Lesen im Lockdown
Büchereien geben Tipps zum Schmökern

Sendenhorst/Albersloh -

In Zeiten der Corona-Pandemie mit Kontaktbeschränkungen stellt sich die Frage: Was tun in und mit der freien Zeit? Eine Option ist Lesen. Buchtipps haben die örtlichen Büchereien parat.

Freitag, 15.01.2021, 12:55 Uhr aktualisiert: 15.01.2021, 13:04 Uhr
Lesen im Lockdown: Büchereien geben Tipps zum Schmökern
Foto: Anke Weiland

Wer nicht dringend raus muss, der sollte in diesen Corona-Tagen zu Hause bleiben. Die freie Zeit, die nun zur Verfügung steht, kann für ein gutes Buch genutzt werden. Mit den örtlichen Büchereien sind zwei Partner im Boot, die die Leser nun in regelmäßigen Abständen mit Buchtipps für Groß und Klein versorgen werden.

Die Reihe „Lesen im Lockdown“ aus der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung bündeln und ergänzen wir hier jeweils. Die neuen Tipps erscheinen ganz oben.

 

 

Was ist da schief gelaufen?

„Zu viel und nie genug – Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf“ von Mary L. Trump ist ein Buchtipp des Albersloher Bücherei-Teams mit aktuellem Bezug.

In diesem rechnet die Nichte des scheidenden US-Präsidenten mit ihrem Onkel und der ganzen Familie Trump ab. Wer sich angesichts des Gebarens von Donald Trump auch schon gefragt, was genau eigentlich bei ihm schief gelaufen ist, findet in dem Buch der Psychologin vielleicht eine Erklärung.

„Zu viel und nie genug“

„Zu viel und nie genug“ Foto: Heyne Verlag

Mary L. Trump, Nichte des US-Präsidenten und promovierte klinische Psychologin, enthüllt die dunkle Seite der Familie Trump und zeigt das wahre Gesicht von Donald Trump mit intimen Details aus der Familiengeschichte des US-Präsidenten.

Einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte Mary im Hause ihrer Großeltern in New York, wo auch Donald und seine vier Geschwister aufwuchsen. Sie schildert, wie Donald Trump in einer Atmosphäre heranwuchs, die ihn für sein Leben zeichnete und ihn letztlich zu einer Bedrohung für das Wohlergehen und die Sicherheit der ganzen Welt machte. Als einziges Familienmitglied ist Mary Trump dazu bereit, aus eigener Anschauung die Wahrheit über eine der mächtigsten Familien der Welt zu erzählen. Ihre Insiderperspektive in Verbindung mit ihrer fachlichen Ausbildung ermöglicht einen absolut einmaligen Einblick in die Psyche des unberechenbarsten Mannes, der je an der Spitze einer Weltmacht stand.

„Besser leben ohne Plastik“

„Besser leben ohne Plastik“ Foto: Oekom Verlag

Die zweite Empfehlung ist ebenfalls ein Sachbuch: „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk und Nadine Schubert.

Vor dem Hintergrund der Einführung der Gelben Tonne in Albersloh und Sendenhorst fragt sich vermutlich der eine oder andere Haushalt, ob der Plastikmüll wohl komplett in die Mülltonne hineinpasst. Vielleicht ist das ein Anstoß, um über Plastikvermeidung nachzudenken.

In dem Buch „Besser leben ohne Plastik“ werden viele Tipps gegeben, um Plastik zu reduzieren oder sogar ganz zu vermeiden. Zum Beispiel kann man ein Stück Seife statt Flüssigseife nutzen. Auch kann man die Folienverpackung von Toilettenpapier als Müllbeutel verwenden – wenn man einen nutzen möchte. Viele Kleinigkeiten können helfen, Plastikmüll zu reduzieren. Dazu gibt das Buch verschiedene Anregungen.

Der Honig, den wir uns allmorgendlich aufs Brötchen schmieren, ist mit Mikroplastik belastet. Das Wasser, mit dem der Kaffee gebrüht wird, enthält kleinste Plastikpartikel. Plastik ist zum Sinnbild der Moderne geworden und ist mittlerweile überall – mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit.

Aber geht es wirklich nicht ohne? Anneliese Bunk und Nadine Schubert haben sich diese Frage vor zwei Jahren auch gestellt – und leben heute annähernd plastikfrei. In ihrem Buch zeigen sie, wie und wo man im täglichen Leben Plastik einsparen und ersetzen kann.

„Besser leben ohne Plastik“ ist der perfekte Ratgeber für alle, die von der Plastikflut die Nase voll haben und ein gesundes Leben mit natürlichen Materialien führen wollen.

Das Buch bietet viele Tipps und Rezepte, angefangen vom bewussten Einkauf bis hin zum Selbermachen von Produkten, die man plastikfrei nirgends bekommt. Dabei sind die Ratschläge denkbar einfach umzusetzen und bedeuten Arbeitserleichterung und Zeitersparnis. Einsteigen kann jeder, jetzt und sofort, Schritt für Schritt und nach eigenem Tempo.

Das Buch wird auf Recyclingpapier produziert, es kommen nur mineralölfreie Farben zum Einsatz, auf Kaschierung und Einschweißen wird verzichtet.

 

Fesselnde Autobiografie

Manche Biografien sind richtig spannend und vermitteln Interessantes und Neues über die beschriebene Person, schreibt das Team der KöB St. Martin. Bei Autobiografien ist das naturgemäß schon schwieriger, da der Verfasser und die Person der Biografie identisch sind und der „Blick von außen“ fehlt.

Im Fall von „Becoming“ (was man mit „Werden“ im Sinne von Entstehen, Reifen übersetzen könnte), der Autobiografie von Michelle Obama, sei dies jedoch durchaus gelungen. „Selten trifft man eine so interessante, geradezu fesselnde Autobiografie an, deren Autorin so unprätentiös herüberkommt“, meint das Bücherei-Team.

„Becoming - meine Geschichte“

„Becoming - meine Geschichte“ Foto: Goldmann

Michelle Obama erzählt ihre Geschichte beginnend mit der behüteten Kindheit, die aber durchaus immer wieder mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert wird. Nicht alles verläuft glatt und rund.

Nach ihrem Jurastudium und einem exzellenten Job erkennt sie, dass sie aus diesem „Hamsterrad“ aussteigen muss, wenn sie ein für sich sinnerfülltes Leben haben will.

