30 Jahre Städtepartnerschaft Sendenhorst-Kirchberg
Bänke als Geschenke

Sendenhorst/Kirchberg -

Überall in Deutschland wird in diesen Tagen 30 Jahre Deutsche Einheit gefeiert. Die Partnerstädte Sendenhorst und Kirchberg in Sachsen feierten darüber hinaus auch noch 30 Jahre Städtepartnerschaft. Eine Sendenhorster Delegation besuchte aus diesem Anlass die Partnerstadt in Sachsen.

Samstag, 10.10.2020, 05:07 Uhr
Die beiden Stadtoberhäupter Berthold Streffing und Dorothee Obst nahmen sogleich zum Probesitzen auf der Bank Platz, die künftig in Sendenhorst stehen soll.
Die beiden Stadtoberhäupter Berthold Streffing und Dorothee Obst nahmen sogleich zum Probesitzen auf der Bank Platz, die künftig in Sendenhorst stehen soll. Foto: privat

Am vergangenen Wochenende wurde überall in der Bundesrepublik 30 Jahre Deutsche Einheit gefeiert. Die Kommunen Sendenhorst und Kirchberg in Sachsen feierten darüber hinaus auch noch 30 Jahre Städtepartnerschaft.

Aus diesem Grund hatten sich Vertreter aus Sendenhorst auf den Weg nach Kirchberg gemacht, um dort gemeinsam auf die langjährige Partnerschaft anzustoßen. Dorothee Obst , Bürgermeisterin der Stadt, hatte aufgrund der geringen Corona-Zahlen dorthin eingeladen und auch, um sich für die nette Gastfreundschaft anlässlich des im Jahr 2015 begangenen Stadtjubiläums in Sendenhorst zu revanchieren.

Früh am Freitagmorgen machten sich die zehn Vertreter auf den Weg nach Kirchberg. Es sollte ein umfang- und abwechslungsreiches Programm auf sie warten, ist dem Reisebericht zu entnehmen. So standen beispielsweise ein Abstecher zum „Point Alpha“ in Geisa, eine Stadtführung in Kirchberg mit Besichtigung der Margarethen-Kirche und des neu eröffneten Meisterhauses inklusive Schmalspur-Eisenbahnausstellung sowie der Besuch des traditionellen Altstadtfestes auf dem Programm.

Überraschender Höhepunkt sollten jedoch die gegenseitig vorbereiteten Präsente anlässlich des Jubiläums werden. Und die haben alle Teilnehmer zum Schmunzeln gebracht. Hatten die Sendenhorster am Samstagvormittag vor dem Rathaus mit einer Wanderbank für den Sieben-Hügel-Weg bereits „vorgelegt“, wie Bürgermeister Streffing es mit seinen Worten umschrieb, so warteten die Kirchberger am Abend im Rathaus ebenfalls mit einem größeren Geschenk auf. Zum Erstaunen aller: mit einer Bank – einer typisch erzgebirgischen, mittels Kettensäge geschnitzten Sitzgelegenheit, die durch die beiden Stadtoberhäupter auch sofort eingeweiht wurde. „Unabhängig voneinander die gleiche Idee – das ist Einheit!“, schmunzelten sie.

In ihren Ansprachen hoben sowohl Bürgermeister Berthold Streffing als auch Bürgermeisterin Dorothee Obst die guten Beziehungen beider Städte zueinander hervor, die sich quer durch    alle städtischen und kulturellen Bereiche erstreckten. Denn neben den offiziellen Vertretern beider Kommunen gebe es neben vielen privaten Kontakten auch zahlreiche Verbindungen zwischen den Vereinen und vor allem auch der Feuerwehren. Zudem hätten sich über die Jahre hinweg auch bereits viele private Freundschaften entwickelt. Bürgermeister Streffing, nach 16 Jahren Amtszeit zum letzten Mal in offizieller Mission in Kirchberg, versprach, auch nach seinem Ausscheiden als Bürgermeister den freundschaftlichen Beziehungen treu zu bleiben und das eine oder andere Mal wieder nach Kirchberg zu kommen.

In der Hoffnung auf viele weitere Jahre guter städtepartnerschaftlicher Beziehungen kündigte Bürgermeisterin Obst schon einmal einen weiteren Besuch für die nächste Zeit in Sendenhorst an.

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