Platz vor der „Roten Schule“ nimmt Gestalt an
Wer hat ein paar Stauden übrig?

Albersloh -

Drei Wege führen zu einer Bank, die vor der „Roten Schule“ zum Verweilen einlädt. Ein Platz, der mit seiner prädestinierten Lage mitten im Dorf für Aufmerksamkeit sorgt. „Es wäre schön, wenn die Leute einige Stauden übrig hätten“, ruft Annette Brandenfels dazu auf, in den heimischen Gärten nachzuschauen, ob die eine oder andere Staude den Standort wechseln könnte, damit dieser Platz im kommenden Jahr noch schöner wirken kann.

Freitag, 20.11.2020, 15:26 Uhr aktualisiert: 22.11.2020, 09:44 Uhr
Sie gehören mit vielen anderen zu denen, die den Vorplatz der „Roten Schule“ nicht nur auf Vordermann, sondern bald schon zum Blühen bringen wollen: Heinz Wenker, Annette Brandenfels, Omar Ali Aboubaker und Mehmet Emin Acet (v.l.).
Sie gehören mit vielen anderen zu denen, die den Vorplatz der „Roten Schule“ nicht nur auf Vordermann, sondern bald schon zum Blühen bringen wollen: Heinz Wenker, Annette Brandenfels, Omar Ali Aboubaker und Mehmet Emin Acet (v.l.). Foto: Christiane Husmann

Drei Wege führen zu einer Bank, die vor der „Roten Schule“ zum Verweilen einlädt. Ein Platz, der mit seiner prädestinierten Lage mitten im Dorf für Aufmerksamkeit sorgt. „Schön, sehr schön“, kommentiert ein Passant, der einigen Akteuren bei der Gestaltungsarbeit zuschaut. „Bald noch schöner“, glauben die fleißigen Gartenarbeiter, die schon viele Arbeitsstunden investiert haben, um den Vorplatz für die Dorfbewohner auf Vordermann zu bringen.

„Es wäre schön, wenn die Leute einige Stauden übrig hätten“, ruft Annette Brandenfels dazu auf, in den heimischen Gärten nachzuschauen, ob die eine oder andere Staude den Standort wechseln könnte. Mit ihnen soll der Vorplatz der „Roten Schule“ bepflanzt und schon im nächsten Jahr zum Blühen gebracht werden. „Stockrosen wären auch schön“, findet die Gartenbauarchitektin und hat dabei die 850-Jahr-Feier im Blick: „Es wäre gut, wenn das schon gewachsene Pflanzen wären, die könnten dann im nächsten Jahr bereits blühen.“ Im Gegensatz zu Sämereien, die bis zum Jubiläum nicht in voller Pracht erblühen könnten. Nachdem die Stadt Sendenhorst die Rodungsarbeiten, Willi Berheide, Heinz Wenker, Reza Hussäini und weitere Helfer die Erd- und Verlegearbeiten verrichtet haben, hat Eva Vossding zwischendurch die Fenster der Schule auf Hochglanz gebracht. Die Außendarstellung der „Roten Schule“ nimmt weiter Form an, während die Innenräume des Gebäudes bereits seit längerem mit Leben gefüllt sind. Das dort angesiedelte „Repair-Café“ konnte sich erfolgreich etablieren.

Doch zurück zum Vorplatz: „Geeignet wären robuste Pflanzen“, sagt Annette Brandenfels bei der Bitte, Stauden und/oder Stockrosen zu spenden. Zarte Pflänzchen seien an dieser Stelle eher nicht geeignet. „Schön wäre auch, wenn die Pflanzen mit einem Zettel versehen würden, auf dem der Name der Staude oder aber der geeignete Standort vermerkt sind“, bittet die Gartenarchitektin, um für die jeweilige Pflanze den perfekten Platz zu finden.

Damit die Corona-Regeln eingehalten werden können, bittet Annette Brandenfels darum, die Stauden und Stockrosen bis zum kommenden Mittwoch, 25. November, an der Westseite der „Roten Schule“ hinter dem dortigen Verteilerkasten auf dem Beet zwischen Weg und Schulwand zu deponieren. Die Gestalter des Vorplatzes würden sich über eine bunte Vielfalt verschiedener Blüher freuen.

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