Natürlich nimmt die Zeit um die Präsidentschaft ihres Mannes einen Gutteil des Buches ein, aber man erkennt, dass diese Frau ein eigenständiges Leben hat, welches sie pflegt und aus dem sie etwas zu erzählen hat. Sie ist sich dabei nicht zu schade, Fehleinschätzungen und eigene Fehler einzugestehen, weil diese einfach zum Leben dazugehören, zum eigenen wie zum Leben allgemein. „Unbedingte Leseempfehlung“, ist die Einschätzung der Lesefreunde.

„Kinder des Windes“

„Kinder des Windes“ Foto: Thienemann

Für alle jüngeren Leseratten gibt es einen Buchtipp von Lara Leppelmann, elf Jahre:

„,Kinder des Windes‘, heißt das Buch von Autor Björn Springorum. Der Roman erzählt die Geschichte eines Mädchens Namens Lola. Lola ist jedoch kein normales Mädchen, sie ist ein Kind des Windes. Es gibt noch mehr Kinder, die sozusagen vom Wind geboren wurden.

Mistral ist einer der Winde. Er möchte aber nicht, dass das, was alle anderen Winde wollen. Er findet, dass die Menschen den Wind ausnutzen. Um Mistral zu besiegen, müssen alle Windkinder zusammen arbeiten.“

Das geheime Zauber-Riff

„Kuschelflosse - Das unheimlich geheime Zauber-Riff“ von Nina Müller ist ein Kinderbuch und eignet sich super zum Vorlesen für Mädchen und Jungen ab etwa vier Jahren. Das Buch ist lustig, spannend und unterhaltsam. Kuschelflosse und seine Freunde sind sehr unterschiedliche Charaktere. Mit Zusammenhalt und Freundschaft meistern sie das Unterwasser-Abenteuer.

„Kuschelflosse - Das unheimlich geheime Zauber-Riff“

„Kuschelflosse - Das unheimlich geheime Zauber-Riff“ Foto: Magellan-Verlag

„Willkommen in Fischhausen! Hier leben Kuschelflosse, das Seebrillchen Sebi, Herr Kofferfisch und die Schwimmerdbeere Emmi. Eines Tages hört Kuschelflosse im Unterwasser-Radio von einem geheimnisvollen Riff. Dort soll eine uralte Zauber-Schildkröte wohnen, die Wünsche erfüllen kann. Zusammen mit seinen Freunden macht sich Kuschelflosse auf die abenteuerliche Reise zum Zauber-Riff ...“

Das unheimlich geheime Zauber-Riff ist der erste Band der „Kuschelflosse“-Reihe. Die Bände zwei und drei sind ebenfalls zu empfehlen und alle drei stehen in den Regalen der Bücherei.

Das zweite Buch ist aus der Kategorie All Age, richtet sich also an Jugendliche und junge Erwachsene, kann aber natürlich auch von jung gebliebenen Erwachsenen gelesen werden.

„Cryptos“

„Cryptos“ Foto: Loewe-Verlag

„Cryptos“ von Ursula Poznanski ist ein Fantasy-Roman und ein „Climate-fiction-Thriller“. Die beherrschenden Themen der vielen Möglichkeiten im digitalen Raum und der Angst vor dem Klimawandel werden von der Autorin zu einer spannenden Geschichte verwoben.

„Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.

Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln …“

Auch dieses Buch ist in der Albersloher Bücherei zu finden und kann hoffentlich in nicht allzu langer Zeit wieder entliehen werden.

Spannende Bauhaus-Zeit

Heute gibt es vom Team der Bücherei Albersloh einen Hörbuch-Tipp. „Wenn Martha tanzt“ von Tom Seller. Eine spannende Familiengeschichte verknüpft mit der Geschichte des Bauhauses und ein tolles Hörbuch.

„Wenn Martha tanzt“

„Wenn Martha tanzt“ Foto: Hörbuch Hamburg

Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby‘s versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus-Künstlern. Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren. Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar - ein gewagter Schritt. Walter Gropius wird auf sie aufmerksam, Martha entdeckt das Tanzen für sich und erringt so die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus-Mitglieder.

Bis die Nazis die Kunstschule schließen und Martha in ihre Heimat zurückkehrt. In ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert - für sie persönlich und für die Nachwelt. Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Flucht Marthas Spur ...

Von Weimar in die Welt - ein Jahrhundertroman!

„Die Olchis und der schwarze Pirat“

„Die Olchis und der schwarze Pirat“ Foto: Oetinger Audio

Für die kleineren Leser empfiehlt das Büchereiteam ebenfalls etwas zum Hören – aber keine CD sondern einen Tonie.

Und zwar den Olchie-Tonie „Die Olchis und der schwarze Pirat“. Wie ein kleiner Olchie-Pirat sieht die Figur aus, die die Kinder ganz selbstständig auf die passende Hörbox stellen können.

Dann ertönt eine Geschichte über die Müll und Dreck liebenden grünen Monster von Erhard Dietl, die inzwischen zu den Klassikern der Kinderliteratur gehören.

Endlich Urlaub! Die Olchis besuchen Tante Olga und ihren Sohn Othello am Wattenmeer, wo es so herrlich matschig ist und so fischig duftet. Und etwas richtig Spannendes gibt es dort auch: Auf einem alten Schiffswrack liegt ein Schatz versteckt, der von einem grausigen Gespenst bewacht wird! Klar, dass die Olchis sich die Sache mal näher anschauen müssen. Und schnell sind sie mittendrin in einem echten Gruselabenteuer ...

Wie versteckt man einen Yeti?

Für alle Twilight-Fans empfehlen die Lesefreunde in Albersloh das neue Buch von Stephenie Meyer „Biss zur Mitternachtssonne“. Der Roman erzählt die Geschichte von Bella und Edward aus Edwards Sicht. Es ist für Leser jeden Alters geeignet.

„Biss zur Mitternachtssonne“

„Biss zur Mitternachtssonne“ Foto: Carlsen Verlag

„Endlich Neues von Biss-Autorin Stephenie Meyer. Ihre Twilight-Liebesromane standen über Wochen auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Millionen von Leser haben sich mit Bella in Edward verliebt.

Jetzt nimmt Edward sie mit in die Tiefen seiner dunklen Vergangenheit.
Die Geschichte von Bella und Edward ist weltberühmt! Doch bisher kennen Leser nur Bellas Blick auf diese betörende Liebe gegen jede Vernunft. In „Biss zur Mitternachtssonne“ erzählt nun endlich Edward von ihrer ersten Begegnung, die ihn wie nichts zuvor in seinem Leben auf die Probe stellt, denn Bella ist zugleich Versuchung und Verheißung für ihn. Der Kampf, der in seinem Innern tobt, um sie und ihre Liebe zu retten, verleiht dieser unvergesslichen Geschichte einen neuen, dunkleren Ton.

