Heimatverein beleuchtet Bildstöcke und Kapellen
Schönes Licht für besondere Orte

Sendenhorst -

Es leuchtet wieder im Advent: Zum dritten Mal hat der Heimatverein fünf Sendenhorster Kapellen und Wegekreuze illuminiert. Die Vorarbeiten waren bereits im Vorfeld der Aufbauarbeiten erledigt worden. Das Equipment musste gewartet, erweitert und instand gesetzt werden.

Mittwoch, 02.12.2020, 08:35 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 13:14 Uhr
Mitglieder des Heimatvereins brachten am Femekreuz, in den kleinen Kapellchen und am Bildstock Beleuchtung an.
Mitglieder des Heimatvereins brachten am Femekreuz, in den kleinen Kapellchen und am Bildstock Beleuchtung an. Foto: Heimatverein

Bereits zum dritten Mal hat der Heimatverein fünf Sendenhorster Kapellen und Wegkreuze adventlich beleuchtet. „Auch 2020 darf dieses Zeichen von Wärme und Besinnlichkeit natürlich nicht fehlen, auch wenn Covid-19 schon gewisse Herausforderungen darstellte“, erklärt der Vorsitzende der Heimatfreunde, Christian Hölscher .

Das Femekreuz erstrahlt in besonderem Licht

Das Femekreuz erstrahlt in besonderem Licht Foto: Heimatverein

Die Vorarbeiten waren bereits im Vorfeld der Aufbauarbeiten erledigt worden. Das Equipment musste gewartet, erweitert und instand gesetzt werden.

Bestens vorbereitet trafen sich die Helfer zu einer kleinen Rundtour. Von der Herz-Jesu-Kapelle am Osttor gegenüber „Zurmühlen“ ging es auf der Hoetmarer Straße stadtauswärts zum Bildstock Kleikamp. Anschließend wurde die Lazarus-Kapelle am Nordtor beleuchtet.

Weiter ging es zum Ölberg-Kapellchen am Westtor, das gegenüber der Tagespflege am St.-Josef-Stift gelegen ist, berichtet der Heimatverein. Den Abschluss bildete das Femekreuz am Ahlener Damm am Eingang zum Schützen- und Bürgerwald.

Dort erzählte Christian Hölscher, der auch im Arbeitskreis Stadtgeschichte des Heimatvereins mitwirkt, etwas über den Hintergrund das Femekreuzes.

Am Kreuz kann man auf einer Plakette von der Feme lesen. Femegerichte waren im Mittelalter Freigerichte.

Christian Hölscher

„Am Kreuz kann man auf einer Plakette von der Feme lesen. Femegerichte waren im Mittelalter Freigerichte“, so Hölscher. Nach alten Erzählungen sollen an dieser Stelle Schöffen eines Femegerichts auf dem Heimweg von einer Hochzeit einen ungebetenen Zuhörer ihrer Gespräche an einem Baum aufgehängt haben.

Dieser Bildstock lädt zum Verweilen ein.

Dieser Bildstock lädt zum Verweilen ein. Foto: Heimatverein

Der Aufbau der Lichtanlagen war nach zwei Stunden erledigt. Der Leiter des Arbeitskreises „Bau“ des Vereins, Ulrich Ermer, war mit dem „Ergebnis sehr zufrieden“. Wichtig sei jetzt die regelmäßige Wartung durch die Mitglieder des Arbeitskreises.

Im kommenden Jahr sollen drei weitere Bildstöcke beleuchtet werden, kündigte Ermer an. Welche das sein werden, werde heute noch nicht verraten.

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