Suffolk-Schafe im Team, aber auf Abstand von schwerer Wolle befreit
Trotz Corona zum „Friseur“

Albersloh -

„Anstrengend ist nur das, was man nicht gerne tut“, findet Dirk Hartmann. Der Schafscherer ist von Hubert Deventer beauftragt worden, dessen 31 Suffolk-Schafe von ihrer Wolle zu befreien. Ein Knochenjob, den der Profi aber seit vielen Jahren liebt.
Mittwoch, 06.05.2020, 05:24 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2020, 05:24 Uhr
Im Schafstall auf dem Hof von Familie Deventer macht sich Schafscherer Dirk Hartmann daran, den Suffolk-Schafen eine Sommerfrisur, oder besser -schur, zu verpassen.
Im Schafstall auf dem Hof von Familie Deventer macht sich Schafscherer Dirk Hartmann daran, den Suffolk-Schafen eine Sommerfrisur, oder besser -schur, zu verpassen. Foto: privat
Aus einem Handy tönt Musik von Marius Müller-Westernhagen. „Wenn man die ganze Zeit nur Schafe blöken hört, wird man ja bekloppt“, findet Dirk Hartmann. Der Schafscherer ist von Hubert Deventer beauftragt worden, dessen 31 Suffolk-Schafe von ihrer Wolle zu befreien. „Wir wollen uns ja nicht unterlassener Hilfeleistung strafbar machen“, lacht der Schafzüchter mit Blick auf die Tiere, die turnusmäßig von ihrem Wollkleid befreit werden müssen. Hubert Deventer züchtet auf seinem Hof in der Bauerschaft West I Suffolk-Schafe. Aktuell gehören 30 Muttertiere und ein Bock zur Herde, die sich optisch durchaus markant präsentiert. „Die Rasse hat schwarze Köpfe und schwarze Beine“, beschreibt der Albersloher seine Schafe, die als edle Zuchttiere gehandelt werden.
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