Ein Muss für alle Fantasy-Romance-Fans und eine berauschende Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.“

„Bitte nicht öffnen“

„Bitte nicht öffnen“ Foto: Carlsen Verlag

Die zweite Empfehlung ist für Kinder zwischen acht und elf Jahren geeignet. „Bitte nicht öffnen 1: Bissig!“ steht auf dem geheimnisvollen Päckchen, das Nemo bekommt. Klare Sache: Nemo macht es auf ...

Und dann passieren drei Dinge: Erstens: Eine Plüschfigur springt heraus, – ein verfressener Yeti-Ritter namens Icy-Ice-Monsta – quicklebendig! Zweitens: Draußen schneit es – und das mitten im Sommer! Drittens: Der Yeti wird groß. Sehr groß. Zweieinhalb Meter groß! Während die Kleinstadt Boring in Schnee und Eis versinkt, kommen Nemo und seine Freunde ordentlich ins Schwitzen. Denn wie, bitteschön, versteckt man einen Yeti? Ein turbulenter Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

Schule, Abenteuer, Freundschaft, ein verlorenes Wesen, das nach Hause will – in der Erzählung ist alles dabei und doch alles ganz anders. „Bitte nicht öffnen 1: Bissig!“ ist das perfekte Buch für Jungs und Mädchen – wunderbar sprachwitzig erzählt von Charlotte Habersack, aufwendig illustriert vom unverwechselbaren Fréderic Bertrand.

Den Zauber der Weihnacht erleben

Gabriele Schlüter aus der KöB St. Martin hat einen Lesetipp für die Feiertage vorbereitet: „Das Warten auf Weihnachten wird hier einmal aus der Perspektive eines Eselkindes, der kleinen Mimi, dargestellt.

Sie lebt glücklich auf einem Bauernhof und ist gut Freund mit den Menschen und allen anderen Tieren. Als es schneit, wird Mimi ganz aufgeregt, weil sie gehört hat, dass bald Weihnachten ist und dann das Christkind kommt. Das möchte sie doch zu gern einmal sehen.

„Eselweihnacht“

„Eselweihnacht“ Foto: G & G Verlag

Nachdem die Familie alle Vorbereitungen zum Fest getroffen hat und es dunkel und still ist, wartet Mimi sehnsüchtig darauf, dem Christkind zu begegnen.

Den Zauber der Weihnachtsnacht erlebt sie dann ganz intensiv, auch wenn sie das Christkind selbst natürlich nicht zu Gesicht bekommt.

Ein wirklich hübsches Bilderbuch, das mit den stimmungsvollen Illustrationen kleine Leser auf Weihnachten einstimmt und hilft, das Warten etwas weniger lang erscheinen zu lassen“, gibt Gabriele Schlüter die Rezension des Borromäusvereins aus „Medienprofile“ wieder.

 

Die Anfänge der Augsburger Puppenkiste

„Herzfaden“ heißt der nächste Tipp von Gabriele Schlüter. In Corona-Zeiten sind Romane wie dieser, der die Kraft der Kunst, hier: des Theaters, feiert, wichtiger denn je.

„Herzfaden“

„Herzfaden“ Foto: Kiepenheuer & Witsch

Puppentheater sei „noch mehr Theater als Menschentheater“. Davon war der Augsburger Schauspieler Walter Oehmichen überzeugt. Für Kriegskameraden hatte er ein Marionettentheater, den klapperigen Tod im Lazarett, geschaffen. Mit Frau und Töchtern, vor allem mit der spielbegeisterten und künstlerisch geschickten Hatü, spielte er bis zur Augsburger Bombennacht 1944 öffentlich. Eine die ruinöse Zeit verkörpernde Holzkiste der Deutschen Reichsbahn (“in sie sperren wir alles ein, was war ...“) stand am Start.

Wie alles begann, war und weiterging, wie sich aus dem „Puppenschrein“ die „Augsburger Puppenkiste“ schälte: Davon erzählt, poetisch und mit einem Mix aus Fakten und Fiktionen, der Autor zweigleisig: in Blaudruck die spannende, auch rührselige Geschichte der heute weltweit, besonders ab 1961 mit „Jim Knopf“ übers Fernsehen bekannt gewordenen Kultur-Institution, in Rotdruck eine atmosphärisch dichte Begegnung eines zwölfjährigen Mädchens mit Hatü im Dunkel des Augsburger Theaterchens, gibt Schlüter eine Rezension des Borromäusvereins über „Medienprofile“ wieder.

„Endling - Die Suche beginnt“

„Endling - Die Suche beginnt“ Foto: dtv Verlag

Emma Söthe, die zwölfjährige Mitarbeiterin der KöB St. Martin hat noch einen spannenden Tipp für alle jungen Leser ab elf Jahre. In dem Fantasy-Roman „Endling – Die Suche beginnt“ versuchen ein Dalkin (hundeartiges Wesen), zwei Menschen und eine Großkatze die letzten Nachfahren der Dalkins zu finden.

Doch der Murdano ist ihnen dicht auf den Fersen, da er den Dalkin als Haustier haben will. Dieser kann nämlich erkennen, ob jemand lügt oder nicht.

Mithilfe von einem Feuerritter und vielen weiteren Rittern versucht der Murdano, den Dalkin und seine Gefährten einzufangen. Eine spannende Reise beginnt…

 

Auf einer spannenden Suche

In den Buchtipps der Bücherei Albersloh wird es wieder spannend. Der erste Tipp des Bücherei-Teams lautet „Zimmer 19“ von Marc Raabe.

Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller.

„Zimmer 19“

„Zimmer 19“ Foto: Ullstein Verlag

Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Keller mauert. Was hat der Bürgermeister zu verbergen? Und wer ist die Zeugin, die aussieht wie Tom Babylons vor Jahren verschwundene Schwester? Die Ereignisse überschlagen sich, als ein weiterer Mord passiert. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend – und die Zahl Neunzehn.

„Auch das Buch ,Schlüssel 17 des Autors können wir empfehlen, beide sind in der Bücherei vorhanden“, schreibt das Team.

Bei dem Buchtipp für Jungen und Mädchen ab etwa zehn Jahren geht es ebenfalls um die Suche nach Verschwundenen.

„Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“

„Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ Foto: dtv junior Verlag

„Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ von Claudia Frieser ist ein spannendes Buch über einen Jungen, der eine Zeitreise ins 15. Jahrhundert unternimmt. Eine fesselnde Reise in das Nürnberg Albrecht Dürers – so spannend kann Geschichte sein! Als Oskar auf dem Dachboden eine alte Truhe seines kürzlich verstorbenen Großvaters entdeckt und darin die nötigen Utensilien für Reisen in die verschiedenen Zeiten findet, denkt er eigentlich nur an einen kurzen Abstecher ins Mittelalter. Doch im Nürnberg am Ende des 15. Jahrhunderts trifft ihn das Schicksal mit voller Wucht: Er wird verprügelt, verliert sein Gedächtnis, kommt ins Spital – und wird schließlich in abenteuerliche Machenschaften um Kindesraub und Hexerei verstrickt! Dass er all dem schließlich doch glücklich entkommt, hat er nicht zuletzt einem Jungen namens Albrecht zu verdanken, der besonders gern Selbstbildnisse zeichnet.

„Es gibt einen zweiten Band der Geschichte, der ‚Oskar und das Geheimnis der Kinderbande‘ heißt und ebenso toll zu lesen ist“, finden die Mitarbeiter der Bücherei. „Beide Bände stehen im Krimi-und-Abenteuer-Regal für Kinder.“

Geheimnis auf der Insel

Diie zwölfjährige Emma Söthe, die gern in der Sendenhorster Bücherei mithilft, schlägt ein Buch für Kinder ab zwölf Jahren vor – und Veronika Lettmann aus dem Büchereiteam der KöB St. Martin empfiehlt einen Roman.

„Ruby Fairygale“

„Ruby Fairygale“ Foto: Loewe Verlag

„Ruby Fairygale: Der Ruf der Fabelwesen“ wurde von von Kira Gembri geschrieben und ist in diesem Jahr im Loewe-Verlag Bindlach erschienen. Dieses Buch erzählt von Ruby und ihrer Großmutter Nana. Nana hat Ruby als kleines Baby aus dem Wasser gefischt. Die beiden wohnen auf einer kleinen Insel.

Dort betreibt Nana eine Tierarztpraxis, und Ruby hilft ihr dabei, die Tiere zu pflegen. Doch sie behandeln nicht nur normale Tiere, denn sie haben ein Geheimnis: Am Nordstrand der Insel gibt es noch eine weitere Pflegestation. Eine Pflegestation für Fabelwesen. Dort pflegen sie Kobolde, Meerjungfrauen, Banshees, manchmal Drachen und hin und wieder sogar eine Fee.

Auf der Insel wohnen auch noch andere Bewohner, aber nur Erwachsene. Ruby ist das einzige Kind. Doch das soll sich diesen Sommer ändern. Der Vater des zu Beginn sehr verschlossenen Noahs schickt seinen Sohn zusammen mit einem Betreuer auf die Insel. Allerdings stellt Noah sehr viel Quatsch an und redet mit niemandem. Doch dann kommt es zu einem Notfall auf der magischen Pflegestation, und nur Noah kann Ruby und Nana helfen. Die Spannung steigt, als es auch noch zu einer Entführung kommt.

Auch die Fortsetzung des Buches, „Die Hüter der magischen Bucht“, bei der Nana aufs Festland muss und Ruby herausfindet, dass sie eine besondere Gabe hat, ist sehr zu empfehlen.

„Winterbienen“

„Winterbienen“ Foto: C.H. Beck Verlag

Den Roman „Winterbienen“ hat Norbert Scheuer geschrieben. Erschienen bereits in 2019, stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2019. „Ich bin erst jetzt dazugekommen, mir Zeit für dieses Buch zu nehmen“, schreibt Veronika Lettmann.

Worum geht es? Der Ich-Erzähler ist ein wegen Epilepsie frühpensionierter Lehrer in einem kleinen Ort in der Eifel zur Zeit des Zweiten. Weltkriegs.

Da sein Bruder hochdekorierter SS-Offizier ist, der ihn zudem noch mit den benötigten Medikamenten versorgt, lässt das Regime ihn unbehelligt, wäre er doch eigentlich ein Kandidat für das Euthanasieprogramm.

So kann er sich seinem Hobby, der Imkerei, widmen. Diese hat er – wie schon sein Vater vor ihm – vom Vater übernommen, und er kann sich damit über Wasser halten.

Daneben recherchiert und übersetzt er in der örtlichen Bibliothek alte Dokumente des früheren Klosters. Hierbei geht es um die Geschichte eines Vorfahrens aus Südtirol, der sich bereits mit der Imkerei beschäftigt hatte.

Wie dieser in die Eifel kam, was der Ich-Erzähler tagtäglich zu tun hat, wie er Juden über die Grenze nach Belgien bringt, wie der Krieg allmählich in den Alltag der Menschen eindringt bis zum Ende: Davon erzählt dieses Buch.

Und das in einer ruhigen, unaufgeregten Sprache, die manchmal in deutlichem Kontrast zum Geschilderten steht. „Ein Buch, dessen Inhalt nachhallt und dem man viele Leser wünscht“, meint Veronika Lettmann.

Das Leben eines Hochstaplers

Marieluise Kirsch, eine eifrige Leserin in der Bücherei St. Martin, brachte das Buch von Titus Müller, „Die goldenen Jahre des Franz Tausend“ zurück mit dem Kommentar: „Das ist eine absolute Lese-Empfehlung!“ Und diese Empfehlung gibt Leiterin Gabriele Schlüter gerne weiter.

„Die goldenen Jahre des Franz Tausend“

„Die goldenen Jahre des Franz Tausend“ Foto: Blessing Verlag

Diesem Roman liegt der wahre Fall des Alchimisten Franz Tausend zugrunde, der in den 1920-er Jahren behauptete, aus Blei Gold machen zu können und damit erstaunlich viele Investoren, zumeist aus dem damals schon einflussreichen rechten Spektrum, anlocken konnte. 1931 als Betrüger entlarvt und verurteilt, starb er 1942 im Gefängnis. Allein das böte schon genügend Stoff für einen spannenden Roman, aber Titus Müller bietet viel mehr als die Lebensgeschichte eines Hochstaplers. Mit der von ihm gewohnten, sorgfältigen Recherche bringt er den Münchner Kommissar Heinrich Ahrndt ins Spiel, der Tausend überführen will, stattdessen aber nach Berlin strafversetzt und mit der Observierung des Pazifisten Carl von Ossietzky beauftragt wird. Auch die Schriftsteller Thomas Mann und Gerhart Hauptmann finden den Weg in diese Geschichte. Mit diesen beiden Ikonen gelingt Müller ein ebenso interessanter wie amüsanter Einstieg in seinen Roman, und er beweist einmal mehr, wie gut er deutsche Geschichte in Romanform nahebringen kann.

