Ferienprogramm des Jugendwerkes
Mit Spürsinn und Drahtesel unterwegs

Sendenhorst -

Dass die Sommerferien auch in Corona-Zeiten viel Spaß machen können, erleben die Kinder, die derzeit die Angebote des Jugendwerk-Ferienprogramms nutzen. Unter anderem wurden ein Detektiv-Workshop und ein Ausflug zur Dirt-Bike-Bahn in Ahlen veranstaltet.

Montag, 13.07.2020, 06:11 Uhr aktualisiert: 13.07.2020, 15:46 Uhr
Den Prüfungsfall zu lösen, war für die Nachwuchs-Detektive, die in der vergangenen Woche im „Hotspot“ ausgebildet wurden, kein Problem.
Den Prüfungsfall zu lösen, war für die Nachwuchs-Detektive, die in der vergangenen Woche im „Hotspot“ ausgebildet wurden, kein Problem. Foto: Jugendwerk

Dass die Ferien auch in Corona-Zeiten viel Spaß machen können, erleben die Kids, die derzeit die Angebote des Jugendwerk-Ferienprogramms nutzen.

Weil die Nachfrage so groß war, gab es so zum Beispiel nicht nur einen „Detektiv-Club“, sondern gleich zwei, teilen die Mitarbeiterinnen mit. 23 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren haben mit viel Eifer und Spaß teilgenommen. Vormittags absolvierten die Jungen und Mädchen eine „Detektivausbildung“, um detektivische Fähigkeiten zu erlernen. Es wurden Detektivausweise mit Decknamen gebastelt und die sportliche Fitness nachgewiesen, um einen Dieb fangen zu können. Auf dem Programm stand auch zu üben, Spuren zu finden, diese mit Lupe und Lineal zu vermessen, zu analysieren und Haarprobe, Fußabdruck und Fusselprobe zuzuordnen. Es galt, Fehler in einer Geschichte zu finden, um Lügengeschichten zu entlarven und die Beobachtungsgabe zu schärfen.

Nachmittags mussten die Nachwuchsdetektive einen von Meisterdetektiv „Doppelpunkt“ als Prüfung gestellten Fall lösen. Hinweise wurden mit Lupen, dem Caesar-Code und UV-Lampen entschlüsselt, Spuren wurden entdeckt und in einem Täterprofil zusammengeführt. Rechnen und Puzzeln gehörten ebenfalls zur Lösung des Falls.

Detektivdiplom für jedes Kind

Mittags gab es etwas selbst Gekochtes zu essen, und danach wurde beim Lesen einer Detektivgeschichte in der Mittagspause entspannt. Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein Detektivdiplom zur bestandenen „Prüfung“.

Am 7. Juli radelten sechs Aktive zwischen acht und 14 Jahren gemeinsam mit Stephanie Herrera-Riekens und Petra Berg mit ihren Rädern vom Haus Siekmann nach Ahlen in den Berliner Park zur Dirt-Bike-Bahn. Dort angekommen, haben alle sofort die Strecke in Beschlag genommen und sind mit viel Power die Hügel hinauf und herunter gefahren.

Zum Schluss stärkten sich alle Radler im Jugendzentrum „Hotspot“ mit Pommes und Pizza. Es herrschte Einigkeit: „Die Bahn ist super, und es war ein gelungener Tag“, schreiben die Veranstalter abschließend.

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