Team des Hallenbades steht in den Startlöchern
Ab morgen geht es wieder los

Sendenhorst -

Die Pause war lang – für viele sicher viel zu lang. Doch ab morgen können die Sendenhorster ihr Hallenbad wieder nutzen, da die Lockdown-Regelung für den Kreis Warendorf morgen wieder aufgehoben wird. Dabei müssen sich die Nutzer aber auf einige Regelungen einstellen, erklärt Sportamtsleiter Jürgen Mai auf Anfrage dieser Zeitung.

Dienstag, 30.06.2020, 05:06 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 17:00 Uhr
Spielgeräte oder im Wasser toben sind derzeit zwar nicht möglich – das lassen die Corona-Regeln nicht zu. Aber geordnetes Schwimmen ist wieder erlaubt, wenn der Lockdown heute aufgehoben wird.
Spielgeräte oder im Wasser toben sind derzeit zwar nicht möglich – das lassen die Corona-Regeln nicht zu. Aber geordnetes Schwimmen ist wieder erlaubt, wenn der Lockdown heute aufgehoben wird. Foto: Stadt Sendenhorst

Die Pause war lang – für viele sicher viel zu lang. Doch ab morgen können die Sendenhorster ihr Hallenbad wieder nutzen, da die Lockdown-Regelung für den Kreis Warendorf morgen wieder aufgehoben wird. Dabei müssen sich die Nutzer aber auf einige Regelungen einstellen, erklärt Sportamtsleiter Jürgen Mai auf Anfrage dieser Zeitung. So dürfen sich beispielsweise nicht mehr als 20 Personen gleichzeitig im Becken aufhalten. Die Einhaltung dieser Grenze wird vom Personal beaufsichtigt. Das heißt aber nicht, dass nur 20 Gäste ins Bad dürfen. „Auf der Liegewiese dürfen sich – natürlich unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln – mehr Personen aufhalten“, erklärt Jürgen Mai. Doch ins Wasser dürfen eben nur 20.

Darüber hinaus muss jeder Badegast ein Kontaktformular ausfüllen, das sich Interessierte übrigens schon im Vorfeld von der Homepage der Stadt Sendenhorst herunterladen können. Im Gegensatz zu anderen Bädern hat die Stadt Sendenhorst kein neues Kassensystem installiert. „Das war für einige große Bäder notwendig, für die ein Onlinebuchungssystem eingerichtet worden ist“, führt Jürgen Mai aus. „Ein kleines Bad wie das unsere braucht, das nicht. Hier gibt es keine Onlinebuchung, und die Besucherzahl wird durch das Personal kontrolliert. Es geht nach dem Motto ,Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘“, so Mai.

Das heißt aber nicht, dass der, der zuerst kommt den Platz die ganze Badezeit über blockieren kann, denn es gibt etliche weitere Einschränkungen. So ist die Badezeit beispielsweise auf 90 Minuten begrenzt.

Außerdem wurde die Haus- und Badeordnung mit einem Zusatz versehen. Darin steht beispielsweise: „Das Tragen einer Maske (Mund-Nase-Bedeckung) ist vom Betreten des Hallenbades bis zum Umkleideschrank und nach verlassen vom Umkleideschrank bis zum Passieren der Ausgangstür zwingend vorgeschrieben. Alle Badegäste müssen sich nach Betreten des Kassenraumes die Hände waschen oder desinfizieren (Kinder nur Hände waschen). Gruppenbildung, insbesondere am Beckenrand ist zu vermeiden“, heißt es in der Hausordnung.

Die Nutzung des Planschbeckens ist nur mit Absprache mit dem Badepersonal erlaubt (eine oder zwei Familien, maximal vier Personen). Duschräume dürfen nur von maximal drei Personen gleichzeitig genutzt werden, und Toiletten dürfen nur von einer Person betreten werden. Bei Hilfebedürftigen Personen gilt die Regel nicht. Jeder Badegast muss vor und nach der Benutzung der Toilette den WC-Sitz desinfizieren.

Die Haarföne (auch eigene Haarföne) dürfen nicht genutzt werden. Kleiderbügel werden nicht zur Verfügung gestellt, und es ist nur jeder vierte Umkleideschrank zur Nutzung geöffnet.

Außerdem werden keine Spielgeräte und auch keine Schwimmflügel/Gürtel ausgeliehen.

Jeder Badegast hat sich vor Betreten der Schwimmbecken gründlich mit Seife zu waschen.

Gruppen und Vereine, so ist es dem Zusatz zur Hausordnung zu entnehmen, können das Schwimmerbecken in ihrer Sportart üblicherweise unter gegebenenfalls zusätzlichen Vorgaben ihrer Verbände ebenfalls wieder nutzen.

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