In der Geschichte von Franz Tausend steckten aber auch viele Parallelen zur heutigen Zeit. Denn gerade in der aktuellen Corona-Krise hätten ja Scharlatane und selbst ernannte Experten wieder Hochkonjunktur und bereitwillige Follower. „Für alle, die Titus Müllers besonderen Erzählstil lieben, aber auch für alle „Babylon-Berlin-Fans“ ein Muss“: So schreibt Susanne Steufmehl in ihrer Rezension für die Medienprofile des Borromäus Vereins.

„Korny in der Kita“

„Korny in der Kita“ Foto: Hummelburg Verlag

Für die Jüngeren hat KöB-Mitarbeiterin Kerstin Söthe einen Buchtipp zum Vorlesen. Vor dem ersten Besuch in einer Kita haben kleine Kinder oft viele Fragen. Neugierig oder auch ein wenig ängstlich wollen sie gerne wissen, was sie dort erwartet und wie der neue Alltag aussieht.

So geht es auch dem kleinen Korny. In der Bildergeschichte „Korny in der Kita“ ist er an seinem ersten Kita-Tag mehr als aufgeregt. Kurz vor dem Aufbruch würde er am liebsten mit seinem Kuscheltier zu Hause bleiben. Doch schon bald fühlt sich der Kleine in seiner Gruppe „Blaue Pünktchen“ richtig wohl. Er findet viele nette Freunde und hat jede Menge Spaß beim Versteckspiel, beim Turnen oder im Sandkasten.

Und auch wenn es manchmal ein paar Sorgen oder sogar Tränen gibt, Korny freut sich auf jeden neuen abwechslungsreichen Besuch in seiner Kita.

Susanne Göhlich ist bekannt für ihre liebenswerten Bilderbuchfiguren, die Kindern die Identifikation mit ihren Geschichten leicht machen. In sechs kurzen Bildergeschichten mit jeweils unter den einzelnen Illustrationen angeordneten knappen Texten können kleine Kinder gemeinsam mit den sehr menschlich wirkenden tierischen Protagonisten einen ersten und sehr ermunternden Blick in den Kita-Alltag werfen, schreibt Kerstin Söthe.

Rosa Elefanten und Pipipause

Diese Woche gibt es als Empfehlung der Bücherei Albersloh als erstes den Roman „Elefant“ von Martin Suter . Die sprichwörtlichen „weißen Mäuse“, die man sieht, wenn man zu viel trinkt, die kommen hier zwar nicht vor. Dafür aber ein kleiner rosa Elefant, und der kommt auch nicht vom Trinken, so wie die rosa Elefanten, die man im englischen Sprachraum vom zu vielen Trinken sieht. Der ist wirklich da, bei ihm, dass muss auch der Protagonist dieses Romans einsehen.

„Elefant“

„Elefant“ Foto: Diogenes

Und so landet er mitten im Kampf um dieses einzigartige Tier. Die, die es erschufen, wollen nur von ihm profitieren. Doch es gibt da auch noch andere, die es als das sehen, was es ist: ein Wesen mit dem Recht zu Leben.

Wie immer bei Martin Suter, erfahre man vieles über das Thema, dem er sich mit seiner Geschichte annimmt, hier die Genforschung. Und gerade das sei genauso spannend wie die Handlung selbst. Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte eine weltweite Sensation daraus machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn es gibt auch Leute, die es beschützen wollen, etwa der burmesische Elefantenflüsterer Kaung.“

„Der Prinz muss mal Pipi“

„Der Prinz muss mal Pipi“ Foto: Lappan-Verlag

Als zweites Buch empfiehlt die Albersloher Bücherei in Bilderbuch zu einem Thema, das wohl alle Eltern kennen, deren Kind zwar gelernt hat, alleine auf die Toilette zu gehen, aber noch nicht, wann es am besten geht. Wer schon einmal verzweifelt auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette war, weil das Kind, das vor einer Viertelstunde zu Hause absolut noch nicht Pipi musste, nun aber plötzlich so dringend muss, dass es es keine Minute länger aushalten kann, der wird dieses Buch lieben, heißt es in der Empfehlung der Bücherei. Und die lieben Kleinen lassen sich durch dieses Buch vielleicht eher dazu bewegen, vor dem Aufbrechen noch einmal zur Toilette zu gehen.

„Der Prinz muss mal Pipi - Geh lieber nochmal, bevor du gehst“ von Greg Gormley, aus dem Englischen übersetzt von Constanze Steindamm und illustriert von Chris Mould, ist ab vier Jahren zum Vorlesen und gemeinsamen Betrachten geeignet.

„Prinz Tommi und sein treues Pferd Herr Springer machen sich so schnell wie möglich auf den Weg zum Schloss Krümelfels, das von einem schrecklichen Drachen bedroht wird. Doch immer wieder müssen sie anhalten, denn der Prinz muss mal ganz dringend Pipi. 

Aber jeder Versuch, eine kurze Pipipause zu machen, missglückt, denn immer wieder kommt etwas dazwischen. Weiter geht es hoch und runter auf dem Pferderücken, und der Drang nach einem stillen Örtchen wird immer schlimmer.

Wird es Prinz Tommi am Ende gelingen, den Drachen zu besiegen, das Schloss zu retten – und auch endlich, endlich Pipi zu machen?

„Kinder lieben Pipi-Geschichten, sie können sich köstlich über die immer prekärer werdende Situation des Prinzen amüsieren und sich mit dem kleinen Helden der Geschichte identifizieren“, schreibt das Team der Bücherei.

Und sie würden nach der Lektüre dieses Buches nirgends mehr hingehen, ohne vorher noch schnell Pipi zu machen.

„Mit dieser lustigen und brillant gezeichneten Geschichte haben Greg Gormley und Chris Mould sich selbst übertroffen und ein Buch kreiert, das sie selber als Kinder gern im Regal stehen gehabt hätten“, erklärt das Büchereiteam.

Spannung und Spaß garantiert

Diese Woche gibt es als Empfehlung der Bücherei Albersloh etwas Spannendes: Das erste Buch der Thriller-Reihe „Old Bones“ von Preston & Child „Tote lügen nie“ verwebt zwei spannende Handlungsstränge miteinander. Der eine dreht sich um eine Archäologin und ihre Ausgrabung, der andere um eine FBI-Agentin und ihren Fall. Beide treffen im Finale aufeinander und geraten in Gefahr. Eine spannende Mischung aus Historie und Fiktion.

„Old Bones“

„Old Bones“ Foto: Knaur Verlag

1846 wird ein Siedler-Treck, bekannt als die „Donner Party“, in der Sierra Nevada vom Winter überrascht. Nur durch Kannibalismus kann ein Teil der Gruppe überleben. Doch das ist nicht die grausamste Wahrheit.

