„Einheitsbuddeln“ am 3. Oktober
Warum nicht mal einen Baum pflanzen ?

Sendenhorst/Albersloh -

Zum „Einheitsbuddeln“ ruft die Sendenhorsterin Rita Post alle Mitbürger am Tag der Deutschen Einheit auf. Die Aktion wurde 2019 ins Leben gerufen und soll den Fokus der Bevölkerung auf die klimaschützenden Eigenschaften der Wälder legen.

Mittwoch, 30.09.2020, 15:18 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 14:14 Uhr
Wälder sind wertvoller denn je: Sie bieten Erholung, sind Lebensraum für Tiere, und die Bäume sorgen für ein gutes Klima
Wälder sind wertvoller denn je: Sie bieten Erholung, sind Lebensraum für Tiere, und die Bäume sorgen für ein gutes Klima Foto: dpa

Eine Anregung zum Tag der Deutschen Einheit hat die Sendenhorsterin Rita Post , Mitglied im CDU-Stadtverband, aus Schleswig-Holstein aufgegriffen: das „Einheitsbuddeln“. „Eine schöne Idee“, findet sie – „gerade, da Bäume als natürliche CO

„Einheitsbuddeln“ ist eine Baumpflanzaktion, die anlässlich des Tages der Deutschen Einheit 2019 ins Leben gerufen wurde. Bundesweit wurden bereits über 125 000 Bäume in die Erde gebracht, schreibt Post. Das Land Schleswig-Holstein hatte zu der Aktion aufgerufen, um eine neue Tradition für den deutschen Nationalfeiertag zu begründen.

Die Idee beim Einheitsbuddeln: „Stellen Sie sich vor, zum 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. Das bedeutet 83 Millionen Bäume jedes Jahr. Es entsteht ein neuer Wald für das Klima, für Sie und Ihre Familien und für unsere Zukunft“, heißt es auf der Aktions-Homepage.

Auch in Sendenhorst kann diese Tradition entstehen, ist Rita Post sich sicher. Mit dem Schützen- und Bürgerwald gebe es bereits ein ähnliches Projekt, und auch die Stadtverwaltung zeige sich offen, die Aktion „Einheitsbuddeln“ zu unterstützen.

Rita Post schlägt verschiedene Arten vor, wie man sich an dem Klimaschutz-Projekt beteiligen könne: „Sie pflanzen Ihren eigenen Baum in Ihrem Garten. Alternativ können Sie auch den Schützenverein St. Martinus ansprechen. Dieser führt jährlich eine Pflanzaktion im Bürger- und Schützenwald durch.“ Diese findet in der Regel im November statt, und jeder, der gerne in diesem Rahmen einen Baum pflanzen möchte, kann sich bei Martin Engbert,  0 25 26/95 10 40, oder bei Werner Entrup,  0 25 26/ 24 02, melden und einen Baum spenden. Sie organisieren dann die Pflanzung.

Also nicht nur zum Tag der Deutschen Einheit könnten Bäume gepflanzt werden, meint die Sendenhorsterin. Zusätzliche Anpflanzungen könnten natürlich nur gelingen, wenn Fläche dafür zur Verfügung steht. Wer eine Fläche zur Bepflanzung zur Verfügung stellen möchte, der kann sich bei der Stadtverwaltung, Wolfgang Huth:  0 25 26/303-211, E-Mail: huth@sendenhorst. de, melden, so dass vereinbart werden kann, ob und wie diese bepflanzt werden könne.

„Vielleicht entsteht in diesem Zusammenhang auch ein Bürgerwald in Albersloh“, überlegt Post. „Eine Aktion dieser Art lebt von vielen Aktivisten“, hofft sie fürs „Einheitsbuddeln“ auf zahlreiche Nachahmer und Multiplikatoren.

 

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