Dr. Anne Schütte vertritt Angelika Reimers in der Seniorenberatung
Kompass in vielen Lebensfragen

Sendenhorst -

Angelika Reimers gibt der Seniorenberatung der Laumann-Stiftung seit mehr als zehn Jahren ein „Gesicht“. Als feste Ansprechpartnerin in Urlaubs- und Vertretungszeiten steht nun Dr. Anne Schütte an ihrer Seite.

Dienstag, 05.01.2021, 05:10 Uhr
Angelika Reimers (l.) wird in Abwesenheitszeiten von Dr. Anne Schütte im Seniorenbüro der Laumann-Stiftung vertreten. Sie beraten in allen Fragen rund ums Älterwerden, Pflege, Pflegegrade, Wohnraumanpassung und Patientenverfügung.
Angelika Reimers (l.) wird in Abwesenheitszeiten von Dr. Anne Schütte im Seniorenbüro der Laumann-Stiftung vertreten. Sie beraten in allen Fragen rund ums Älterwerden, Pflege, Pflegegrade, Wohnraumanpassung und Patientenverfügung. Foto: Seniorenberatung/Goczol

Die Seniorenberatung der Heinrich-und-Rita-Laumann-Stiftung ist seit mehr als zehn Jahren eine feste Institution in der Fußgängerzone von Sendenhorst. Angelika Reimers gibt dem Büro ein „Gesicht“. Als feste Ansprechpartnerin in Urlaubs- und Vertretungszeiten steht nun Dr. Anne Schütte an ihrer Seite. Beide zusammen sorgen dafür, dass das Büro an der Weststraße 6 über das Jahr verlässlich erreichbar ist.

Das Seniorenbüro bietet älteren Menschen, deren Angehörigen und allen Interessierten einen offenen Anlaufpunkt für Fragen rund um diese Lebensphase. In vielen Fällen drehen sich die Gespräche um Unterstützungsbedarf und Pflege, wenn die Lebensführung in einer viel zu groß gewordenen Wohnung oder dem Eigenheim allmählich schwierig wird. Die dann erforderlichen Anpassungen sind für die Betroffenen, aber auch für die (pflegenden) Angehörigen oft ein großer Kraftakt und ein Prozess, der mit vielen kleineren und größeren, manchmal schmerzhaften Abschieden verbunden ist.

„Für viele Menschen sind aber auch die Möglichkeiten der Unterstützung, das System der Pflegegrade und die Kontaktaufnahme mit der Pflegeversicherung ein Buch mit sieben Siegeln“, erklärt Dr. Anne Schütte. Das Seniorenbüro bietet unabhängige Beratung an und fungiert als eine Art Kompass. Gerade wenn sich der Gesundheitszustand schlagartig verändert und Pflege nötig wird, oder wenn alte Menschen durch den Todesfall ihres Ehepartners plötzlich alleine vor einem Berg von Herausforderungen stehen, sei es wichtig, den Durchblick zu behalten.

Das ist oft auch für die erwachsenen Kinder schwierig, wenn sie neben der eigenen Familie und ihrer Berufstätigkeit Verantwortung für ihre altgewordenen Eltern übernehmen. Angelika Reimers und Dr. Anne Schütte schöpfen in ihrer Beratungstätigkeit aus einer langjährigen Berufserfahrung vor allem in der Altenpflege. Angelika Reimers verfügt zudem über gerontopsychiatrische Expertise zu Krankheitsbildern wie Alzheimer und Demenz.

Dr. Anne Schütte ist seit mehr als einem Jahr Beauftragte für palliative und seelsorgerische Beratung und Begleitung im Pflege- und Betreuungsnetzwerk der St. Elisabeth-Stift gGmbH. In diesem Zusammenhang ist sie eine ausgewiesene Expertin zum Thema Gesundheitliche Vorsorgeplanung, wozu auch eine Patientenverfügung gehört.

Die Türen des Seniorenbüros stehen aber auch Menschen offen, die Kontakt suchen, sich über gesellige Angebote vor Ort informieren wollen, sich bestehenden Initiativen anschließen oder sich ehrenamtlich einbringen wollen. Zwar lägen während der Corona-Zeit viele Angebote brach, doch prinzipiell ist das Seniorenbüro auch hierfür Anlaufstelle.

Das Seniorenbüro ist montags, dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 11.30 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr geöffnet. Kontakt ist über  0 25 26 / 300 31 31 möglich.

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