A-Cappella-Festival wird verschoben
Die Champs bleiben 2021 zu Hause

Sendenhorst -

Das A-Cappella-Festival „Vocal Champs“ wird verschonen. Geplant wares für den kommenden Herbst. Grund ist, dass derzeit niemand weiß, wie es mit der Corona-Pandemie weitergeht. Geplant wird einstweilen eine kleinere Open-Air-Alternative.

Dienstag, 09.02.2021, 11:31 Uhr aktualisiert: 09.02.2021, 11:40 Uhr
Indoor-Konzerte wie dieses mit der A-Cappella-Formation „
Indoor-Konzerte wie dieses mit der A-Cappella-Formation „ Foto: Anke Weiland

Corona lässt auch hier grüßen: Das A-Cappella-Festival „Vocal Champs“ wird es in der bekannten Form in diesem Sommer nicht geben. Darüber informiert die Stadtverwaltung am heutigen Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Freizeit. Stattdessen wird eine kleine Open-Air-Veranstaltungsreihe „A-Cappella“ geplant, die draußen an verschiedenen Orten stattfinden kann – wenn die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie das zulässt.

Geplant war das Festival in diesem Jahr vom 10. bis zum 12. September

„Vocal Champs“ hatte zuletzt in Trägerschaft der Stadt vom 13. bis zum 15. September 2019 in der Aula und auf dem Außengelände der Realschule St. Martin stattgefunden. Politik und Verwaltung hatten die inhaltliche Ausgestaltung, Organisation und Durchführung des alle zwei Jahre stattfindenden Festivals durch die Agentur „V6 Promotion“ als ausgesprochen gelungen bewertet, heißt es in der Vorlage für die Sitzung. Deshalb sollte das Festival in diesem Jahr vom 10. bis zum 12. September erneut stattfinden.

Im Ergebnis waren sich alle Beteiligten einig, dass das A-Cappella-Festival nur dann Sinn mache, wenn auch die Rahmenbedingungen dem Charakter eines solchen Musik-Festes gerecht werden können.

Erklärung der Verantwortlichen

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie hatten Bürgermeisterin Katrin Reuscher, Dienstbereichsleiter Jürgen Mai, Matthias Greifenberg von der Agentur „V6 Promotion“ und vom Kulturbüro „Stadt der Stimmen“ sowie Martina Bäcker vom städtischen Kulturamt im Januar ein ausführliches Gespräch über die Möglichkeiten der Durchführbarkeit des A-Cappella-Festivals geführt. „Im Ergebnis waren sich alle Beteiligten einig, dass das A-Cappella-Festival nur dann Sinn mache, wenn auch die Rahmenbedingungen dem Charakter eines solchen Musik-Festes gerecht werden können“, heißt es in der Vorlage. Das sei angesichts des derzeitigen Entwicklung und der Unsicherheit bezogen auf zeitliche Prognosen zur Überwindung der Pandemie, nicht verlässlich vorhersehbar. Die Verwaltung schlägt daher vor, dass Festival in das Jahr 2022 oder 2023 zu verschieben. Die genaue Terminierung wäre noch –unter Berücksichtigung der Fertigstellung der umgestalteten Promenade und einer Neuauflage eines Promenadenfestes – zwischen dem Kulturbüro, dem Gewerbeverein und der Verwaltung abzustimmen.

Kleinere Alternative in Vorbereitung – aber draußen

Ungeachtet der Verschiebung von „Vocal Champs“ plant plant Matthias Greifenberg für das Kulturbüro für den Sommer und Herbst dieses Jahres die kleine Open-Air-Veranstaltungsreihe, wenn die Corona-Entwicklung das zulasse. Dabeiist unter anderem an ein „Chor-on-a-line-Konzert“ mit der Gruppe „baff!“ aus Lübeck, die einen der Jurypreise beim „Vocal Champs“ 2019 gewann, gedacht. Auch ein A-Cappella-Konzert in Albersloh sei denkbar. „Die konkreten Planungen sollen in der Mai-Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Freizeit vorgestellt werden“, kündigt die Verwaltung an.

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