Neue Bänke und viel Trockenheit im Bürger- und Schützenwald
Die Bäume brauchen Wasser

Sendenhorst -

Auch die Bäume im Schützen- und Bürgerwald leiden unter der Trockenheit. Die Helfer der Martinus-Schützen bemühen sich, sie mit ausreichend Wasser zu versorgen. Damit das auch klappt, freuen sich sich über Unterstützung. Und sie laden auf eine neue Sitzgelegenheit ein.

Dienstag, 23.06.2020, 10:15 Uhr aktualisiert: 23.06.2020, 13:20 Uhr
Weihten mit einem „kühlen Blonden“ die zuvor gebaute Sitzgelegenheit im Bürger- und Schützenwald ein: Werner Wening-Schulze Horstrup, Werner Entrup, Andreas Schmetkamp und Karl-Heinz Schmetkamp (v.l.).
Weihten mit einem „kühlen Blonden“ die zuvor gebaute Sitzgelegenheit im Bürger- und Schützenwald ein: Werner Wening-Schulze Horstrup, Werner Entrup, Andreas Schmetkamp und Karl-Heinz Schmetkamp (v.l.). Foto: Martinus-Schützen

Dank einer Spende von Anne Laumann ist der Bürger- und Schützenwald um eine Sitzgelegenheit reicher, berichten die Martinus-Schützen. Einige Mitglieder aus ihren Reihen haben die neue Sitzgelegenheit aufgebaut und die Bäume des Waldes gewässert, der ebenfalls stark unter der Trockenheit leidet.

Ein kleines Picknick ist möglich

„Abstandsregeln und Mund-Nase-Schutze sind mittlerweile Alltag geworden. Wer dem entfliehen und einen entspannten Spaziergang genießen möchte, kann das im Bürger- und Schützenwald tun“, laden die Schützen zum Besuch des Waldes ein. Einen kurzen Zwischenstopp oder sogar ein kleines Picknick könnten Spaziergänger seit kurzem an der neuen Sitzgelegenheit machen. „Wir freuen uns riesig, dass wir auch in diesem Jahr dank einer Spende von Anne Laumann den Wald weiter nach vorne bringen können. Die Sitzgelegenheit bietet Platz für bis zu acht Personen in gemütlicher Runde“, berichtet Uwe Landau , Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus. „Wir danken Anne Laumann besonders, vor allem, da wir dank ihrer Unterstützung bereits im vergangenen Jahr eine neue Wasserstelle mit Pumpe einrichten konnten.“

„Wald statt Schützenplatz“ hieß es dann für vier Schützen am vorvergangenen Wochenende: Weil das Schützenfest aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, verbrachten Forstwart Werner Entrup, Andreas Schmetkamp, Karl-Heinz Schmetkamp sowie Werner Wening-Schulze Horstrup das Wochenende im Bürger- und Schützenwald und errichteten den runden Tisch mit umlaufenden vier Bänken. Die vier Schützen sind das ganze Jahr über für den Wald aktiv und wässern besonders in der warmen Sommerzeit die über 1400 Bäume, berichtet der Verein.

Besonders schmerzhaft ist für uns, dass trotz regelmäßiger und stundenlanger Arbeit im vergangenen Jahr 35 Bäume den Sommer nicht überlebt haben.

Werner Entrup

„Besonders schmerzhaft ist für uns, dass trotz regelmäßiger und stundenlanger Arbeit im vergangenen Jahr 35 Bäume den Sommer nicht überlebt haben. Daher freuen wir uns, wenn der eine oder andere Spaziergänger uns unterstützt: An der Wasserstelle stehen Gießkannen bereit und können genutzt werden“, erklärt Forstwart Werner Entrup. Auch in diesem Jahr zeichnet sich wieder eine drohende Dürre ab, weshalb jede Unterstützung helfe.

Dank vom Vorsitzenden

„Wir sind den vier Schützenbrüdern sehr dankbar für ihre unermüdliche Arbeit. Jede freie Minute sind sie mit dem Wasserwagen unterwegs und wässern die Bäume“, bedankt sich Landau bei dem Team. „Auch unser Schützenbruder Josef Pawlik darf nicht unerwähnt bleiben. Ihm gilt ebenfalls großer Dank, denn er ist täglich im Wald unterwegs, kümmert sich um die Wetterschutzhütte, räumt dort wenn nötig, auf und säubert alles. Das Engagement der einzelnen Schützen ist immer wieder toll, und es ist unglaublich, wie viel Zeit sie in den Schützen- und Bürgerwald stecken, von dem alle Sendenhorsterinnen und Sendenhorster profitieren“, erklärt Landau schlussendlich.

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