Sakristei der Krankenhauskapelle umgebaut
Alle Schätze übersichtlich geordnet

Sendenhorst -

Auf kleinerer Fläche erstrahlt die Sakristei der Krankenhauskapelle im St.-Josef-Stift in neuem Glanz. Alle Schätze, Bücher und Utensilien für die Messe haben teilweise einen neuen Platz gefunden. Die Umgestaltung wurde nötig, um ein neues Treppenhaus mit Aufzug bauen zu können.

Sonntag, 10.01.2021, 18:53 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 19:01 Uhr
Freuen sich über den gelungenen Umbau der Sakristei der Krankenhauskapelle (v.l.): Geschäftsführer Ansgar Klemann, Pastor Fritz Hesselmann, Pfarrer Clemens Lübbers und Peter Kerkmann (Technischer Leiter).
Freuen sich über den gelungenen Umbau der Sakristei der Krankenhauskapelle (v.l.): Geschäftsführer Ansgar Klemann, Pastor Fritz Hesselmann, Pfarrer Clemens Lübbers und Peter Kerkmann (Technischer Leiter). Foto: St.-Josef-Stift

Fertig! Auf kleinerer Fläche erstrahlt die Sakristei der Krankenhauskapelle seit Kurzem in neuem Glanz. Alle Paramente, Bücher und Utensilien für die Messe haben teilweise einen neuen Platz gefunden, sind übersichtlich in großzügigen Wandschränken aus Ulme und Nussbaum organisiert, manches auch gut geschützt in den beiden Tresoren. Zu den gut gehüteten Schätzen gehören da beispielsweise das Altarkreuz, Leuchter, Monstranz und Hostienkelch (Ciborium) aus der Gründungszeit des St.-Josef-Stifts, heißt es in einer Pressemitteilung.

An den Wänden hängen historische Bilder mit religiösen Darstellungen, zum Teil ebenfalls noch aus der Gründungszeit des Stifts oder sogar noch älter. Einige großformatige Bilder konnten allerdings nicht wieder aufgehängt werden, ist bei einem Rundgang durch die Räume festzustellen. Erhalten geblieben ist aber ein schönes Kleinod aus den 1960-er Jahren: Das Wasserbecken in Brunnenform ist einst kunstvoll in einer Stadtlohner Keramikbrennerei hergestellt worden.

Der Umbau der Sakristei wurde auch für eine grundlegende Überarbeitung der Elektrik genutzt. „Der Umbau ist sehr gelungen und hat dank der guten Zusammenarbeit unter anderem von Pastor Fritz Hesselmann und Tischlermeister Ludger Schmitz wunderbar funktioniert“, zeigte sich Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann von dem Ergebnis sehr angetan. Pastor Hesselmann hatte sich bereits im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie auf kleinerer Fläche ausreichend Stauraum geschaffen werden kann.

Gute Umsetzung in allen Gewerken

Für die Umsetzung machte Tischlermeister Ludger Schmitz konkrete Vorschläge. Klemann dankte dem Technischen Leiter Peter Kerkmann stellvertretend für das gesamte Handwerkerteam für die gute Umsetzung des Projekts in allen Gewerken. Pastor Clemens Lübbers, mit dem alle Arbeiten abgestimmt worden waren, gratulierte Pastor Hesselmann zu seiner neuen Sakristei. Obwohl die Fläche jetzt kleiner ist, war sich Hesselmann nach Ende des Umbaus sicher: „Es ist besser geworden: Der vorhandene Raum wird viel günstiger ausgenutzt.“

Der Umbau mit Verkleinerung der Sakristei wurde erforderlich, um ein neues Treppenhaus mit Aufzug zu bauen. Diese neue Erschließung wird benötigt, um das Klausurgebäude perspektivisch auch für eine neue Nutzung zugänglich zu machen.

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