Gefahrenstelle Fußgängerüberweg am Rathaus
Derzeit ist nicht viel mehr möglich

Sendenhorst -

Der Fußgänger-Überweg am Rathaus steht immer wieder im Blickpunkt von Bürgern, Politik und Verwaltung. Doch momentan sind der Verwaltung die Hände gebunden, wenn es um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geht. Da es sich um eine Landesstraße handelt, ist nicht viel mehr möglich als derzeit vorhanden.

Montag, 01.03.2021, 05:06 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 05:10 Uhr
Immer wieder kommt auf dem Fußgängerüberweg am Rathaus zu gefährlichen Situationen.
Immer wieder kommt auf dem Fußgängerüberweg am Rathaus zu gefährlichen Situationen. Foto: Annette Metz

Der Fußgänger-Überweg am Rathaus steht immer wieder im Blickpunkt von Bürgern, Politik und Verwaltung. Erst vor Weihnachten war es dort zu Unfällen gekommen, bei den Menschen verletzt wurden. So hatten CDU und SPD Anträge gestellt, mit dem Ziel die Situation an dieser Stelle weiter zu entschärfen. Doch die Verwaltung sieht derzeit kaum Möglichkeiten zu Verbesserung an dieser Stelle. Das ist einer Arbeitsvorlage zu entnehmen, mit der sich die Politik im Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Energie am Dienstagabend im Kommunalforum beschäftigen wird.

Hauptsächlich seien der Verwaltung die Hände gebunden, weil es sich um eine Landesstraße handele, ist der Tischvorlage zu entnehmen. Das könnte sich wohl frühestens dann ändern, wenn die Umgehungsstraße realisiert und die Durchgangsstraße zurückgestuft sei. Die Verwaltung will aber nochmals Prüfen, ob der Fußgängerüberweg mit einem „Blinklicht“ ausgestattet werden können, um die Autofahrer auf die Stelle aufmerksam zu machen. Gespräche darüber sollen mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Unteren Denkmalamt geführt werden, das ebenfalls einbezogen werden muss, da in unmittelbarer Nähe mehrere Baudenkmäler befinden.

Am Donnerstag werde sich die Unfallkommission des Kreises erneut mit dieser Stelle beschäftigen, führt die Verwaltung aus. Bislang sei der Überweg am Rathaus nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft. In Richtung Oststraße ist die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer in der Gegenrichtung auf 50 begrenzt. Da aber immer wieder zu beobachten sei, dass das Verhalten von Autofahrern zu gefährlichen Situationen führe, wolle die Verwaltung darauf hinwirken, dass deren Verhalten durch die Polizei verstärkt kontrolliert und Verstöße auch sanktioniert werden, heißt es in der Beratungsvorlage für die Ausschusssitzung.

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