Die Archäologin Dr. Nora Kelly ist begeistert, als ihr Hinweise auf das bis heute nicht entdeckte Lager der sagenumwobenen „Donner Party“ zugespielt werden. Doch die Ausgrabungen erweisen sich schnell als erheblich gefährlicher, als Nora vermuten konnte. Bald führen ihre Recherchen die Archäologin und ihr Team auf die Spur eines Verbrechens in der Gegenwart, das weitaus grausamer und bizarrer ist als der Kannibalismus der Siedler. Die Ermittlungen in dem Fall leitet die junge FBI-Agentin Corrie Swanson. Die beiden Frauen ahnen nicht, dass Corries erster großer Fall auch ihr letzter zu werden droht. Dr. Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson sind Lesern des Autoren-Duos Preston/Child schon aus den Pendergast-Thrillern und dem Stand Alone „Thunder-head“ bekannt. Mit „Old Bones – Tote lügen nie“ starten die Bestseller-Autoren eine neue Thriller-Reihe, die neben den Fans von Agent Pendergast auch Leser begeistern wird, die die Abenteuer von Indiana Jones oder Lara Croft lieben.

„Gangsta-Oma“

„Gangsta-Oma“ Foto: Rohwolt Verlag

Die Kinderbuch-Empfehlung ist „Gangsta-Oma“ von David Walliams. Es eignet sich sowohl zum Selbstlesen ab etwa neun Jahren als auch zum Vorlesen für die ganze Familie. Es ist ein großer Lesespaß.

Ben muss jeden Freitag bei seiner Oma verbringen, wenn seine tanzverrückten Eltern das Tanzbein schwingen. Bens Oma ist zwar nett, aber soooo langweilig! Immer will sie bloß Scrabble spielen und isst den ganzen Tag nichts anderes als Kohlsuppe – igitt! Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma ein Geheimnis hat: Sie war früher eine berühmte Juwelendiebin! Und jetzt plant sie ihr größtes Ding: Sie will die Kronjuwelen der englischen Königin stehlen. Ben ist Feuer und Flamme. Was für ein Abenteuer. Von nun an können die Freitage gar nicht schnell genug kommen.

 

24 weihnachtliche Bastelideen

„Wir warten so gerne aufs Christkind! Und nie wird so viel gebastelt und gewerkelt wie in der Vorweihnachtszeit“, findet auch Gabriele Schlüter von der KöB St. Martin. Und sie hat ein Buch herausgesucht, mit dem Familien sich die Adventszeit kreativ verschönern können.„24 x Basteln“ von Stephanie Möller präsentiert winterliche Projekte für gemütliche Bastelnachmittage im Advent, die die Zeit bis zum großen Fest verkürzen. Das Weihnachtsbastelbuch für Kinder ab vier Jahren bietet eine bunte Mischung an Kreativprojekten: Weihnachtssterne, Christbaumschmuck, Grußkarten, kleine Naschereien und Geschenke – für jeden Anlass ist etwas dabei.

„24 x Basteln“

„24 x Basteln“ Foto: EMF Verlag

Die Projekte sind einfach nachzuarbeiten, in nur 30 Minuten sind sie fertig. Meist gibt es nur vier Anleitungsschritte pro Projekt, zu jedem Step gibt es ein Foto. Es erweist sich als sehr praktisch, dass keine ausgefallenen Materialien zum Basteln besorgt werden müssen, schreibt Schlüter.

„Die Geschichte vom heiligen Nikolaus“

„Die Geschichte vom heiligen Nikolaus“ Foto: Loewe Verlag

Jedes Jahr aufs Neue warten am 6. Dezember Kinder gespannt auf den Nikolaus. Doch warum feiern wir den Nikolaustag überhaupt?

Das religiöse Pappbilderbuch „Die Geschichte vom heiligen Nikolaus“ erzählt kindgerecht die Geschichte des heiligen Mannes. Kinder ab drei Jahren können so durch einfachen Text und farbenfrohe, detailgetreue und altersgerechte wunderschöne Bilder die Legende des Nikolaus nacherleben und erfahren, wer Nikolaus war, was er alles getan hat und warum die Menschen sein Fest bis heute feiern.

Diese Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen in der Vorweihnachtszeit mit Blick auf den 6. Dezember.

Für Eltern ist es besonders schön, dass Text und Noten des „Nikolaus-Liedes“ abgedruckt sind, findet Gabriele Schlüter.

Das Pappbilderbuch für Kinder ab drei Jahren wurde geschrieben von Amelie Benn und illustriert von Kerstin B. Schuld. Es ist mit Noten und dem Text für das Lied „Lasst uns froh und munter sein“ versehen.

 

Lesefaule lassen lesen

Die Empfehlung der Bücherei Albersloh ist diesmal etwas für Lesefaule: Das Hörbuch „Drei Frauen am See“ von Dora Heldt erzählt von einer Freundschaft und wie zerbrechlich sie sein kann. Es ist eine Geschichte über vier unterschiedliche Frauen, über Verrat, Wut und Lüge auf dem Weg zur Versöhnung, wunderbar gelesen von Anneke Kim Sarnau.

„Drei Frauen am See“

„Drei Frauen am See“ Foto: GoyaLit Verlag

Sie sind enge Freundinnen von Kindesbeinen an: Marie, Alexandra, Friederike und Jule. Egal, wohin ihre Lebenswege sie verschlagen hatten – ein Mal im Jahr trafen sie sich im wunderschönen „Haus am See“.

Als Marie, die Seele der vier, mit Anfang 50 stirbt, trifft die Nachricht alle wie ein Schock. Denn seit ihrem Streit zehn Jahre zuvor hatten sie kaum noch Kontakt miteinander. Dann die Überraschung: eine Einladung der drei Freundinnen zum Notar. Die Vorstellung, sich wiederzusehen, erfüllt jede von ihnen mit Unbehagen. Entziehen können sie sich jedoch nicht. Was ist es, wovor sie sich fürchten? Und was ist es, das sie dazu bringt, trotzdem anzureisen?

„Die hässlichen Fünf“

„Die hässlichen Fünf“ Foto: Beltz & Gelberg

Die zweite Empfehlung des Bücherei-Teams ist ein Bilderbuch: „Die hässlichen Fünf“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler. Die Erfinder des Grüffelos nehmen sich hier wieder etwas eher gruseliger Geschöpfe an.

Wenn man an die Tiere Afrikas denkt, denkt man zumeist an die sogenannten „Big Five“: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Diese Tiere sind die Traumziele früherer Großwildjäger und heutiger Fotosafari-Touristen.

