FDP-Programm für die Kommunalwahl 2020
Lösungen im Diskurs erstreiten

Sendenhorst -

„Wir wollen transparente Politik für die besten Lösungen in Freiheit und Verantwortung.“ Mit dieser Zusammenfassung überschreibt der Ortsverband der Freien Demokraten sein Wahlprogramm, mit dem er zur Kommunalwahl 2020 antreten will.

Dienstag, 18.08.2020, 19:48 Uhr aktualisiert: 19.08.2020, 13:08 Uhr
Josef Lammerding stellt das Wahlprogramm der FDP vor.
Josef Lammerding stellt das Wahlprogramm der FDP vor. Foto: Annette Metz

„Wir wollen transparente Politik für die besten Lösungen in Freiheit und Verantwortung.“ Mit dieser Zusammenfassung überschreibt der Ortsverband der Freien Demokraten sein Wahlprogramm, mit dem er zur Kommunalwahl 2020 antreten will. „Wir möchten uns dabei nicht in Detailentscheidungen verzetteln, sondern Rahmenbedingungen gestalten und dabei miteinander reden“, erklärt Josef Lammerding , Vorsitzender des Ortsverbandes Sendenhorst/Albersloh. Dabei setze die FDP vor allem darauf, zuzuhören. „Nicht nur unsere Gedanken sind gut“, erläutert Lammerding diesen Ansatz. Es sei wichtig, miteinander um gute Lösungen zu streiten.

Vor diesem Hintergrund haben die Freien Demokraten 13 Punkte für ihr Programm definiert, für die sie in den kommenden Jahren Lösungen im Diskurs mit weiteren Handelnden erarbeiten möchten.

Dazu zählt, dass sie die Jugendtreffs in Sendenhorst und Albersloh selbstständiger machen wollen. Das soll durch mehr Transparenz bei der Verteilung von Zuschüssen gelingen.

Wenn es um das Klima geht, werden innovative Ansätze und neue Technologien benötigt. Aber auch personell müsse dieser Bereich gut aufgestellt sein, damit mögliche Ansätze koordiniert und gut umgesetzt werden, zählt Lammerding auf.

Großen Wert wolle die FDP auf Unterstützung von ehrenamtlicher Arbeit legen. Die ehrenamtliche Tätigkeit zum Gemeinwohl sei ein hohes Gut. Die FDP wolle dazu beitragen, die ehrenamtlichen Netzwerke in den beiden Ortsteilen noch enger zu knüpfen und sie zu „Vereinsfirmen“ weiterzuentwickeln.

„Privat vor Staat, Umgehungsstraße“ heißt es im FDP-Programm. Der erste Punkt beziehe sich auf eine förderungswürdige Eigenständigkeit der Sendenhorster Eigenbetriebe „Wasserwerk“ und „Abwasserwerk“. Im zweiten Punkt geht es um den Bau der Umgehungsstraße, den die FDP unterstütze. Sie blickt aber auch jetzt schon darauf, wie die beiden Ortsteile nach der Trassenlegung aussehen werden oder können. Der Gestaltungsprozess müsse frühzeitig eingeleitet werden, so Josef Lammerding.

Des Weiteren gelte es, Kitas und Schulen weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kitas sowie Schulen erfordere einen regen Austausch. Neben den Grundschulen gelte es auch, Montessori-Schule und Realschule zu unterstützen.

Der Ortskern Alberslohs sei ein weiteres Aufgabenfeld der kommenden Jahre, so Josef Lammerding. Die FDP setzt auf den Abriss unnötiger Gebäude und eine Weiterentwicklung des Ortsbildes.

Fördern wollen die Freien Demokraten in den kommenden Jahren die Digitalisierung in den Ortsteilen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Aber auch der Bereich Kultur verdiene Förderung. „Kultur vor Ort ist der Gegenpol zu Gewalt und Gleichgültigkeit“, heißt es dazu im Wahlprogramm.

Gesundes Gewerbe sei unabdingbar für eine funktionierende Gesellschaft. Daher setze sich die FDP für eine Stärkung von Gewerbe und Handel sowie eine starke Wirtschaftsförderung ein, heißt es im Programm.

Bürgernähe im Rathaus, Sportförderung und eine gute landwirtschaftliche Infrastruktur sind weitere Themen im Programm. Ebenso natürlich der kontinuierliche Schuldenabbau im städtischen Haushalt, der nach Vorstellungen der FDP mindestes fünf Prozent pro Jahr betragen sollte.

weitere Informationen unter www.fdp-sendenhorst.de/kommunalwahl-2020

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