollen die Planer die Erhaltung der Wegeverbindungen von und nach Osten, Westen und Süden, die Schaffung einer erlebbaren Fläche, die Aufwertung der Fläche durch Blumen, die Schaffung von Verweilorten und die Erhaltung der Baumstruktur erreichen, wurde den Fraktionen mitgeteilt.

Der nördliche Weg sei als schnelle Rad- und Fußwegverbindung sinnvoll und praktisch, waren sich alle Vertreter einig. Dieser Weg soll nach ersten Plänen durch eine südliche Schleife als Rundweg ergänzt werden. Diese nehme die Fuß- und Radwegeverbindungen von und nach Süden auf und fungiere zudem als Spazierweg, um die Fläche in ihrer Größe zu erleben. In der Mitte soll eine Fläche entstehen, die auch zum Spielen genutzt werden kann und ohne weitere Eingrenzung die Weite des Platzes betonen soll. Für das Kunstwerk, das zuvor gemeinsam mit Flüchtlingen auf dem Platz erarbeitet worden war, soll in Zusammenarbeit mit den federführenden Künstlern ein neuer Standort gefunden werden. Außerdem wird über weitere Pkw-Abstellflächen nachgedacht. In der Kita-Planung sind 14 Stellplätze vorgesehen. Die Verwaltung möchte unter anderem unter Verwendung der Schotterfläche am ehemaligen Containerstandort weitere Stellplätze anlegen, ist den ersten Plänen zu entnehmen.

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