Weniger bekannt und beliebt sind hingegen die „Ugly Five“ oder hässlichen Fünf: Marabu, Warzenschwein, Geier, Gnu und Hyäne. Und wer könnte diese hässlichen Gestalten auch schon lieben? Das Buch gibt darauf die wohl schönste Antwort.

In der vergangenen Woche fand in der Ludgerusschule Albersloh ein Vorlesetag statt. Die Bücher, die dort vorgestellt wurden, „Die kleine Hexe: Winterzauber mit Abraxas“ von Ottfried Preussler, illustriert von Daniel Napp, „Mausemärchen/Riesenmärchen“ von Annegert Fuchshuber, „Das große Buch vom Vamperl“ von Renate Wels, illustriert von Heribert Schulmeyer, „Das Schlossgespenst“ von Mira Lobe und „Dirk und ich“ von Andreas Steinhöfel, können in der Bücherei zum Weiterlesen ausgeliehen werden, schreibt das Team.

Und auch Bilderbücher, Vorlesebücher, Bastelbücher und andere Medien zur Weihnachtszeit stehen ab jetzt zur Ausleihe bereit.

 

Ein Musiker blickt auf sein Leben

Für ein verregnetes Wochenende empfiehlt Annette Mertens das neueste Buch von Robert Seethaler (Autor von „Der Trafikant“, „Ein ganzes Leben“). „Der letzte Satz“ ist das Porträt eines Künstlers am Ende seines Weges.

„Der letzte Satz“

„Der letzte Satz“ Foto: Hanser Literaturverlag

An Deck eines Schiffes von New York nach Europa sitzt der berühmte große Musiker Gustav Mahler. Er lässt sein Leben an sich vorüberziehen. Sein Körper schmerzt, hat immer geschmerzt, aber innerlich glühend wie ein junger Mann ist er verwundert über die Strecke, die hinter ihm liegt.

Seine Familie und die Musik beschenkten ihn mit Glücksmomenten.

Er liebt das Leben und ist doch unfähig, es zu nehmen, wie es ist. Er denkt an die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. – Es ist seine letzte Reise.

„Wer die schöne Sprache von See­thaler mag, liest dieses Buch mit großem Gewinn“, ist Annette Mertens, Stammkundin der KöB St. Martin, überzeugt.

„Was ist was – Erstes Lesen“

„Was ist was – Erstes Lesen“ Foto: Tessloff Verlag

Für wissensdurstige Leseanfänger hat das Team der Bücherei St. Martin bisher sieben Titel aus der Reihe „Was ist was – Erstes Lesen“ angeschafft. Die Reihe zeichnet sich durch übersichtliche Gestaltung, große Fibel-Schrift und zahlreiche anschauliche Fotos aus. So werden wichtige Themen altersgerecht aufgearbeitet.

Kinder können zum Beispiel in die Welt der Ozeane eintauchen oder auch in den Lebensraum Wald, schreibt das Bücherei-Team. Im Vordergrund stehen die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit der Texte. Alles verstanden, Neues gelernt? Das Lesequiz im Buch gibt Antwort.

Weitere Titel, die in der Bücherei zur Ausleihe stehen: Wetter, Bienen, Insekten, Pferde und Ponys sowie Dinosaurier.

Der November zeigt sich gerade von seiner schaurig-schönen Seite. Der Nebel hüllt die kurzen Tage in einen grauen Schleier und im warmen Zuhause lockt das gemütliche Sofa mit der kuscheligen Decke.

Passend dazu empfiehlt das Team der Bücherei Albersloh einen Thriller:

„Blutige Stille“

„Blutige Stille“ Foto: Fischer Verlag

„Blutige Stille“ ist der zweite Teil aus Linda Castillos Reihe um die Polizeichefin Kate Burkholder. Die Ermittlerin stammt aus einer Amisch-Gemeinde. Sie ist als junge Frau ausgetreten, kommt jedoch durch ihre Fälle immer wieder in Kontakt mit der Gemeinde und ihrer eigenen Geschichte. Auch dieser Fall führt sie auf die Farm einer amischen Familie.

„Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?“ Die Bücherei Albersloh hat noch einen weiteren Band aus der Reihe im Bestand.

„Hope Forever“

„Hope Forever“ Foto: dtv Verlag

Der zweite Buchtipp richtet sich an Jugendliche, die Altersempfehlung ist ab 14 Jahren. „Hope Forever“ von Colleen Hoover stammt aus dem Regal für Bücher zur Aufklärung und Prävention von sexueller Gewalt, das seit dem Sommer in der Gemeindebücherei Albersloh vorhanden ist. Dort finden sich neben Romanen für Jugendliche und Erwachsene auch kindgerechte Bilderbücher und Ratgeber für Eltern.

„Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil: Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden, und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.“

Ein Jugendbuch, das zunächst wirkt wie ein typisches Teenager-Drama, sich jedoch eines wirklich schwierigen Themas annimmt und Wege zum Umgang damit aufzeigt.

 

In die Geschichte eintauchen

Die heutigen Vorschläge kommen von der KöB St. Martin. Veronika Lettmann aus dem Team der Bücherei hat ein aktuelles Lieblingsbuch: „Baskische Tragödie – Luc Verlains vierter Fall“ von Alexander Oetker. „Gerade erschienen, schon verschlungen“, schreibt Lettmann. „Schon nach wenigen Seiten war ich ganz in die Geschichte eingetaucht und habe es fast in Einem durchgelesen.“

„Baskische Tragödie – Luc Verlains vierter Fall“

„Baskische Tragödie – Luc Verlains vierter Fall“ Foto: Verlag Hoffmann und Campe

Ja, es sei einer der zahlreichen französischen Regionalkrimis, ja, bei diesem Band sollte man die vorigen Bände gelesen haben, aber die Handlungen seien nicht zu konstruiert, die Personen wirkten authentisch, und die Schilderungen der Gegend machten Lust auf den nächsten Urlaub – natürlich in der Aquitaine, wo Luc Verlain ermittelt, findet Veronika Lettmann.

Hier die ersten Titel der Aquitaine-Krimi-Reihe von Alexander Oetker: Retour (2017), Chateau Mort (2018) und Winteraustern (2019) – alle erschienen bei Hoffmann und Campe.

„Das Mädchen, das den Sturm ruft“

„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ Foto: Dressler Verlag

Emma Söthe (12 Jahre) hat folgenden Lese-Tipp: Lindsay Lackey, „Das Mädchen, das den Sturm ruft“.

