Junge Pfadfinder feiern Online-Karneval
Polonäse im Kinderzimmer

Sendenhorst -

Karneval geht auch digital – und das im Kinderzimmer. Maike Voges, Marie Winkelkötter, Yvonne Haverkamp, Miriam Wößmann sowie Lena-Marie Schemmann haben es vorgemacht. Sie haben für die „Wichtel“ und „Pfadis“ der Pfadfinder ein knapp dreistündiges närrisches und unterhaltsames Programm auf die Beine gestellt.

Dienstag, 16.02.2021, 07:52 Uhr aktualisiert: 16.02.2021, 08:00 Uhr
Nach dem Auspacken des Überraschungspaket (kl. Bild) wurde am Bildschirm gemeinsam Karneval gefeiert.
Nach dem Auspacken des Überraschungspaket (kl. Bild) wurde am Bildschirm gemeinsam Karneval gefeiert. Foto: Dirk Vollenkemper

Frohsinn trotz Corona und vieler ausgefallenen Karnevalsparty: Dass das geht, bewiesen die „Wichtel“ und „Pfadis“ der Pfadfinder. Gefeiert wurde eine Online-Karnevalsfeier, bei der es eigentlich an nichts fehlte.

Vor allem den Jüngsten in der großen Pfadfinderwelt wollten wir damit vermitteln, dass es den Karneval trotz der Corona-Pandemie gibt.

Maike Voges

Vorbereitet hatten das närrische Fest fünf Leiterinnen aus Sendenhorst, die teilweise auch auf Diözesanebene aktiv sind. Maike Voges , Marie Winkelkötter , Yvonne Haverkamp, Miriam Wößmann sowie Lena-Marie Schemmann hatten ein knapp dreistündiges närrisches und unterhaltsames Programm auf die Beine gestellt. „Auf die Idee sind wir gekommen, weil wir es so schade fanden, dass wir alle an Karneval nichts vorhaben und nicht feiern konnten. Vor allem den Jüngsten in der großen Pfadfinderwelt wollten wir damit vermitteln, dass es den Karneval trotz der Corona-Pandemie gibt“, so Maike Voges im Namen des Organisationsteams.

Teilnehmer auch Sendenhorst, Dülmen, Xanten und Stadtlohn

Eine Idee, die sich als voller Erfolg herausgestellt hat. 20 Wichtel und Pfadis aus Sendenhorst, Dülmen, Xanten und Stadtlohn waren der Einladung gefolgt. Schon früh wurden die Zimmer aufgeräumt und in eine närrische Hochburg verwandelt. Luftballons, Luftschlangen und natürlich auch Konfetti halfen dem närrischen Nachwuchs dabei.

Das war der Inhalt des Überraschungspaketes, das den Kindern zugeschickt wurde.

Das war der Inhalt des Überraschungspaketes, das den Kindern zugeschickt wurde. Foto: Dirk Vollenkemper

Auch das Vorbereitungsteam hatte Vorarbeit geleistet. So hatten alle Teilnehmerinnen ein kleines Paket mit dem nötigen Zubehör erhalten. Popcorn, Ahoi-Brause und so manch andere närrische Kleinigkeit sorgten für eine perfekte Karnevalssause.

Natürlich bestand dann die erste Aufgabe darin, sich zu verkleiden. Dort kannte die Fantasie dann kaum Grenzen. Die Karnevalsmusik war während des Nachmittags dann sicher nicht nur in den Zimmern der Kinder zu hören, und so manch ein Haus oder eine Wohnung gerieten bei den Tänzen wie Macarena, dem Piratentanz oder dem „roten Pferd“ so mächtig ins Wackeln.

Besondere Aufgaben für die Teilnehmerinnen

Besonders freute es einige Teilnehmerinnen, dass die Gelegenheit bestand, auch mal „Wichtel“ und „Pfadis“ aus anderen Stämmen kennenzulernen. Dazu passte dann die Abschlussaufgabe für die Kinder, die darin bestand, einer nicht bekannten Teilnehmerin eine Postkarte zu schreiben. Auch die Karte war im Überraschungspaket enthalten. „Wer weiß, vielleicht bleibt ja hier auch die eine oder andere Brieffreundschaft hängen“, hoffen die Organisatorinnen.

Trotz des schönen Nachmittags hoffen natürlich alle, dass im kommenden Jahr dann wieder richtig gefeiert werden kann. Es sei halt doch schöner, wenn man die Polonäse nicht alleine im Zimmer gehen muss, sondern auf dem großen Gelände der Pfadfinder-Baustelle in Dülmen.

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