Reds Gefühle fangen den Wind ein. Ist sie wütend, zieht Sturm auf. Das ist der Grund, warum sie nie lange in einer ihrer Pflegefamilien bleiben darf, wo sie untergebracht ist, bis ihre Mutter aus dem Gefängnis kommt. Erst bei Celine und Jackson, die einen Streichelzoo betreiben und schon so manchen Streuner aufgenommen haben, fühlt Red sich zum ersten Mal zu Hause. Zwischen kletternden Ziegen, einer bücherliebenden Riesenschildkröte und jeder Menge Hunden fasst sie endlich Fuß. Doch dann taucht Reds Mutter auf, und mit ihr kommt auch der Sturm zurück.

Emma war bei der Lektüre des Buches besonders beeindruckt von der Beschreibung der Gefühlswelt der Protagonistin Red, schreibt das Team der KöB. „Manchmal“, so erinnert sie sich nach der Lektüre, „war es schon etwas unheimlich, das Auf und Ab der Gefühle mitzuerleben“.

Die Bücher stehen in der Ausleihe der KöB St. Martin zur Verfügung.

 

Auf der Suche nach den Wurzeln

Gegen Langeweile im Lockdown stellt das Team der Bücherei St. Ludgerus zwei interessante Bücher vor – die natürlich auch gelesen werden können, wenn die To-Do-Liste noch nicht komplett abgehakt ist...

„Ein Freund wie kein anderer“

„Ein Freund wie kein anderer“ Foto: Thienemann Verlag

„Ein Freund wie kein anderer“ von Oliver Scherz ist ein Kinderbuch über eine ganz besondere Freundschaft. In diesem Buch für Jungen und Mädchen ab etwa sechs Jahren geht es um die außergewöhnliche Freundschaft zwischen einem Erdhörnchen und einem Wolf. Erdhörnchen Habbi ist mit einem Wolf zusammengeprallt, dem größten Feind der Erdhörnchen! Doch statt sich auf ihn zu stürzen, blinzelt der Wolf ihn nur kraftlos an. Er scheint schwer verletzt zu sein. Wie könnte Habbi ihn da einfach allein lassen? Täglich versorgt er ihn mit Futter und nach und nach freunden die beiden sich an. Bis ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen in der Familie, findet das Team der Bücherei. Die Geschichte ist spannend und herzerwärmend erzählt und im Mittelpunkt steht das Thema Freundschaft.

„Sommer der Wahrheit“

„Sommer der Wahrheit“ Foto: Ullstein Verlag

Für die Erwachsenen gibt es eine Suche nach den Wurzeln: „Sommer der Wahrheit“ heißt der Roman von Nele Neuhaus.

Nebraska, Anfang der neunziger Jahre: Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm inmitten von Maisfeldern.

Die Eintönigkeit des Farmlebens und das strenge Regime ihrer Adoptivmutter machen Sheridan das Leben schwer, doch zum Glück gibt es Tante Isabella und die Musik, die Sheridan über alles liebt.

Der Farmarbeiter Danny, der Rodeoreiter Nick und der Künstler Christopher machen ihr den Hof, und sie stößt auf die Tagebücher der geheimnisvollen Carolyn, die vor vielen Jahren spurlos verschwand.

Das Leben ist plötzlich aufregend, bis in einer Halloween-Nacht etwas Furchtbares passiert. Nun erweist sich, wem Sheridan wirklich vertrauen kann.

Hauptakteurin Sheridan sucht nach ihren Wurzeln und nach Glück. „Sommer der Wahrheit“ ist der erste von drei Teilen und verführt zum Weiterlesen.

 

 

Abenteuer im Land der Drachen

Die ersten Vorschläge kommen von der KöB St. Martin: Der Tipp für Erwachsene ist nichts für schwache Nerven. „Glasflügel“ heißt der Thriller von Katrine Engberg. Er ist bereits der dritte Band aus der Kopenhagen-Reihe der dänischen Autorin, schreibt Gabriele Schlüter.

„Glasflügel“

„Glasflügel“ Foto: Diogenes Verlag

Jeppe Korner ermittelt in einem spektakulären Mordfall, der ganz Kopenhagen beschäftigt: Inmitten der Fußgängerzone wurde in einem Brunnen eine Leiche gefunden. Innerhalb der nächsten zwei Tage finden sich zwei weitere Leichen, die auf dieselbe Art hingerichtet wurden. Es ist auf einen Serientäter zu schließen. Doch was ist sein Motiv? Bald schon stößt Korner auf eine Einrichtung für psychisch kranke Jugendliche, in der jedes der Opfer früher einmal gearbeitet hat. Korner hat den Verdacht, dass sich jemand rächen will. Offiziell muss er auf seine Kollegin Anette Werner verzichten, weil diese in Elternzeit ist. Doch diese kann es nicht lassen, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen.

Katrine Engberg schreibt einen packenden, gut strukturierten Krimi, der den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte führt, findet Gabriele Schlüter. Dabei gibt die Autorin einen Einblick in das dänische Gesundheitssystem und spart nicht an Kritik an dessen wirtschaftlicher Ausrichtung.

Da die Hauptpersonen am Anfang vorgestellt werden, ist es nicht erforderlich, die beiden vorausgegangenen Titel gelesen zu haben. Das sind: Blutmord und Krokodilwächter.

„Vico Drachenbruder“

„Vico Drachenbruder“ Foto: Arena Verlag

Für alle Kinder hat Gabriele Schlüter eine Buchempfehlung eines jungen Büchereibesuchers. „Vico Drachenbruder“ von Oliver Pautsch kann Jona Söthe nur empfehlen. Band eins heißt „Das Geheimnis des funkelnden Amuletts“. Vico ist der einzige Mensch in der Familie von Drachen. Er kann selbst nicht fliegen, aber tobt gern mit seinen Drachengeschwistern durch die Wolken.

In der ersten Geschichte geht es darum, dass Vicos Schwester etwas Funkelndem nachfliegt und sie in dem verbotenen Hügelland landet. Dort gerät sie in ernsthafte Schwierigkeiten. Vico jagt ihr furchtlos hinterher und stürzt sich in sein erstes Abenteuer.

Die Buchreihe „Vico Drachenbruder“ eignet sich für Erstleser (Ende der zweiten, Anfang der dritten Klasse), die sich gerne in ein Land der Fantasie begeben.

Zurzeit gibt es vier Bände: „Angriff des schwarzen Drachen“, „Der Schatz im Feuerberg“, und „In den Fängen der Piraten“.

Die ersten beiden Bände der Reihe gibt es bereits auch in der Bücherei St. Martin, schreibt Schlüter. Demnächst wird die Reihe, bei der über Antolin auch Punkte gesammelt werden können, fortgesetzt.

 

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